https://www.heise.de/hintergrund/Warum-Facebook-und-Twitter-Alternativen-anstrengend-sind-aber-dennoch-gut-tun-6286706.html
Der Text ist gut geworden, aber die Unterüberschrift („… und fällt ein vernichtendes Urteil“) ist irreführend, weil das Lesende automatisch auf die zuvor erwähnten Alternativen beziehen. Erst am Ende erfährt man, dass sich dieses Urteil gar nicht auf die Alternativen bezieht.
Lässt sich die Unterüberschrift noch ändern?
Ich würde einfach den Teilsatz nach „fündig“ streichen.
Jetzt steht da: „und ist auf interessante Ansätz gestoßen.“ Inhaltlich viel besser, aber es fehlt ein Buchstabe.
Ich glaube ja, die "Irreführung" ist beabsichtigt, und ich habe den Eindruck, sie erfüllt ihren Zweck - Menschen zum Lesen des Artikels zu bringen - ziemlich gut.
Ist das Clickbait-y? Klar!
Aber Heise.de ist ja auch eine kommerzielle Seite, die von Impressions lebt.
Als ich das gelesen habe, dachte ich schon, dass es anders gemeint ist, als es zunächst klingt, wollte aber herausfinden, wie es denn nun wirklich gemeint ist, und habe den Artikel gelesen.
Aber wieviele Menschen lesen nur die Überschriften und vielleicht den ersten Absatz und speichern dann eine falsche Information ab?
Vielleicht. Wobei man sich ja dann schon fragen würde, was denn nun konkret dieses vernichtende Urteil sei, oder?
@evawolfangel
Vielen Dank für den guten Artikel!
Eine Frage kam mir beim Lesen auf: Einen Haupt-Kritikpunkt von Ben Grosser - dass Social Media den Users zu stark die Follower- und Like-Zahlen vor Augen führen - löst zumindest Mastodon ja nicht, oder?
Die sind zwar hier nicht für die Anzeige der Inhalte relevant, aber als User schaue ich schon sehr danach, welche meiner Toots die meisten Boosts und Favorites bekommen und neige dazu, zu diesen Themen häufiger etwas zu schreiben.
@evawolfangel ,
Danke für die Arbeit.
Ein Gedanke lässt mich allerdings nicht los:
Der Aufwand, der betrieben wird um die Leute vom Fediverse zu überzeugen - will ich wirklich, dass die ALLE hierher kommen?
Bei so manchen bin ich nämlich froh, dass die genau NICHT hier sind.
Schon richtig, auch die haben ein Anrecht.
Doch das sind doch die, die dauernd meinen "Ich hab nix zu verbergen", "Die haben meine Daten eh schon"..
Und eigentlich gehe ich gerne auf Partys, wo die Menschys cool sind & nicht alle Nase lang nörgeln oder nach dem ersten Bier ausfallend werden :-)
@amaz1ng @evawolfangel @quincy ich versteh dich, aber wenn die metaphorische Party allen Gästen fundamental dabei hilft, dass ihre Grundrechte eingehalten werden und potenziell sogar ein großes gesellschaftliches Problem gelöst wird, würde ich auch die allernervigsten Menschen nachdrücklich einladen 🥳
Die, die “nichts zu verbergen” haben, sind natürlich schwerer von den Vorteilen zu überzeugen. Da hilft Glaube ich nur, so viele Menschen im Fediverse zu haben, dass sie von selbst kommen wollen…
@evawolfangel Nimmt man Heise wirklich noch ernst? Die sind seit Jahren schon ärgerlich unkritisch und meinungslos, was so allerhand unschöner Entwicklungen angeht.
Auf Heise gehe ich, wenn mich neue Alexa Features oder das Netflix-Angebot der nächsten Wochen interessiert. Nicht so sehr für solche Texte (ich hatte ihn auch seinerseit nur gaaaanz kurz überflogen).