Ein Interview von @[email protected] mit @[email protected] & @[email protected], dass heute zum Start der #COP27 unbedingt gelesen werden muss. Hier die Aussagen, die mich beeindruckt haben:

@[email protected]: "Die Klimakrise ist zu groß, um auf den eigenen Ruf zu achten."

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2022-10/klimaforschung-cop-nana-gruening-wolfgang-cramer-klimakrise/komplettansicht
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@[email protected]:"Nur wenige Umwälzungen in der Gesellschaft waren bisher allein durch eine reine & neutrale Argumentation möglich. Es brauchte immer jemanden, der sich auch persönlich exponiert hat, damit ein großer Teil der Menschen verstehen konnte, dass es wirklich ernst ist."
@[email protected]: "Auch ich finde, dass es jetzt an der Zeit ist, anders als nur nüchtern zu argumentieren. Das haben wir Wissenschaftler 30 Jahre lang gemacht und es hat offensichtlich nicht funktioniert."

@[email protected]: "Wir müssen aufhören, so zu tun, als seien 1,5 Grad noch möglich."

@[email protected]: "Wir müssen ehrlich sein, dass wir das 1,5 Grad-Ziel nicht mehr erreichen werden."

@[email protected]: "Das ist eine Information, die wichtig ist, damit Menschen aufgeklärte Entscheidungen treffen können. Und wir zeigen damit das politische Versagen auf. Wenn wir das nicht tun, geben wir der Politik die Legitimation, so weiterzumachen wie bisher."
@[email protected]: "Nun müssen Politik und auch Öffentlichkeit erkennen, dass bestimmte Schäden, die vorhergesagt worden sind, tatsächlich eintreffen oder sogar bereits eingetroffen sind."
@[email protected]: "Es gibt einen Slogan: Jedes Zehntel Grad zählt. Mit jedem Zehntel Grad Erwärmung steigt die Anzahl der Menschen, die vom Meeresspiegelanstieg betroffen sind, die direkt an Hitzewellen sterben & die von Nahrungsmittelknappheit bedroht sind."
@[email protected]: "Wer beispielsweise von Degrowth spricht, also einem kontrollierten Schrumpfen der Wirtschaft, wird sofort als Sozialist abgestempelt. Aber wir müssen eben klar benennen, was getan werden muss, um noch eine Chance zu haben."
@[email protected]: "Ich könnte mich ja in derselben Zeit auch in meinem Garten entspannen und ein Buch lesen. Wer das, was ich mache, als radikal bezeichnet, hat nicht verstanden, wie schlimm es um die Welt steht."
@[email protected]: "Ich glaube, viele meiner Kollegen denken gerade sehr angestrengt darüber nach, wie sie aktiv werden können."