"Menschen und andere Lebewesen werden auf die grausamste Art und Weise gefoltert, die man sich vorstellen kann.
Der »Kult der Aggression und der Gewalt« regiert, und die Gefängnisse und Irrenanstalten sind überfüllt.
Imperialismus, Kolonialismus, Folter, Versklavung, Eroberung' Brutalität, Lüge, Betrug, Geheimpolizei, Gier, Vergewaltigung, Terrorismus -- all das sind bloß Worte, bis sie uns betreffen. Dann sind es keine Worte mehr, sondern sie werden zu einer bösartigen Realitat, die uns überwältigt, auffrisst und unser Leben für immer verändert.
Dies ist also die Krankheit, mit der ich mich befassen möchte - die Krankheit der Aggression gegen andere Lebewesen oder, genauer gesagt, die Krankheit des Verzehrs des Besitzes und des Lebens anderer Lebewesen.
Ich nenne sie Kannibalismus, und ich werde versuchen zu erklären, warum. Aber wie auch immer wir sie nennen, diese Krankheit, dieses #Wetiko, diese (kannibalische) Psychose, ist die größte epidemische Krankheit der Menschheit. Die Vergewaltigung einer Frau, die Vergewaltigung eines Landes, die Vergewaltigung eines Volkes, sie alle sind im Grunde dasselbe. Und sie sind dasselbe wie die Vergewaltigung der Erde, die Vergewaltigung der Flüsse, die Vergewaltigung des Waldes, die Vergewaltigung der Luft, die Vergewaltigung der Tiere. Brutalität kennt keine Grenzen. Gier kennt keine Grenzen.
Perversion kennt keine Grenzen. Arroganz kennt keine Grenzen. Betrug kennt keine Grenzen. All diese Eigenschaften werden immer extremer und breiten sich immer weiter aus, sobald die Ansteckung stattgefunden hat. […]
Ich werde darlegen, dass gesunde, geistig gesunde Menschen weiterhin dem Prinzip der Nächstenliebe folgen, während Ausbeuter geisteskrank sind. […]
Wir werden von anderen Menschen, die ebenfalls verrückt sind, dazu gebracht, verrückt zu sein, und die für uns ein Bild der Welt malen, das hässlich, negativ, angstvoll und verrückt ist. […]
Wie der verstorbene Nichidatsu Fujii, Leiter des buddhistischen Nihonzan-Myohoji-Tempels und Teilnehmer am Longest Walk der amerikanischen Ureinwohner von 1978, sagt: »Zivilisation bedeutet nicht, dass elektrisches Licht installiert wird. Es bedeutet auch nicht, Atombomben zu bauen. Zivilisation bedeutet, Menschen nicht zu töten.«"
-- Jack D. Forbes