Ein paar Bilder zu #Totholz und #Buchenwald - vielleicht was für unseren Beitrag: Nach Dürre, Borkenkäfer und Waldbrand: Aufforsten oder in Ruhe lassen?
Johanna Romberg und ich haben für @riffreporter Stefan Kreft von der Naturwald-Akademie befragt.
Glaubt nicht, ihr kennt schon die Antworten 😅 - erscheint jetzt am Mittwoch
@kooptech @riffreporter Haben ein kleines Wäldchen, bei dem 90% der Buchen die 40° nicht überlebt haben, wird jetzt trotz Landschaftsschutzgebiet alles zu Feuerholz, weil zwei Straßen und ein Wohnhaus gefährdet wären, wenn da eine umkippt.
@VolkerK @riffreporter Hier im Kottenforst sehe ich viele Buchen, die nicht komplett gefällt wurden, sondern auf der Höhe von drei, vier Meter erstmal abgeschnitten wurden. Manche schaffen dann noch einen Neuaustrieb ...
@kooptech Ne, da ist die komplette Rinde ab. Bei einigen muss die Feuerwehr helfen, die lehnen schon an den Bäumen direkt an der Straße.
Ursache war, dass der Waldbesitzer die Büsche neben dem Wald entfernt hat, um 2m mehr Acker zu haben. Im Nachbarwäldchen (jenseits einer der Straßen) wurde das nicht gemacht und alles ist top.
@VolkerK oha - wegen der fehlenden Büsche wurde es dann zu heiß?
@kooptech Korrekt, geh da öfter mit unserem NABU-Fledermauswart mit den Hunden, Problem mit den Buchen ist auch, dass die ersten umgefallenen schon junge Nicht-Buchen (Eichen u.a., die dort keine Probleme haben) unter sich begraben haben. Es wird viel Altholz dort liegen bleiben für die Insekten. Ist eine Art Not-OP am Wäldchen.
@kooptech @VolkerK @riffreporter Das ist aber nur ein letztes Aufbäumen. Buchen hagen an vielen Standorten ihre Zukunft hinter sich. Da hilft auch keine Naturverjüngung.
@UJF @kooptech @riffreporter Sehe ich genauso. Wobei hier das Grundwasser irgendwo bei 4m liegt und das Problem die 40°C sind, bei denen die Kapillaren der bäume kaputt gehen.
@VolkerK @UJF @riffreporter Genau, das ist von Standort zu Standort verschieden. Die Frage ist, wie sich die Randbedingungen (im wahrsten Sinne des Wortes) gestalten lassen.
@kooptech @UJF @riffreporter Ja, Bäume und Sträucher ändern das Microklima auch für sich selber.
Aber wenn dann irgendwo eine Schneise entsteht wars das.
@VolkerK @kooptech @riffreporter So trockene Böden sind natürlich ein Problem. Wenn Forscher pflanzenverfügbares Wasser monitoren und kartografieren, betrachten sie leider meist nur die oberste Bodenschicht, in der agrarische Nutzpflanzen wurzeln. Im Wald braucht es Tiefwurzler und vor allem viel „Regenwurmfutter“, damit der Regen einsickern kann und nicht oberflächlich abläuft.