Interview mit dem Autor des Buches "Es lebe Space 2063!" Bevor es hier mit den 58ern auf ins nächste Abenteuer geht, brauchen wir eine kleine Verschnaufpause, um uns von den gar schrecklichen Erlebnissen des Vormonates zu erholen. Und damit ist nur zum Teil die Bandscheibe gemeint. Und so werfen wir eine Sonderfolge ein, denn als Gregor T. eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er fliegende Schweine in der niedersächsischen Flachebene vor. Kurz darauf ereilten uns Meldungen, dass die Hölle gefroren sei. Denn völlig aus der Kalten (wie passend) hatte sich nur wenige Kilometer weiter südlich ein anderer Niedersachse an seine Tastatur gesetzt und ein Buch über "Space: above and beyond" geschrieben. Nicht nur irgendein Buch, sondern DAS Buch. Tatsächlich gibt es weltweit kein anderes Sachbuch über diese Serie. Kein Wunder, dass er beim lieben Björn (Hi, Björn!) vom in Farbe und Bunt Verlag offene Wurmlöcher einrannte und seine Idee einen Heimatverlag fand. Und Ende April war es soweit. Wir rufen: Es lebe Space 2063! Denn Totgesagte leben länger. Der gute Christopher war auch sofort im Boot, als wir ihn anfragten, ein wenig über die Genese und den Inhalt des Buches zu plaudern. Zum Zeitpunkt der Aufnahme hielten wir nur eine Leseprobe in den digitalen Händen, inzwischen ist das Werk, also das neue Standardwerk zu Serie, auch schon in den Redaktionsräumen eingetrudelt: Wenn Ihr also noch skeptisch sein solltet (wozu eigentlich gar kein Grund besteht) dann lauscht dem wirklich sehr interessanten Gespräch mit Christopher.
JETZT VORBESTELLEN! ERSCHEINT 23. APRIL 2025! Semper fidelis. Immer treu, mein Freund. Die "Es lebe"-Sachbuchreihe geht mit einem weiteren Science-Fiction-Klassiker der 90er-Jahre weiter, der 2026 seinen 30. Geburtstag feiert. Eine gute Gelegenheit, der Serie mit diesem Buch die Aufmerksamkeit zu widmen, dir ihr gebührt. Denn auch wenn sie bereits nach einer Staffel abgesetzt wurde, genießt sie unter Science-Fiction-Fans noch heute eine hohe Popularität. Mit beeindruckenden Special-Effects und einer düsteren Stimmung war die Serie ihrer Zeit einfach voraus. Freut euch auf ein Interview mit Schauspieler James Morrison und blickt hinter die Kulissen der Serie. Warum warnte der Fernsehsender VOX vor der Serie, wieso machten Spione Fotos von den Dreharbeiten und was verbirgt sich hinter „Space 2064“? Diese und viele weitere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Neben ausführlichen Rezensionen aller Episoden befasst sich Autor Christopher Schulze mit Comics und Romanen und erläutert, wie die Serie anhand künstlich erschaffener Menschen geschickt das Thema Rassismus behandelt. Taschenbuch ca. 180 Seiten
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Besprechung von "Der unsichtbare Feind" / "The enemy" Nein, das ist kein Aprilscherz, das ist tatsächlich eine neue Folge. Wir waren auf einem Höllenplaneten gefangen. Es gab mehrere Wahlen und ein größenwahnsinniger Millardär...was? Das war die ganze Zeit die Erde? IHR IDIOTEN! SEHT NUR, WAS IHR ANGERICHTET HABT! *in den Sand box* Wo waren wir? Achja, Machen wir lieber ein bißen Eskapismus zu einem anderen Höllenplaneten, auf dem sich unsere Heldinnen und Helden ihrer größten Angst stellen müssen. Ist es die lächerlich kleine Summe, die auf der Renteninformation steht? Ist es der wieder verschobene MRT Termin wegen des kürzlichen Bandscheibenvorfalls? Nein, DAS sind Ängste mit denen sich höchstens Podcaster in der späten 40ern herumschlagen. Unsere Marines haben noch ECHTE Ängste wie...Kakerlaken, Dunkenlheit, Enge und Blut. Also eigentlich das, womit sie tagtäglich in ihrem Job konfrontiert werden. Ein Plot, der auf den berühmten Bierdeckel eines ambitionierten, aber erfolglosen Unions-Politikers passt, der DAMALS vor allem noch wegen seiner Bierdeckel bekannt war. Ach Fritze, wärste doch in der Kneipe geblieben....Und weil diese generische Story genauso kompetent ist, wie ein gewisser Sauerländer als Kanzler, hat es natürlich hinten und vorne nicht gereicht, um die Sendezeit zu füllen. Also musste die Autorin noch eine ebenso generische Rahmenhandlung mit einer Anhörung durch Ross und McQueen hinzufügen, die nicht nur ausgesprochen hölzern durch die Szene staksen, sondern auch die unsinnigsten Regieanweisungen stur umsetzen. Wie hier: "McQueen schaut versonnen aus dem Fenster", auch wenn kein Fenster zum Herausschauen da ist: In Rückblenden sehen wir nun, wie sich unsere 58er im Anflug auf den Planeten darüber UNTERHALTEN, was da unten so abgeht. SEHEN werden wir das nicht. Und schon vor der Landung fällt die erste Blutkonserve auf Damphouse, Wang sieht Kakerlaken und Coop darf skeptisch seinen Helm anstieren, um die Grundlagen für die späteren Phobien zu legen. Was nun folgt ist mehr oder weniger sinnfreies Wandeln über den "Planeten", während man sich immer wieder #superschwellig erzählt, wovor man Angst hat: "Mir ist zu Dunkel!", "Ich kann kein Blut sehen!", "Helm zu eng!", "Kakerlaken!", "Ich hab meinen Text vergessen." Schlaubergerartig erarbeitet man sich auch, dass es sich bei dem Licht um eine Psychowaffe der Chiggs handeln muss, die auf die Prinzessin-Amidala-Region des Hirn einwirkt. Wie genau, ob die Wirkung mit der Zeit nachlässt und ob feste Wände schützen oder nicht, darüber gibt die Folge sehr widersprüchliche Aussagen. Und warum es überhaupt noch eine Anhörung gibt, obwohl die Sache mit der Waffe nun wirklich offensichtlich ist ("Sie wollen Beweise? Fragen sie doch mal die anderen Spacemarines auf dem Planeten, die sich gegenseitig umgebracht haben. Meine Güte, die eine hält sogar noch den Kartoffelschäler in der Hand, mit dem sie den anderen erschossen hat!") keine Ahnung. Weil die Folge sonst zu kurz gewesen wäre. Und so leiden wir mit unseren Protas, die aus dramaturgischen Gründen noch durch ein Minenfeld bis zum rettenden Transporter hüpfen müssen und sich gegenseitig ungefähr 52 Mal versichern: "DAS SIND NICHT WIIIIIR! SO SIND WIR NIIIICHT!". Was sollen wir sagen: Das war tatsächlich eine Psychowaffe. In Serienform. Legt man unseren Bewertungsmaßstab an, wie viele Staffeln wir uns wünschen würden, wenn jede Folge so wäre, wie diese müssten wir sagen: MAXIMAL 0,5 Staffeln. Einer modernen Serie mit 12 Folgen. Nein, das war nix.