So ihr Lieben, vielen herzlichen Dank für all euer Feedback zu meiner Frage, wieso ihr hier seid, was das #Fediverse für euch ausmacht und was hier besser ist als in anderen sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook. Heraus kam ein Loblied auf die nicht algorithmisch gesteuerte Kommunikation (der Text wurde von der Redaktion ziemlich gekürzt, ich werde vermutlich in den nächsten Tagen eine ausführlichere Version auf Riffreporter veröffentlichen):
https://www.heise.de/hintergrund/Warum-Facebook-und-Twitter-Alternativen-anstrengend-sind-aber-dennoch-gut-tun-6286706.html
Fediverse als Alternative zu Facebook und Twitter: Anstrengend, dennoch gut

Eine große Community kehrt Twitter den Rücken und läuft über zu Mastodon. Die TR-Autorin Eva Wolfangel schaut sich auch noch andere Netzwerk-Alternativen an.

heise online
@evawolfangel weil ich da gar keine Ahnung habe wie sowas funktioniert: Bekommst Du als Autorin denn nicht schon vorher ne Vorgabe, wie lang der Artikel sein soll, oder kürzen die beleibig aufgrund inhaltlicher Präferenzen?
@wolf Hihi nein, ehrlich gesagt bekomme ich eine Vorgabe. Aber ich dachte mir "im Netz ist ja Platz" - und das Thema wurde größer und brauchte viel Platz. Fand ich. :)
@evawolfangel bin gespannt auf die ungekürzte Fassung (welche Teile sie meinten rauskürzen zu können). Aber klar da zählt für Redakteur:innen wohl nur die häufig ja auch leider richtige Regel "viel schreckt ab".
Dass auch die andere Binsenweisheit "Kürzen verkürzt" ebenso wahr ist, wird wohl den clikoptimierenden Onlineredationen da weniger wichtig ins Gewicht fallen.
Schön, dass meine Instanz hier 5000 Zeichen zulässt ;-)

@evawolfangel

Der Text ist gut geworden, aber die Unterüberschrift („… und fällt ein vernichtendes Urteil“) ist irreführend, weil das Lesende automatisch auf die zuvor erwähnten Alternativen beziehen. Erst am Ende erfährt man, dass sich dieses Urteil gar nicht auf die Alternativen bezieht.

Lässt sich die Unterüberschrift noch ändern?

@evawolfangel

Ich würde einfach den Teilsatz nach „fündig“ streichen.

@chpietsch @evawolfangel Ich vermute, dass Headlines und Subheadlines Teil des Marketings sind. Ist wohl wie mit Coverbildern bei Büchern, da haben Autor:innen auch nur in den seltensten Fällen was mit zu reden. Leider.
@chpietsch @evawolfangel Dieser Punkt ist mir auch sofort ins Auge geschossen.
@chpietsch Guter Hinweis! Das gebe ich gleich weiter. (war nicht von mir, so etwas wird in der Redaktion gemacht)

@evawolfangel

Jetzt steht da: „und ist auf interessante Ansätz gestoßen.“ Inhaltlich viel besser, aber es fehlt ein Buchstabe.

@chpietsch

Ich glaube ja, die "Irreführung" ist beabsichtigt, und ich habe den Eindruck, sie erfüllt ihren Zweck - Menschen zum Lesen des Artikels zu bringen - ziemlich gut.

Ist das Clickbait-y? Klar!
Aber Heise.de ist ja auch eine kommerzielle Seite, die von Impressions lebt.
Als ich das gelesen habe, dachte ich schon, dass es anders gemeint ist, als es zunächst klingt, wollte aber herausfinden, wie es denn nun wirklich gemeint ist, und habe den Artikel gelesen.

@evawolfangel

@colomar @evawolfangel

Aber wieviele Menschen lesen nur die Überschriften und vielleicht den ersten Absatz und speichern dann eine falsche Information ab?

