Um 12 Uhr trafen sich heute am Gänseliesel in Göttingen Personen, um gegen den Angriff der USA auf Venezuela zu protestieren. Es waren etwa 50 Leute da, viele davon aus dem Umfeld von DKP, MLPD, SDAJ und SDS. Eine Person von jeder dieser Organisationen hielt jeweils einen Redebeitrag.
In den Redebeiträgen wurde der Imperialismus der USA und das Schweigen der westlichen Welt zum Angriff auf Venezuela kritisiert. Zudem wurden Floskeln von internationaler Solidarität gerufen oder davon gesprochen, den Sozialismus voranzubringen. Manche meinten sogar, Apelle an Gewerkschaften für Solidarität mit Venezuela richten zu müssen.
Eine klare Perspektive, wie imperialistische Kriege und der Kapitalismus selbst gestoppt werden kann, wurde in keinen der Redebeiträge erwähnt. Über die Arbeiterklasse als enorme soziale Kraft wurde kein Satz verloren. Vermutlich ist die Angst zu groß, dass ein spontaner Widerstand der Arbeiterklasse der Kontrolle dieser Organisationen entgleiten und tatsächlich ohne sie was verändern könnte, wodurch sie bedeutungslos würden.
Wer es ernst meint mit dem Sturz des Imperialismus und dem Kapitalismus selbst, kann jetzt und heute anfangen, den Wandel herbeizuführen: Sich mit einer internationalen sozialistischen Perspektive auszurüsten und von Gewerkschaften unabhängige Aktionskomitees in Betrieben, Schulen, Hochschulen und der Nachbarschaft aufzubauen. Die internationale sozialistische Perspektive wird täglich in Artikeln auf der World Socialist Website verbreitet: https://wsws.org
Nehmt zudem Kontakt mit der Sozialistischen Gleichheitspartei auf, um gemeinsam den Kampf für Sozialismus weltweit zu führen und damit imperialistischen Kriegen ein Ende zu bereiten: https://gleichheit.de
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