Es war ganz egal
wer gerade mit wem schlief
Traurig war kein Zustand
sondern ein Adjektiv
Alles war schön und nichts tat weh
#muffpotter
Es war ganz egal
wer gerade mit wem schlief
Traurig war kein Zustand
sondern ein Adjektiv
Alles war schön und nichts tat weh
#muffpotter
Das ARD-Politikmagazin Monitor deckt auf, dass Vermittlungsagenturen für die deutsche Fleischindustrie billige Arbeitskräfte nach Europa locken - und sogar vor Ort in Asien mitverdienen.
Dazu fällt mir der Song "Nottbeck City Limits" von #MuffPotter (erschienen 2022) ein, der die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie thematisiert. Absolute Hörempfehlung!
https://musiccloud.io/Cptp-
Heute vor einem Jahr ist der Gitarrist, Sänger und Produzent Dennis Scheider gestorben. Ein, aber nicht DER Grund für Heavy Rotation!
Wenn der große Erfolg im Biz ausbleibt, spricht es häufig für einen guten Charakter. Genießt das Leben, denn diese Sause ist exklusiv für Selbstzahler!
Grüße vom Stepper ✌🏼🖤

Es ist wichtig, sich gebührend zu verabschieden. Besonders dann, wenn man sich nicht im Guten getrennt hat.
Arbeitstitel des Songs war Frieden und Krieg. Die EP erschien als Selbstveröffentlichung im Mai 2024.
Geholfen hat Dennis Borger von Betterov.

Ich glaube, er würde es hassen.
https://www.youtube.com/watch?v=R2IT8nYRO90&list=RDR2IT8nYRO90&start_radio=1

Ich erinnere mich daran, dass Shredder versuchte, mich anzusprechen, als wir losmussten, um den letzten Zug zu erwischen.
Ich erinnere mich an meine Unzufriedenheit, weiß aber nicht, womit.
Ich erinnere mich, dass ich stolperte, aber nicht fiel. Nicht in dieser Nacht.
Ich erinnere mich an meine schmutzigen Beine und an die Sanftheit des stillen Wassers.
Ich ahnte den Abgrund und sah ihn nicht. Das stille Wasser und ich mussten einander verlieren.
Wie die Konzerte an diesem Abend gelaufen sind, weiß ich nicht mehr. Müsste man Nagel fragen, der schreibt akribisch Tagebuch und führt eine Liste mit allen Shows, die #MuffPotter je gespielt haben.
Ich weiß noch, dass Dennis am Ende des Sets rief: „Vielleicht sieht man sich mal am Hafen!“, was nie passierte.
Es war August 2003, ein paar Wochen vor dem Erscheinen des Albums und ich hatte noch ein paar Stunden.
Wir beobachten Marcus Wiebusch, der zum Imbisswagen geht. Nackensteak statt Veggiefrikadelle. Daran mache ich den Generationenunterschied aus.
Schon damals ist Marcus ist für uns alle (Nagel und Dennis, das stille Wasser und mich) eine Vaterfigur. Vielleicht, weil er den eigenen nicht kennt.
Das stille Wasser kommentiert: „Schade, dass die nichts mit Fans zu tun haben wollen!“ Ich sag: „Du suchst nur eine Ausrede.“ Derweil kickt der Kettcar-Frontmann ein paar Bälle mir den Fans.
Es ist immer noch Sommer. Ich kehre von einem recht erfolglosen Promojob zurück und überzeuge das stille Wasser von einem letzten Open Air, das in Ochtrup stattfindet.
Der Inbegriff des provinziellen Münsterlands. Dorfjugend united, fast wie zuhause.
Wir sitzen trinkend auf der grünen Wiese, beobachten das Treiben und warten auf Muff Potter und Kettcar.
An Nagel konnte ich mich wunderbar reiben. Mehr Stoff für Auseinandersetzung mit mir selbst, als es mir recht ist.
Nagel und seine hohen Ideale bei MTV als Promo für Von Wegen (Aus Gründen). Nagel zwischen der Realsatire Musikgeschäft und linkem Lesezirkel.
Mir war lange nicht klar, dass ich einmal sagen werde, dass er der erste Feminist ist, dem ich das Streben nach Emanzipation abnehme. Liegt daran, dass er schreibt.
- Schwester in Rock (Heute wird gewonnen, bitte!)