Passend zum Mastodon-Maskottchen hatten wir in unserer neuen #Podcast Episode kurz über Mammut-Gene und die mögliche Rückkehr des Urzeitriesens gesprochen. Mammuts lebten vor allem in der Tundra und ernährten sich vegetarisch. Obwohl sie in Europa und Nordamerika bereits vor ungefähr 11500 Jahren ausstarben, lebte eine Gruppe Zwergmammute noch bis vor 4000 Jahren auf der russischen Wrangelinsel. Dass das #Mammut ausgestorben ist, möchte Genetiker George Church jedoch nicht akzeptieren 🧵…
Bereits in 5 Jahren soll das erste neue “Mammut” zur Welt kommen. Wie das funktionieren soll? Da das Erbgut des Mammuts zu 99,6 % mit dem des asiatischen Elefanten übereinstimmt, möchten Church und seine Kollegen die restlichen 0,6% mit der Genschere #CRISPR/Cas9 kurzerhand “zurechtschneiden”. Dadurch soll ein kälteresistenter Elefant entstehen. Aber! 0,6% mögen auf dem Papier nach wenig klingen, genetisch betrachtet sind das jedoch selbst mit modernen Mitteln immer noch große Unterschiede!
Der Meinung ist auch Johannes Krause, Direktor des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig. Außerdem sei fragwürdig, ein Tier zurückzuholen, dessen natürlicher Lebensraum nicht mehr existiert. Einige Forscher sind jedoch der Meinung, dass die Wiederbelebung des Mammuts auch ihren Lebensraum zurückhole und sogar dem Klimawandel entgegenwirke. Sie seien durch ihr Gewicht und die bodennahe Suche nach Nahrung ein wesentlicher Bestandteil zur Erhaltung der Permafrostböden
Die Rückkehr der Mammuts

Mit der Unterstützung eines Start-ups wollen US-amerikanische Forscher Mammuts wiederbeleben. Nicht nur soll schon in fünf Jahren das erste Mammutkalb zur Welt kommen – auch zur Bekämpfung des Klimawandels soll es beitragen. Experten melden Zweifel an.

National Geographic