Lustig waren auch die hier. Als ich von der Hausdurchsuchung zur Revolution gefahren bin, sah ich am Brandenburger Tor vier Menschen mit der Botschaft „Recycle or die“. Ich dachte: „Revolution ist dringender, ich fahr mal weiter.“ Hab dann aber doch angehalten, bin umgekehrt und habe mal mit denen geredet.

Meine Eingangsfrage war: Müsste es nicht „Consume and die!“ heißen? Weil es viel besser wäre, wenn viele Dinge überhaupt nicht hergestellt würden?

Sie guckten mich etwas ratlos an. Ein Mann meinte, dass mein Fahrrad auch Reifen habe. Erst zu diesem Zeitpunkt habe ich überhaupt geschnallt, dass es ausschließlich um Reifen-Recycling ging. Wow, dachte ich! Wie kann man sich in dieser Zeit mit so einem Spezialthema hinstellen. Na. gut, ich fand ja auch die Frau von dem Verein für #tabwater cool.

Jedenfalls habe ich den viern mitgeteilt, dass #CarIsOver, weil nämlich das #CO2, das bei der Entstehung eines Autos anfällt, alle Budgets, die es noch geben könnte, sprengt. Ich habe dem Mann erzählt, dass man schon seit den 70ern weiß, dass Fahrrad-fahren die effizienteste Form der Fortbewegung ist. Laufen, fliegen, Autos, Flugzeuge.

Ich suche die Quelle mal raus. Ist irgendwo bei Springer erschienen. Ich glaube 1974.

Ich glaube, ich hatte ihn ratlos gemacht.

Naja, sie haben mir Infomaterial gegeben. Sie sind von #AZUR. Steckt die deutsche Kautschukindustrie dahinter. Mir sah das sehr nach einer Ablenkungsaktion aus, aber vielleicht meinen sie es ja ernst.