Freie/quelloffene Software, Protokolle und Standards sind die digitale Zukunft. Wer sie nutzt, verbessert und verbreitet, ist Teil dieser Zukunft. Alle anderen bewegen sich ins digitale Steinzeitalter bzw. blockieren den Fortschritt. 🧙‍♂️

@kuketzblog
Ich stimme dieser Aussage zwar prinzipiell zu (im Sinne eines Ideals), muss aber aus meiner Erfahrung sagen, dass open source Software es leider seit Jahren nicht schafft, den Qualitätsvorsprung von kommerzieller Software einzuholen bzw. volle Kompatibilität mit de facto marktbeherrschender closed source Software auch nur annähernd zu erreichen.

Konkret: MS Office, Adobe Lightroom, Photoshop, InDesign, Illustrator.
Die open source Alternativen gibt es zwar, aber... (s.o.).

Nach meiner Erfahrung trifft das nur auf ganz wenige Software tatsächlich zu. Wenn man die selbe Zeit in LibreOffice oder Gimp steckt, die man verwendet hat, um MS Office oder Photoshop zu erlernen, dann sind die Unterschiede doch erschreckend gering. Ich fotografiere sehr gerne und habe früher viel Lightroom verwendet aber seit diversen Jahren nutze ich nun Darktable und finde mittlerweile, dass Lightroom die schlechtere Software ist (für meinen Anwendungsfall).
@zuglufttier @kuketzblog @nessuno ich hab nicht viel Ahnung von kommerzieller Software. Ich nutze seit über 20 Jahren fast ausschließlich freie Software.
Der Vorteil ist die Transparenz und Offenheit.
Ich denke das die Software so wenig genutzt wird, liegt weniger an der Qualität. Es ist für viele Leute einfach bequemer, dass zu nutzen, was einem vorgesetzt wird.
Programme wie darktable, digiKam, kdenlive, Gimp, Blender oder libreoffice sind Software-Perlen, die einfach nur verkannt werden. Ein Linux-Desktop ist definitiv besser, als Windows und trotzdem wird er so wenig genutzt. Man nimmt halt das, was die Masse nimmt und solange Rechner mit Windows ausgeliefert werden, wird sich daran auch nichts ändern.
Ich denke das hier auch die Vielfalt für viele sehr verwirrend sein kann.
Das kommerzielle Software besser ist, würde ich so nicht unterschreiben. Die haben halt mehr Geld für Design und Reklame. Die Dokumentation ist auch oftmals besser, aber das übernimmt bei freier Software oftmals die Community.
@mitkindimrucksack @kuketzblog @zuglufttier @nessuno
Das kann ich so unterschreiben. Bin vor vielen Jahren auf Linux umgestiegen und habe es nie bereut. Es ist alles eine Sache der Gewohnheit
@Talisa @zuglufttier @nessuno @kuketzblog ich denke man muss sich einfach darauf einlassen. Die Anwendungen laufen alle stabil und man kann mit einem Linux-System heute wirklich jede Aufgabe hervorragend erledigen.
Man darf aber nicht erwarten, dass Linux genau so funktioniert wie Windows. Freie Software setzt eine ganze Menge Eigenverantwortung voraus. Man muss sich kümmern und sich selbständig mit der Software beschäftigen. Freiheit ist keine Einbahnstraße. Die Entwickler sind ebenfalls frei und können ihre Software so gestalten, wie sie es gerne hätten. Das macht die Anwendungen nicht immer attraktiv und eine intuitive Bedienung kann man oft vergessen. Ein gutes Beispiel dafür ist Emacs. Darktable ist einer der besten RAW Konverter überhaupt, aber die Bedienung ist für Anfänger ein Abenteuer. Blender ist super, aber ohne eine vernünftige Anleitung bekommt man damit nichts gebacken. Das selbe bei Kdenlive.
Mir ist die Freiheit lieber und ich habe großen Respekt vor den Entwicklern.
Aber damit kommen viele leider nicht klar.
@mitkindimrucksack @kuketzblog @Talisa @zuglufttier @nessuno

Generell, weil das Interesse fehlt, deswegen muss es mit einem Klick und einem Wisch funktionieren und das ist nicht Linux.