Die guten alten Zeiten waren genauso bescheuert wie heute.
Die guten alten Zeiten waren genauso bescheuert wie heute.
Der Ausschnitt ist echt zum schlapp lachen 😅
Der Unterschied zu heute ist aber leider, dass die Desinformations-Reichweite durch Digital Media eine viel breitere Masse "infiziert".
Frage mich, ob es heute keine Promillegrenze für Autofahrer geben würde, wenn damals schon Digital Media die Hauptinformationsquelle der breiten Masse gewesen wäre 🤔
@lostgen @ZwangsweiseEmpathisch Weiß nichtmal, ob es Springer dafür zwingend brauchte. Eher unterkomplexe Meinungen haben sich, denke ich, auch damals schon über Stammtische, Grillfeste, Familienfeiern, ... verbreitet.
Hauptunterschied ist, glaube ich, dass wir der "breiten Masse" heute alle bei ihrer Meinungsbildung zugucken und daran verzweifeln können.
Ein Bias mag durch die Möglichkeit u Vielfalt der digitalen Einsichtnahme dabei sein.
Ich fürchte aber dennoch, dass ein paar (viele ?) Leute, die sich sonst keine feste Meinung gebildet hätten, durch zu viel Digital Media u Verfangensein in einer Bubble bei unguten, da unsolidarischen, klimaschädlichen, etc. Ansichten hängen bleiben u ihre gemachte Meinung verfestigen bis zur Konsequenz, undemokratische Parteien zu wählen, was Einfluss auf die gesamte Gesellschaft nimmt.
@jvos63 @ZwangsweiseEmpathisch @HeptaSean
In gewisser Weise ist die Vision ja auch wahr geworden. Leider sind nicht nur Information an unseren Fingerspitzen, sondern auch ganz viel Noise und Desinformation, weil die Kosten der Publikation quasi Null wurden.
@lostgen @jvos63 @ZwangsweiseEmpathisch Ja, wir haben sehr viel Informationen at our fingertips – von Wikipedia über wissenschaftliche Open-Access-Artikel und jede Menge technische Dokumentationen bis zu journalistischen und privaten Artikeln und Meinungsstücken (modulo Paywalls).
Was das Netz uns nicht abnehmen kann, ist die Entwicklung von Medien-/Informationskompetenz, um das Zeug einzuordnen. Dass das hart und oft subjektiv ist, hätte man sich aber auch damals schon denken können.