An alle nicht-vegan lebenden Menschen hier:
Was ist für euch der größte Grund nicht vollständig auf Tierprodukte zu verzichten?

An alle nicht-vegan lebenden Menschen hier:
Was ist für euch der größte Grund nicht vollständig auf Tierprodukte zu verzichten?

@Seitansbraten Was bitte verstehst du nicht? Ich hab das alles ohne Erfolg probiert. Es gibt 2x im Monat Braten, aus genau diesem Grund. den Rest der Zeit sind sie mit fleischloser Kost glücklich.
Bei mir sind es schon seit 2006 Histamin und Fructoseintoleranz und wir trinken ausschließlich Biomilch. Meine Tochter und verwenden diese sehr viel. Ich sehe auch keinen Grund warum ich nicht mehr regionale Biomilch verwenden soll.
Jedenfalls mit den Unverträglichkeiten fallen sehr viele Dinge weg. Sojaprodukte & alles was vergoren ist, also ich bekomme von vielen Dingen Probleme. Daher schau ich genau was ich koche. Zukkini und Kartoffeln gehen immer mittlerweile auch Tofu wieder
@CDlabaja @Ahrdie es gibt zig Milchalternativen. Wieso eins die nutzen sollte? Weil dauerhafte Euterentzündungen, frühzeitiger gewaltsamer Tod, Dauerschwangerschaft mit anschließendem Babyentzug & tote männliche Kälber einfach nicht unseren Genuss rechtfertigen.
PS: Butter & Käse sind üble Klimakiller
PPS: vegan funktioniert auch mit Unverträglichkeiten prima. Hier Histamin, Fructose, Erbsenprotein & diverse andere Dinge wie zb Hafer
Nun ja, wenn man weis woher das Viechzeug kommt dann ist das doch in Ordnung sprich Artgerecht gehalten. Ok da kostet ein Kilo Fleisch 30 - 50 Euro aber das dann Sonntags ..... ein Gedicht.
Oder Samstags beim Grillen.
Es ist eh ne qual gutes Flesch zu bekommen, auch mal Brust /Bug oder Bäckchen
"Wurst" da hakt es gewaltig. Erinnert ihr euch noch an den Gammeldöner ..... das ist mit der Wurst nix anderes, fein gehackt gekuttert und viele Gewürze 🤣🤣🤣 Veredeln nennt der Metzger das 🤮

@Ahrdie Eigentlich ist es recht einfach für mich aber für meine Eltern nicht und statt Reste wegzuschmeißen hole ich mir die immer ab. Schlimmer als Tierprodukte zu essen finde ich Fleisch & Co. und generell Essen wegzuschmeißen.
Meine goldene Regel ist Fleisch selbst nicht zu kaufen.
Leider sind die da absolut beratungsresistent, ich kann da noch so viel dazu sagen.
Ist das gleiche mit Alu- und Frischhaltefolie benutzen statt Vorhandenen Frischebehältern.
@Ahrdie Weil ich nicht auf Milchprodukte verzichten kann. Weil ich für mein Leben gerne Käse esse. Weil ich ab und an gerne ein gutes Steak esse.
Bin ich deshalb ein schlechter Mensch? Und ja, ich habe vegane Alternativen probiert. Und nein, sie schmecken mir einfach nicht.
@BelAndora Ich denke nicht, dass man allein aufgrund der nicht-veganen Lebensweise jemanden als schlechten Menschen bezeichnen kann!
Mich interessiert was das Verständnis von Veganismus ist, und was die Beweggründe dagegen sind.
Denkst du man könnte in deinem Fall sagen, dass dir die ethischen Probleme von Tierhaltung unwichtiger sind, als der Geschmack für dich?
@Ahrdie
mein fehlender Wille mich auf grauslich schmeckende Fleisch-u. Milch-Surrogate um zu stellen.
Es esse schon gerne vegetarisch, aber vegan? Ohne Kaese und Joghurt? NoWay.
vorneweg: ich glaub', das ist der erste thread über V/NV, den ich lese, der ohne untergriffigkeiten auskommt.
großartig, so angenehm! Danke!
Gründe: Inhaltsstoffe, Kosten, Biobauern, -fleischer.
Wir haben einen eher wissenschaftlichen Zugang zu Ernährung, essen fast 80% "Vegggie", weil schmackhaft, gesund, gute Mengen/Nährwert/Nährstoff-Balance.
Allerdings keinesfalls vegan: Die meisten Inhalts-Rohstoffe halte ich für verwegen (zB. Soja, Kokos, Mandeln kommen nicht gerade von um die Ecke) bzw. zu chemielastig, die Waren sind mir viel zu teuer (echt frech!) und mir sind "meine" Biobauernquellen sehr, sehr wichtig.
Tierleid vermeide ich durch Einkauf, mir dem Essen korrekt geschlachteter Tiere habe ich kein Problem.
Wir wursten bzw. fleischen tw. selbst.
Milch kommt hier ausschließlich in den Kaffee, sonst brauchen wir keine. Hafer ist ok, Hafermilch boostet mir den Blutzucker immens. Nix für mich.
Worauf ich nicht verzichten will, ist Käse, allerdings in geringen Mengen, manches selbstgekäst.
In Klimabelangen liegen unsere persönlichen Strategien bei Energie, Mobilität und Landschaft/Naturerhalt. Erst danach kommt Ernährung.