Freie/quelloffene Software, Protokolle und Standards sind die digitale Zukunft. Wer sie nutzt, verbessert und verbreitet, ist Teil dieser Zukunft. Alle anderen bewegen sich ins digitale Steinzeitalter bzw. blockieren den Fortschritt. 🧙‍♂️

@kuketzblog
Ich stimme dieser Aussage zwar prinzipiell zu (im Sinne eines Ideals), muss aber aus meiner Erfahrung sagen, dass open source Software es leider seit Jahren nicht schafft, den Qualitätsvorsprung von kommerzieller Software einzuholen bzw. volle Kompatibilität mit de facto marktbeherrschender closed source Software auch nur annähernd zu erreichen.

Konkret: MS Office, Adobe Lightroom, Photoshop, InDesign, Illustrator.
Die open source Alternativen gibt es zwar, aber... (s.o.).

Nach meiner Erfahrung trifft das nur auf ganz wenige Software tatsächlich zu. Wenn man die selbe Zeit in LibreOffice oder Gimp steckt, die man verwendet hat, um MS Office oder Photoshop zu erlernen, dann sind die Unterschiede doch erschreckend gering. Ich fotografiere sehr gerne und habe früher viel Lightroom verwendet aber seit diversen Jahren nutze ich nun Darktable und finde mittlerweile, dass Lightroom die schlechtere Software ist (für meinen Anwendungsfall).
@zuglufttier @kuketzblog
LibreOffice habe ich lange Zeit verwendet. Es kann alles, was ich benötige. Es wird halt schwierig, wenn man MS Office Dateien zur Verfügung gestellt bekommt, die dann in LibreOffice weiterverarbeitet oder leicht angepasst werden müssen. Die Formatierung wird sofort zerschossen, schon wenn die Ausgangsdatei nur Tabellen enthält. Mir ist klar, dass das nicht die Schuld von LibreOffice ist, sondern des proprietären Dateiformats von Office. Und nicht jeder braucht das.
Ich weiß, dass man da oft solche Kämpfe austragen muss... Zum Glück habe ich kaum Berühungspunkte mit den Office Produkten, weil die allermeisten Informatiker lieber in Klartext kommunizieren :D