Zwischenfazit nach ein paar Wochen Rummel hier: Ich bin wirklich Fan, vom Prinzip begeistert und 'da draußen' sehr missionarisch unterwegs.
Der Flair von neuen Aufbrüchen im Netz, kein Kommerz, alles bewegt sich.

Was ich aktuell spannend finde: Entscheidungsfindung.

Mastodon gehört niemandem, kein Unternehmen hat die Macht, faktisch entscheiden die jeweiligen Admins. Müssen und können sie und wir vertrauen ihnen, wenn wir uns für Instanzen entscheiden.

Das ist erstmal eine ok'e Basis.

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Gleichzeitig ist aber immer problematisch, wenn einzelne für alle entscheiden und dabei kein Mechanismus existiert, um Entscheidungen, die alle (oder einzelne) betreffen, in Frage zu stellen. Das ist bei den großen Plattformen so und das ist hier so.

Mastodon oder die einzelnen Instanzen werden früher oder später demokratisiert werden müssen, wenn es den eigenen Ansprüchen genügen will. Wie das dann aussehen kann - Vollversammlungen, ..

Vereinssitzungen, Liquid Irgendwas - liegt an uns, oder? (Das ist übrigens auch Politik, not sorry to say.)

Aktuell werden Entscheidungen über den Code getroffen. Code is law … Wäre an der Zeit zu überlegen, ob es immer das Beste ist, was (oft nicht sehr diverse) Entwickler*innen-Communities entscheiden. Die meinen es vermutlich gut, keine Frage, aber wahrscheinlich fehlt trotzdem die eine oder andere Perspektive.

Sehr gespannt, wie das weitergeht. Wenn Mastodon gut sein soll, ..

@anneroth Demnächst wird ja die neue Vollversion 4.0 von Mastodon erscheine. Da wird jetzt nix mehr neu implementiert, die ist im Release-Candidate-Stadium. Die gute Nachricht dabei ist: wenn die 4.0 erst mal draußen ist, geht das Brainstorming für die nächste Version los. Und das wird eine gute Gelegenheit sein, eine breite Diskussion über die Art der Feature-Findung und Feature-Entscheidungen bei einem solchen Projekt anzustoßen.