Kommunikation von #Veganer*innen.
Ein🧵
Ich habe das in den letzten 10 Jahren auf alle möglichen Arten getestet.
Es ist egal wie kommuniziert wird: wer betroffen reagieren will, reagiert so.
Wer sich tonfallkritisch auslässt, will sich nicht inhaltlich auseinandersetzen.
Die Fakten & Infos sind das Harte-aber dafür können die Veganen nix.
Wie willst Du Menschen, die kognitiv dissonant sozialisiert wurden auch über ein Thema, was Tierleid & Klimakatastrophe beinhaltet, sanft & behutsam informieren?
Wenn ich davon schreibe, wie ich #vegan wurde, dann kommt: "Schön für Dich. Leben und leben lassen!"
1/

Wenn es um #Tierleid geht, kommt die übliche Moralkeule, jede*r konsumiert nur ganz wenig & bewusst, vom Bauern ums Eck, es seien ja "Nutz"tiere, die sind DAFÜR ja extra gezüchtet worden & würden sonst gar nicht leben etc.
Poste ich Rezepte, soll ich "nicht ständig jedem meine Ernährungsweise vorbeten" oder "Weshalb müssen #Veganer immer so ein Sendungsbewusstsein haben?"

Lobe ich Flexis & Veggis, ist es "von oben herab", frage ich, was benötigt wird, um vegan zu werden, "baue ich Druck auf".

Vegane werden auch grundsätzlich in eine Art "Sippenhaft"genommen, weil irgendwann mal irgendwo irgendein "militanter Veganer" etwas Falsches gesagt hat & deshalb niemand etwas mit Veganen zu tun haben möchte.

Sie haben auch ständig eine Bringschuld ggü Omnis-obwohl diese angeblich schon immer alles wissen, aber deshalb trotzdem bewusst #Tierqual in Kauf nehmen und dafür gelobt werden wollen.

2/

Allein die Präsenz von #Veganer*innen kickt ins Gewissen & in dieses unangenehme Gefühl, zu wissen, dass man etwas nicht richtig macht & einfach ändern könnte, es aber schlicht am Willen & der Bequemlichkeit scheitert.

Und nein: Wer es tatsächlich nicht umsetzen KANN, der ist per definitionem trotzdem #vegan, wenn si*er das Möglichste umsetzt.

#Veganismus ist weder klassistisch, ableistisch oder anderweitig exkludierend (außer Nazis, Faschist*innen &Co.).

#Veganismus ist die Basis ethisch vernünftigen Handelns angesichts der Situation, in der wir uns befinden.
Er steht für Lebensbejahung & -freude, für Veränderungswillen, für Achtsamkeit, für Respekt gegenüber allem Leben. Für Tierrechte.
Für Menschenrechte.

Darum geht's.

3/

Ich würde mich wirklich gern auf Anderes konzentrieren und Leuten nicht auf den Sack gehen müssen, weil das Thema obsolet wäre -
aber es leiden & sterben sekündlich Tiere & Menschen aufgrund unseres Konsumes & #Veganismus ist ein hervorragendes Tool, um einfach effektiv im Alltag etwas umzusetzen, auf dem aufgebaut werden kann um #Tierleid & #Klimakatastrophe zu verringern.

Und es ist wirklich hart mit anzusehen, wie vernünftige Menschen täglich lieber gegen #Veganismus wettern, als sich mal objektiv mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Abschließend noch:
Es gibt nicht den EINEN Weg der Ansprache.
Laut direkten Feedbacks an mich brauchten viele #Veganer*innen die direkte, konfrontative Art, um tatsächlich etwas zu ändern & zu realisieren, worum es geht.

Und ALLE bereuen, nicht früher #vegan geworden zu sein.

#GoVegan

4/

@tofuwabohu Recht so! Darauf ein Steak!
@GamingGhosti du bist nochmal wer genau?
@Seitansbraten Ein User, der einen Post verfasst hat. Und mit wem habe ich das vergnügen?
@GamingGhosti einer Veganerin