#Apiculture #Imkerei
Natürlich mussten die Lehnsnehmer noch anders dienen, als nur mit dem sogenannten "Honiggeld" für die Verleihung der erblehnbaren Zeidelgüter.
So waren sie auch zum Kriegsdienst mit sechs Armbrüsten verpflichtet. Einer der Gründe der häufigen Darstellung mit dieser Waffe.
Die Kombination aus Waldschutz, Reformation und Zuckerimport führte schließlich zum Abbruch der Zeidlereitradition.
Nichts desto weniger ist diese alte Kulturform in Tradition, Folklore und Tourismus der heutigen Metropolregion Nürnberg wieder sehr präsent.
Mit diesem Ausblick schließt der heutige #Bienstag.
Nächste Woche geht es in ein anderes Gebiet großräumiger Zeidlerei, welches viel zu häufig beim Blick auf das bekannte Nürnberger Beispiel vergessen wird.
Bis dahin: danke fürs Lesen und hoffentlich fleißige Weitertröten
Bilder:
Sämtlich unter public domain stehend und auf Wikimedia Commons unter "Nürnberger Reichswald; Nürnberg; Zeidlerei; Peter Stromer" zu finden.
Das Bihäusl (auch: Biehäusl / Bienenstube / Biestubn / Biestum) wurde 1432 erstmals urkundlich erwähnt. Es liegt im Forstareal namens Bienenschlag, einem alten Zeidelgebiet nahe Schlammersdorf in d…