@chpietsch

Vielleicht. Wobei man sich ja dann schon fragen würde, was denn nun konkret dieses vernichtende Urteil sei, oder?

@evawolfangel

@evawolfangel
Vielen Dank für den guten Artikel!

Eine Frage kam mir beim Lesen auf: Einen Haupt-Kritikpunkt von Ben Grosser - dass Social Media den Users zu stark die Follower- und Like-Zahlen vor Augen führen - löst zumindest Mastodon ja nicht, oder?

Die sind zwar hier nicht für die Anzeige der Inhalte relevant, aber als User schaue ich schon sehr danach, welche meiner Toots die meisten Boosts und Favorites bekommen und neige dazu, zu diesen Themen häufiger etwas zu schreiben.

@evawolfangel ,
Danke für die Arbeit.

Ein Gedanke lässt mich allerdings nicht los:
Der Aufwand, der betrieben wird um die Leute vom Fediverse zu überzeugen - will ich wirklich, dass die ALLE hierher kommen?

Bei so manchen bin ich nämlich froh, dass die genau NICHT hier sind.

#NurMalSo

@amaz1ng @evawolfangel
Tja. Das geht mir ganz ähnlich. Aber die können sich dann ja bei trump.social anmelden.
@wuffel @amaz1ng @evawolfangel Gute Idee, und blocken geht glaube für ganze Instanzen.
@amaz1ng @evawolfangel
Du musst nur so viel Werbung dafür machen, dass Leute das aus Prinzip nicht machen, weil es ja andere gesagt haben.
So wie mit der Impfung nur mit Absicht statt ausversehen
@amaz1ng @evawolfangel @quincy ja, weil auch diese Menschen ein Recht auf den Datenschutz, die Privatsphäre und die Sicherheit haben, die das Fediverse bietet. Du hast hier aber bessere Tools, um sie dir vom Hals zu halten.

@morph

Schon richtig, auch die haben ein Anrecht.

Doch das sind doch die, die dauernd meinen "Ich hab nix zu verbergen", "Die haben meine Daten eh schon"..

Und eigentlich gehe ich gerne auf Partys, wo die Menschys cool sind & nicht alle Nase lang nörgeln oder nach dem ersten Bier ausfallend werden :-)

@evawolfangel @quincy

@amaz1ng @evawolfangel @quincy ich versteh dich, aber wenn die metaphorische Party allen Gästen fundamental dabei hilft, dass ihre Grundrechte eingehalten werden und potenziell sogar ein großes gesellschaftliches Problem gelöst wird, würde ich auch die allernervigsten Menschen nachdrücklich einladen 🥳

Die, die “nichts zu verbergen” haben, sind natürlich schwerer von den Vorteilen zu überzeugen. Da hilft Glaube ich nur, so viele Menschen im Fediverse zu haben, dass sie von selbst kommen wollen…

@evawolfangel Nimmt man Heise wirklich noch ernst? Die sind seit Jahren schon ärgerlich unkritisch und meinungslos, was so allerhand unschöner Entwicklungen angeht.

Auf Heise gehe ich, wenn mich neue Alexa Features oder das Netflix-Angebot der nächsten Wochen interessiert. Nicht so sehr für solche Texte (ich hatte ihn auch seinerseit nur gaaaanz kurz überflogen).

@pino_ac Weiß nicht, was „man“ tut - aber ich schreibe sehr gerne für Technology Review. :) Das ist ein tolles, aus meiner Sicht oft kritisches Magazin. Die meisten Texte sind allerdings nicht frei auf der Heise-Webseite, sondern hinter der Paywall. Vielleicht geht es deshalb ein bisschen unter. (Heise hat ja viele verschiedene Redaktionen und Magazine.)
@evawolfangel Als ernstzunehmende Instanz für irgendwas Gutes hat sich doch in den letzten ~10 Jahren nur der #ccc noch krasser abgeschafft. Heise wenigstens für den Profit, zugegebenermaßen, und nicht aus reiner Unfähigkeit und Bräsigkeit.