Letzte Woche waren es 18. Morgen werden wir nochmal 17 junge Leute konfirmieren.
Und die Frage, wie oft der Mensch Gott hören muss, bevor er wirklich versteht, wird uns beschäftigen (Sammel 3,1-10).
Letzte Woche waren es 18. Morgen werden wir nochmal 17 junge Leute konfirmieren.
Und die Frage, wie oft der Mensch Gott hören muss, bevor er wirklich versteht, wird uns beschäftigen (Sammel 3,1-10).
@christoph vielen Dank! Unseren Gottesdienst zur #Konfirmation kann man hier nachschauen: https://www.youtube.com/live/Qhp1xkz4U0w?is=14-y8SeBFt0m_hPq
Hat sonst noch jemand heute Konfirmation gefeiert?
#fedikirche

Die ersten 18 von in diesem Jahr 35 jungen Leuten werden am Sonntag bei uns konfirmiert. Für mich ist es immer bewegend, diese aufgeregten Menschen vor mir zu haben, die ich jetzt 2 Jahre lang begleiten durfte.
Jetzt ist ja die Zeit der Konfirmationen …
Als ich damals, das muss so um 1982 gewesen sein, konfirmiert wurde, war ich noch weit davon entfernt, den Glauben ernst zu nehmen. Ich fand das damals sogar überaus albern. Auch, weil Gott bestimmte Gebete meines noch jüngeren Ichs nicht hatte erhören wollen. Bei der Konfirmation, als der Pastor uns die Hände auflegte, hätte ich beinahe losgelacht.
Zum Glauben kam ich erst später, ein Prozess, der sich von 1984 bis 1987 hingezogen hat. 1987 wurde ich dann in einer afrodeutschen Pfingstgemeinde auf das Bekenntnis meines Glaubens getauft (durch Untertauchen).
Evangelischer #Konfirmationsgottesdienst in der Familie.
Natürlich darf auch die beste Freundin unserer Konfirmandin nicht fehlen. Sie ist nicht Christin und sitzt mitten drin. Ausstaffiert wie ihre Altergenossinen und kaum weniger aufgeregt.
Sie wird heute Teil des Lebensereignisses ihrer Freundin und es wird zugleich Teil ihres Lebens.
Ich denke: beide werden das nicht vergessen. Das ist schön so.
#Konfirmation ist bald allerorten. Spannende neue Entwicklungen werden in diesem Artikel der @elkwue erwähnt
https://www.elk-wue.de/news/2026/20042026-ja-sagen-zu-gott

Guten Morgen, liebe Hörerinnen und Hörer!In diesen Wochen feiern viele Jugendliche ihre Konfirmation. Ein besonders intensiver und auch für die Eltern oft emotionaler Moment ist dabei die Segnung der Konfirmand:innen. Die Jugendlichen sollen auf dem Weg des Erwachsenwerdens behütet bleiben.
Funfact: Die Konfirmation in evangelischen Landeskirchen gäbe es ohne die täuferischen Kirchen nicht – und Luther war strikt dagegen.
Der Straßburger Reformator Martin Bucer, der der Gläubigentaufe wohl eher positiv gegenüberstand, aber keine Möglichkeit sah, die Kindertaufe durch sie zu ersetzen, erfand die Konfirmation 1539 als Kompromiss:
Die Kindertaufe wurde zwar beibehalten, aber die so Getauften sollten den Katechismus lernen und dann vor der Gemeinde „Ja“ zu ihrer Taufe sagen, die erst damit sozusagen „vollständig“ wurde. Erst mit der Konfirmation durften sie das Abendmahl empfangen.
Luther dagegen war der Meinung, die Taufe bedürfe keiner Ergänzung – und lehnte die Konfirmation entschieden ab. Es reiche, den Katechismus zu lernen. Zudem sah er in der Feier der Konfirmation ein zusätzliches Sakrament, das er nicht zulassen wollte.
Letztlich hat sich Martin Bucer, nicht Martin Luther durchgesetzt, die Konfirmation ist heute in praktisch allen evangelischen Kirchen mit Kindertaufe üblich.
Bei den täuferischen Kirchen werden hingegen Kinder gesegnet und erst später auf ihre eigene Entscheidung hin getauft (und dadurch Mitglieder der Gemeinde).
Der Umgang täuferischer Kirchen mit Kindgetauften, die Mitglieder werden wollen, ist unterschiedlich.
Ursprünglich gab es praktisch überall nur die Möglichkeit der Gläubigentaufe – was Kirchen mit Kindestaufe als nicht erlaubte „Wiedertaufe“ (oder polemisch „Widertaufe“) betrachten (und früher verfolgt und geahndet haben, bis hin zur Todesstrafe).
Schon im 19. Jahrhundert kam es aufgrund des kategorischen Neins der Baptisten zur Mitgliedschaft kindgetaufter Christen zur Gründung der Freien evangelischen Gemeinden, die zwar selbst nur Gläubige tauften, aber auch kindgetaufte Christen als Mitglieder aufnahmen.
Seit vielen Jahren gehen aber immer mehr täuferische Kirchen wie z. B. viele Baptistengemeinden dazu über, kindgetaufte Christen ohne Gläubigentaufe aufzunehmen. Ein Grund ist, dass die Gläubigentaufe sonst allzu leicht nur noch als „Eintrittskarte“ in die Gemeinde dient, ohne wirklich von der Gläubigentaufe überzeugt zu sein. Ein anderer Grund ist, dass man Gewissensnöte bei den kindgetauften Christen vermeiden möchte.

In diesen Tagen feiern viele Jugendliche ihre Konfirmation. Spannend finde ich es, wie diese jungen Menschen glauben und ihr Leben betrachten.„Ich besitze die volle Verantwortung und Entscheidungsfreiheit über mein Leben“, so hat ein Konfirmand es formuliert.