NEUE REZENSION: "Punisher: Mission Fury" (Panini Comics)
Es scheint, als erzähle Garth Ennis mit seinem Punisher nur noch Geschichten über Vietnam. Kapitulation vor der amerikanischen Realität von 2025 oder steckt da doch aktuelle Relevanz drin?
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Punisher: Mission Fury
Es scheint, als erzähle Garth Ennis mit seinem Punisher derzeit nur noch Geschichten über Vietnam. Ist das eine Kapitulation vor der amerikanischen Realität von 2025? Schon der Anfang von Mission Fury lässt befürchten, dass dieser Comic aus der „Opa-erzählt-vom- Krieg“-Kiste kommt. Der alte Vietnamese Letrong Giap, man kennt ihn aus Fury: My War Gone By, erzählt von früher, von einer seiner Begegnungen mit Nick Fury und Frank Castle, dem Punisher. „Alles was bleibt, ist Unfug“, wird er sagen, und „[W]enn das Leben eines Mannes danach beurteilt wird, welche Feinde er hatte, wurde ich reich beschenkt.“ Ein alter Soldat, der auf alte Feindschaften zurückblickt und erkennt, wir waren doch alle gleich. Ernst Jüngers Im Stahlgewitter schlägt auch in diese Kerbe. Die titelgebende „Mission Fury“ besteht darin, dass Frank Castle im Auftrag des Geheimdienstes tief in feindlichem Gebiet den von der NVA gefangenen Nick Fury liquidieren soll; man befürchtet, dass Fury sonst unter der Folter einknickt und Staatsgeheimnisse preis gibt. Frank Castle wird natürlich trotzdem alles dafür tun, seinen Kriegskameraden zu befreien; aber auch das haben die …




