Ich habe mal eine Frage an das #Fediverse: Mastodon ist ziemlich toll, schränkt aber wie Twitter die Zeichen ein, zumindest bei vielen Instanzen. Gibt es eine Masto-Instanz, die die Zeichen nicht oder nur sehr großzügig einschränkt?? Würde mich wirklich interessieren. 
@fabianschaar Grenzen gibt es überall - vielleicht einfach sehr hohe Anzahl Zeichen. Wenn du lange Texte veröffentlichen willst, kannst du dir ja im #Fediverse auch einmal eine #WriteFreely Instanz ansehen - das wäre dann nicht mehr Micro-Blogging, sondern eher Blog, aber über das #ActivityPub Protokoll mit dem #Fediverse verbunden ist.
@Hiker Habe ich tatsächlich schon, blog.fedi.tech/fab. Allerdings gibt es dort recht wenig soziale Interaktion, da viele Instanzen Blogs auf nicht gelistet stellen. Ich wollte eigentlich Masto und wf nebeneinander laufen lassen. Um Diskussionen zu führen ist Masto wirklich super, allerdings manchmal eben etwas unhandlich mit 500 Zeichen, gerade, wenn man viele Leute einbinden möchte über Verlinkungen oder tags.
@fabianschaar Hmm - ob Micro-Blogging wirklich dafür geeignet ist?

@Hiker Habe ich mich auch gefragt, siehe diese Blogeinträge: https://blog.fedi.tech/fab/gedanken-zum-blogging-erneut und https://blog.fedi.tech/fab/gedanken-zum-fediverse-teil-1

Kurz zusammengefasst: Twitter ist zu toxisch und hat ein Zeichenlimit -- das macht eine Debatte unmöglich. Mastodon ist wesentlich diskussionsfreundlicher, hat aber auch mit den Zeichenzahlen ein Problem. Die Diskussionen, die ich im Fediverse gesehen habe, sind wesentlich konstruktiver als Twitter, nur braucht es halt manchmal mehr Zeichen. Die habe ich hier jetzt übrigens aufgebra

Gedanken zum Blogging (erneut)

Nachdem ich im Beitrag "Gedanken zum Fediverse, Teil 1" unter anderem auf die Probleme, die die Länge von Tweets mit sich bringt,...

Fabians Blog
@fabianschaar "Mastodon ist wesentlich diskussionsfreundlicher, hat aber auch mit den Zeichenzahlen ein Problem"

Nein, Mastodon hat kein Problem. Mastodon ist eine Micro-Blogging Plattform.
@Hiker Na gut, Masto hat für mich ein Problem, Microblogging ist das Problem. (Bin ich jetzt ein Ketzer?)
Wenn Microbloggingplattformen zur vorherrschenden Bloggingform werden, was sie mit Twitter und Teilen des Fediverse irgendwie sind, verliert das Bloggen den nötigen Diskussionscharackter, der die Inhalte, die behandelt werden, wirklich nach vorn bringen kann. Natürlich ist das auf Masto möglich, ich wünschte nur, man hätte noch etwas mehr Freiheit bei der Postlänge.
@Hiker Ich meine, es schließt sich doch nicht aus: Wer weniger Zeichen nutzen möchte, nutzt halt weniger, wer das nicht möchte, nutzt halt mehr. Für mich jedenfalls ist klar, das Zeichenbegrenzungen unter anderem zu sehr toxischen Situationen führen können, wie sich das ja bei Twitter ganz deutlich zeigt. Microblogging wird halt nicht nur auf einer persönlichen, sondern manchmal auch auf einer politischen Ebene benutzt, und dafür sollte es dann auch mal ausgelegt werden können bzw. sein, oder?
@fabianschaar Wende dich doch an deinen Admin, er kann das Maximum festlegen.
@Hiker Guter Punkt, nur ist das bei mastodon.social etwas schwierig: Das hier ist die offizielle Instanz von Mastodon, ich vermute daher, dass die sich an den Defaults der Plattform orientieren wird -- und das ist ja auch nicht schlimm, finde ich sogar gut, da so das Netzwerk repräsentiert werden kann. Wenn sich also in den Defaults nichts ändert, wird sich vermutlich auch hier nichts ändern, was die Zeichen angeht. Ursprünglich habe ich ja auch nach einer anderen Instanz gefragt XD.
@Hiker Klar, ich würde mich freuen, wenn das Zeichenlimit hier angehoben würde, dann würde die offizielle Instanz aber vom Standard abweichen. Vermutlich bin ich auch in der Position der Minderheit, die das Konzept des Microbloggings etwas aufbrechen möchte. 1.000 Zeichen pro Post würden sicherlich niemandem schaden, aber vermutlich würden nur wenige danach fragen. @Gargron