Die Torfhäuser von Fremi-Galtastaðir sind kein Gutsherrenhof, sondern Zeugnisse bescheidener bäuerlicher Lebensverhältnisse in Island früherer Jahrhunderte. Diese einfachen Bauwerke zeigen, wie ärmere Bauernfamilien der Region ihre Häuser organisierten.
21.07.2025, #Iceland #EastIceland #FremiGaltastadir #TurfHouse [6]
Bustarfell ist ein landwirtschaftlicher Hof im Hofsárdalur in der Region Austurland, der ungewöhnlich lange bewohnt und kontinuierlich modernisiert wurde. Die Torfhäuser stammen aus dem 16. Jhd und wurden bis Ende der 1960er-Jahre von derselben Familie bewohnt. Besonders bemerkenswert ist, dass in diese ursprünglich traditionellen Gebäude fließend Wasser, Elektrizität und eine Zentralheizung eingebaut wurden. Diese Kombination macht Bustarfell zu einer besonderen Zeitreise, die das ländliche Leben Islands authentisch erlebbar macht und den Übergang vom historischen zum modernen Wohnen zeigt.
14.07.2025, #Iceland #EastIceland #Bustarfell #TurfHouse #museum [6]
Die Torfhäuser von Þverá gehören zu den ältesten erhaltenen Bauernhöfen Nordislands. Ihre dicken Wände aus Stein und Torf bieten seit Jahrhunderten Schutz vor Wind und Kälte. Mich beeindruckt immer wieder, wie geschickt hier um 1850 mit den verfügbaren Materialien gebaut wurde.
10.07.2025, #Iceland #NorthIceland #Thvera #TurfHouse [6]
Das Museumsgelände von Laufás zeigt gut erhaltene Torfhäuser aus dem 19. Jhd, die einen Einblick in das frühere Leben in Nordisland geben. Über viele Jahrhunderte war Laufás ein bedeutender Pfarrhof und Wohnsitz des Bezirkspfarrers, der hier bis 1936 lebte. Zum Pfarrhof gehörte ein großer Bauernhof, auf dem zahlreiche Dienstleute arbeiteten und der sich weitgehend selbst versorgte. Die Wirtschaftsgebäude und Stallungen sind heute noch zu besichtigen und verdeutlichen, wie eng kirchliches und bäuerliches Leben hier verbunden waren.
04.07.2025, #Iceland #NorthIceland #Laufas #TurfHouse #museum [6]
Die Saurbæjarkirkja ist eine der wenigen erhaltenen Torfkirchen Islands und wurde 1858 erbaut. Ihr Grasdach und die dicken Wände aus Torf und Stein schützen bis heute vor Wind und Wetter – eine Bauweise, die in Island bis ins 19. Jhd üblich war, da Holz knapp und Torf leicht verfügbar war. Die Kirche wurde auf einem Steinfundament errichtet, das Feuchtigkeit abhält, während die Torfwände für ausgezeichnete Isolierung sorgen.
02.07.2025, #Iceland #NorthIceland #Saurbaejarkirkja #turfhouse #church [3]
Die Grafarkirkja gilt als älteste Torfkirche Islands, ihr heutiges Erscheinungsbild geht jedoch auf eine umfassende Restaurierung durch das Nationalmuseum in den 1950er Jahren zurück. Ursprünglich im 17. Jhd errichtet, war sie zwischenzeitlich dem Verfall preisgegeben und wurde später originalgetreu wieder aufgebaut. Besonders auffällig sind die kunstvollen Holzschnitzereien, die erhalten geblieben sind. Die kleine Kirche ist von einem runden Wall umgeben.
27.06.2025, #Iceland #NorthIceland #Skagafjordur #Grafarkirkja #turfchurch #turfhouse #church [6]
Nýbær veranschaulicht die traditionelle isländische Bauweise mit Torf und Naturstein, wie sie einst auf vielen Bauernhöfen zu finden war. Holz war auf Island knapp, daher wurden die Häuser überwiegend aus den verfügbaren Materialien der Umgebung errichtet. Die massiven Wände aus Torf und Stein isolierten zuverlässig gegen Wind und Kälte. Nach sorgfältiger Restaurierung vermittelt Nýbær heute einen authentischen Eindruck vom Alltag früherer Generationen.
27.06.2025, #Iceland #NorthIceland #Holar #Nybaer #turfhouse [6]
Die Víðimýrarkirkja ist eine der wenigen erhaltenen Torfkirchen Islands und wurde 1834 erbaut. Sie steht inmitten grüner Wiesen und ist mit ihrem Grasdach und den rot gerahmten Fenstern und Holztüren ein Beispiel für traditionelle sakrale Baukunst. Die Kirche ist noch immer geweiht und wird gelegentlich für Gottesdienste genutzt.
26.06.2025, #Iceland #NorthIceland #Vidimyrarkirkja #TurfHouse #church [1]
#Fotovorschlag „Dinge die mit T beginnen“: Torfhäuser
Glaumbær gehört zu den besterhaltenen historischen Bauernhöfen Islands. Die ältesten Gebäudeteile stammen aus dem 18. Jhd., doch der Hof wurde bereits in der Wikingerzeit bewohnt. Die dicken Torfwände boten Schutz gegen das raue Klima; das Ensemble zeigt typische Bauweisen und Lebensbedingungen vergangener Jahrhunderte. Bis 1947 war Glaumbær bewohnt; heute ist es ein Freilichtmuseum, das die Entwicklung isländischer Landkultur dokumentiert.
26.06.2025, #Iceland #NorthIceland #Glaumbaer #farm #TurfHouse #museum [4]
Das rekonstruierte Torf-Langhaus im Eiríksstaðir Museum ist ein Beispiel für traditionelle isländische Baukunst. Die Grassoden werden in Fischgrätmuster verlegt, was bei Erdbeben für zusätzliche Stabilität sorgt: die Wände verfestigen sich durch das Muster eher, als dass sie auseinanderfallen. Trotzdem hält so eine Wand nur etwa 20 Jahre und muss dann erneuert werden. 27.05.2025, #Iceland #Eiriksstadir #TurfHouse #viking #longhouse [3]