#eltern sucht man ja hin und wieder im Netz nach Hilfe in der Kindererziehung, dabei stößt man immer wieder auf Elterngruppen.
Diese sind immer wieder ein Sammelsurium von seltsamen bis schlichtweg "depperten" Ratschlägen zur Kindererziehung. Kann manchmal erheiternd sein, manchmal auch informativ.
Aber oft wird da nur #momshaming betrieben. Es betrifft lt. Meiner Erfahrung nur Frauen, die Frauen wegen fehlender "Perfektion" in der Kindererziehung niedermachen.
Väter sind meistens ausgenommen, weil sie es "nicht besser wissen, weil die Kinder zur Mutter müssen" (hat man mir Mal so geschrieben).
Ein paar "Highlights" daraus:
Du hast deinem Kind Süßigkeiten gegeben, die nicht Bio/vegan/zuckerfrei/weiß der Teufel was ist?
Du bist eine schlechte Mutter, weil du dein Kind zur Zuckersucht und Übergewicht verdammt.
Dein Kind isst im Moment nur Nudeln?
Du hast deinem Kind nicht beigebracht, was anderes zu essen und verdammts dein Kind zum Übergewicht.
Du hast Fertiggericht gekocht, weil es stressig ist neben Arbeit war und fragst nach alternativen für schnelle Rezepte?
Rabenmutter, weil du deinem Kind nicht Gesundes kochst, dich nicht stundenlang in die Küche stellst und Übergewicht förderst.
Dein Kind schaut eine Folge einer Serie, damit du Luft zum Atmen bekommst?
Rabenmutter, weil du verdummst das Kind nur.
Dir ist gerade alles zuviel neben Job und Kindererziehung?
Du bist dir selber schuld, du solltest dich auf Kindererziehung konzentrierst, weil das es schönste auf der Welt ist. Sonst bist du eine Rabenmutter, vorallem wenn du Karriere machen willst.
Über Impfen, Globuli und Hebammen, die in den Gruppen eine fast kultischen Charakter haben, fange ich gar nicht an.
Also liebe #Fedieltern , vorallem liebe #mütter:
Bitte hört nicht auf solche Kommentare, das ist #sexismus in Reinform. Wenn ihr Hilfe braucht, es ist keine Schande, es macht euch nicht zu schlechten Eltern. Und viele helfen euch gerne. Aber ihr seit in keinem Wettbewerb, wer das beste Elternteil ist.