An alle, die von Twitter ins #Fediverse bzw. zu #Mastodon gewechselt haben: Lasst euch Zeit, probiert es aus und lasst euch von den Unkenrufen aus Twitscherland nicht beirren. Alle, die auf kommerzielle Plattformen, die von Algorithmen beherrscht werden, keine Lust mehr haben: Ihr seid hier richtig. ✌

https://www.kuketz-blog.de/tschuess-twitter-hallo-fediverse-hallo-mastodon/

@kuketzblog Nach dem ersten Umschauen hab ich den Eindruck, dass hier die "ich möchte was von mir geben aber nichts von anderen/kleinen Accounts lesen" noch ausgeprägter als bei Twitter ist. Accounts mit mehreren Tausend oder Zehntausend Followern interessieren sich selbst mit zweistelligen Followerzahlen wohl nur wenig für andere Trööts.

Vielleicht habe ich das Prinzip auch (noch) nicht verstanden, aber wie baut man sich so eine Community hier auf?

@TOMO @kuketzblog Das ist eine Beobachtung, die ich auch gemacht habe. Ich sehe 3 Gründe, oder jedenfalls Hauptgründe:

Mike ist definitiv jemensch, der sachlich diskutiert, aber auch nur ein Gehirn und je ein Paar Augen und Hände und schlicht keine Ressourcen hat, jeden Beitrag zu beantworten.

Bei anderen liegt es eher an der gewohnten »Reichweiten«wahrnehmung, die zählen Relevanz. Die von diesen in der Lage sind, zu lernen, dass hier ein gelungener Austausch unter 2, 3 Diskutant.inn.en wertvoller sein kann als 50 Boosts, werden das sicher lernen, z.B. Jan Böhmermann traue ich das intellektuell ohne Weiteres zu. Dauert halt bisschen.

Ich schätze Jans Fernsehbeiträge sehr. Vielleicht braucht es einen solchen Kanal, um sich einen radikaleren Bruch mit z.B. Twitter leisten zu können. Die auf (a)soziale Medien für die Verfolgung ihrer Mission angewiesen sind, die werden sicher noch eine ganze Weile zweigleisig fahren müssen.