Die Daten sind allesamt sehr saubere CSV-Dateien wenige JSON-Dateien und ein PDF.
Daten, mit denen sich bestimmt schöne Visualisierungen bauen lassen könnten.
Kommen wir zu Apple Pay.
In den Account-Daten hinterlegt sind eigentlich nur die Karten, mit denen Apple Pay möglich ist. Aus den Daten lässt sich nur maximal die Kreditkartennummer und die Bank lesen. Mehr wird auch gar nicht gespeichert.
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Etwas verschachtelt, im Prinzip aber nur Versandadresse, was ich bei Apple gekauft habe und evtl. mal Garantiefälle.
Also gut, das Marketing wieder.
Additional Subscriptions.csv
Weiß zumindest, dass ich irgendwann mal mit einem Browser mit User Agent eine Aperture Trial heruntergeladen habe.
Vorher war das etwas dubios 🤨
Beispiel: In einer Tabelle Apple ID, Name, Vorname, E-Mail und physikalische Merkmale eines Devices. Sowas zusammenzuwerfen ist eher seltsam. (XXX sind echte Daten)
Passiert nicht mehr. Fällt mir aber auf und würde ich als No-Go werten.
Ob mit den Daten irgendwas gemacht wurde: keine Ahnung. Ist nur fraglich, warum Daten dann so gebündelt worden sind.
Okay Folder: Update and Redownload History.
Kurzzusammenfassung: was habe ich auf welches Gerät mit welcher IP heruntergeladen an Content, der aus iTunes kommt. Musik, Apps, Bücher. Über alle Apple Plattformen hinweg.
Kategorie Apple Media Services, Unterkategorie Apple Music Activity.
Das ist hier ein Haufen Holz, weil das ist alles, was mit Streaming zu tun hat.
Ich fange mal mit den einfachen Sachen an:
Apple Music - Recently Played Containers.csv
Apple Music - Recently Played Tracks.csv
Das sind Infos, die in iTunes zum Beispiel als recently played erscheinen. Alben oder Einzeltitel. Container = eine Menge Tracks.
Interessant: Diese Play-History ist beschränkt auf maximal 50 Container oder 200 Tracks.
Keine Zuordnung zu einer IP. Lediglich das Land des iTunes Stores ist erkennbar. Löblich.
Kommen wir nun zu den großen Brocken: Apple Music Library Activity.json
Dieses JSON Monster beinhaltet in meinem Fall meine iTunes Match Library. Das war das, wo du deine lokale Musikbibliothek abgleichen konntest und in der Cloud nutzen konntest.
Was in dem Wust auf den User rückschließbar ist: der Client-User-Agent, Sprache und verwendeter iTunes-Store.
Keine IP, keine Apple ID, keine Device ID.
Was einfaches dann: Die Playlists, die ich in iTunes habe:
Apple Music Library Playlists.json
Enthält keine direkten Tracking-Informationen (Timestamps zur Erstellung / Änderung, sonst nichts)
Nächster großer Brocken:
Apple Music Library Tracks.json
Was in meiner lokalen Musik Library liegt. Ich weise darauf hin, dass das aber Daten sind, die wegen iTunes Match anders aussehen können, als bei anderen Nutzenden.