„In diesen Konflikt kommt jetzt der Ansturm von Twitteruser*innen, die alle ihre Nutzungsgewohnheiten mitbringen. Das wird neue Probleme verursachen. Die Frage bleibt also, ob hier weiterhin eine technische Lösung für ein soziales Problem, nämlich wie wir uns und unsere Medien in einer kapitalistischen Gesellschaft eigentlich organisieren, gefunden werden soll.“ @rheinze wieder mal sehr erkenntnisreich: https://www.54books.de/von-twitter-zu-mastodon/
Von Twitter zu Mastodon – Gedanken über Medienaneignungen - 54books

von Robert Heinze Twitter ist ein schnelllebiges Medium. Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass man dort die fünf Phasen der Trauer angesichts…

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Dr. Johnathan Flowers is also @[email protected] on Twitter

“You know what? You could not do BLM on mastodon. It just wouldn’t work, not with the federated nature, not with the inconsistencies with CWs, not with the gatekeeping bullshit across instances, and not with the get off my lawn mentality of the user base.”

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@modekoerper @rheinze Quote: “You know what? You could not do BLM on mastodon. It just wouldn’t work, not with the federated nature, not with the inconsistencies with CWs, not with the gatekeeping bullshit across instances, and not with the get off my lawn mentality of the user base.” Er gibt eine schöne Analyse dazu in den Drukos https://twitter.com/shengokai/status/1591663966593368066?s=46&t=TMeEhtWB5t6NpOJNI67vow
Dr. Johnathan Flowers, Citational Rebel on Twitter

“@IAmAbrickhouse This actually is not the case. But let me clarify for you since you haven’t bothered to read anything I’ve posted today. It is not the case that you can’t see posts from other instances, nor did it state that this was the case. It is how you can see these posts that matters.”

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@lopalasi @rheinze oh! Ein wirklich großartiger Hinweis! Vielen Dank 🙏🏾🌺
@modekoerper @lopalasi @rheinze interessante Analyse. Mastodon braucht, um dauerhaft relevant zu sein, wahrscheinlich früher oder später eine demokratische Struktur, das über Features entscheidet...eine Art Föderationsrat. Auch Linux und Wikipedia werden schließlich nicht mehr von ihren Gründern allein gelenkt. Stiftungen sind z.b. gut dafür geeignet. @Gargron Jetzt ist wahrscheinlich der richtige Zeitpunkt sich über solche Dinge eingehend Gedanken zu machen.
@lopalasi @modekoerper @tuxwurst @Gargron Interessant ja, mir scheint aber als eine intrinsische (technische) Eigenschaft des Mediums zu verklärt werden, was eine Entscheidung der Nutzer:innen war. BLM war möglich, weil sie entschieden, dass es möglich war. Soziale Bewegungen entstehen durch gesellschaftliche Prozesse und aktivistische Vorarbeit, nicht durch Technik. Die ist nur ein Instrument.
@lopalasi @modekoerper @tuxwurst @Gargron Man kann argumentieren, dass Twitter ein besseres Instrument für groß angelegte Mobilisierung ist, aber wie sich schon oft gezeigt hat, ist es halt auch ein Instrument für Überwachung. Wie sich Mastodon entwickelt, liegt ebenso (noch mehr eigentlich) in der Hand der Nutzer:innen - zum Guten wie Schlechten.
@rheinze @lopalasi @modekoerper @Gargron dass es in der Hand der Nutzer liegt, liegt wiederum in der Hand des Entwicklers. Das ist mein Punkt. Um dieses geniale OS-Projekt zu verewigen wäre nicht nur eine föderale Architektur, sondern auf Dauer auch eine föderale Weiterentwicklung sicher hilfreich.
Wie die aussähe, wäre noch zu entwickeln.
@Gargron @tuxwurst @lopalasi @modekoerper Stimme Dir da auch zu, es braucht eine politisch und sozial demokratische Entscheidungsstruktur