Blitz schlägt während Taufe in Kirche ein

Mitten während der feierlichen Zeremonie gibt es einen lauten Knall. Einige Gäste nehmen Brandgeruch wahr, die Feuerwehr rückt an.

DieNiedersachsen.de

Osnabrück (ots) - Diese Taufe dürfte den Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben: Während des Gewitters schlug vor einer halben Stunde ein Blitz in die Pauluskirche im Stadtteil Schinkel ein. Zeitgleich fand dort eine Tauffeier statt. Nach ...

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#Blitz #Christentum #Donner #Meteorologie #Taufe #Wetter

POL-OS: Osnabrück/Schinkel: Taufe mit Blitz und Donner

Osnabrück (ots) - Diese Taufe dürfte den Anwesenden noch lange in Erinnerung bleiben: Während des Gewitters schlug vor einer halben Stunde ein Blitz in die Pauluskirche im...

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Die Struell Wells bei Downpatrick waren ein keltisches Quellheiligtum, an dem der hl. #Patrick die #Taufe spendete und so die uralte spirituelle #Tradition weiterführte. Früher kamen #Pilger bevorzugt zur Zeit der Sommersonnenwende hierher, um #Heilung für #Seele und Leib zu suchen. #Kirche #Glaube
Die #Eucharistie gilt als Höhepunkt des christlichen Lebens. Der Dogmatiker Johannes Schelhas fordert dennoch einen Perspektivwechsel. Nicht die Eucharistie, sondern die #Taufe müsse neu ins Zentrum rücken – mit weitreichenden Folgen für #Kirche, Ämter und Gemeindeleben:

Johannes Schelhas – Warum die ...
Johannes Schelhas – Warum die Kirche die Taufe neu entdecken muss – kath.ch

Die Eucharistie gilt als Höhepunkt des christlichen Lebens. Der Dogmatiker Johannes Schelhas fordert dennoch einen Perspektivwechsel: Nicht die Eucharistie, sondern die Taufe müsse neu ins Zentrum rüc

kath.ch
#Tauffest im Freien am Wasser - gemeinsam mit anderen! Das feiern wir wieder:
In #Obereisenheim am 27.6. 18 Uhr in der Badebucht an der Mainaue
In #Sennfeld am Sennfelder See am 4.7. 15 Uhr
Infos und Anmeldung: https://schweinfurt-evangelisch.de/tauffest
#Taufe #DeineTaufe
Tauffest in Obereisenheim am 27.6. und am Sennfelder See am 4.7.2026

An einem sommerlichen Samstag laden wir herzlich ein: Lassen Sie Ihr Kind – oder auch sich selbst – taufen! Hier geht's direkt zur Anmeldung für Sennfeld.In Sennfeld feiern wir das Tauffest am Samstag, 4.7., ab 15 Uhr. Die Kirchengemeinde Obereisenheim lädt außerdem ein zu einem Tauffest am Main am 27. Juni um 18 Uhr. Anmeldung per Mail an [email protected] oder Tel 09386 99933.Mehrere Pfarrerinnen und Pfarrer werden in Sennfeld anwesend sein. Auf einer großen Wiese am Sennfelder See neben dem Schwimmbad feiern wir mit vielen anderen einen fröhlichen Gottesdienst.

Evang.- Luth. Dekanat Schweinfurt

Dann antwortete Petrus: Könnte wohl jemand (O. Es kann doch nicht jemand) das Wasser verwehren, daß diese nicht getauft würden, die den Heiligen Geist empfangen haben, gleichwie auch wir?
Elberfelder 1871 – Apostelgeschichte 10,47

»Wer hätte jetzt noch das Recht, diesen Leuten die Taufe (wörtlich: das Wasser zum Getauftwerden.) zu verweigern – jetzt, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?«
Neue Genfer Übersetzung 2013 – Apostelgeschichte 10:47

„Ist etwa irgendjemand imstande, das Wasser zu verwehren, sodass diese sich nicht untertauchen lassen, solche, die wie auch wir den Heiligen Geist empfangen haben?“
Gottes Agenda – Apg 10,47

»Könnte irgendjemand jetzt etwas dagegen einwenden, dass diese Leute im Wasser untergetaucht werden? Denn sie haben doch den heiligen Gottesgeist genauso erhalten wie wir auch!«
Das Buch – Apg 10:47

Es gab keinen Unterschied, in der Kraft des heiligen Geistes – egal ob man Jude oder Heide war! Auch heute gibt es keine unterschiedlichen Gruppen, sondern entweder ist man Christ, und hat den heiligen Geist, oder man ist eben kein Christ, und hat damit den heiligen Geist nicht empfangen. Aber die Gaben, die der heilige Geist schenkt, diese sind für jede Person unterschiedlich.

μήτι etwa (verneinende Antwort angedeutet, A320). κωλῦσαι Aor. Inf. κωλύω hindern; verweigern (B 3). τοῦ m. AcI hier kons. nach Verb des Hinderns (H-S § 225c [zur Neg. vgl. § 247e]; BDR § 4006; vgl. A281). βαπτισθῆναι Aor. Inf. Pass. βαπτίζω; Präd. des AcI; μήτι τὸ ὕδωρ (AkkO zu κωλῦσαι) δύναται κωλῦσαί τις τοῦ μὴ βαπτισθῆναι τούτους (Subj. des AcI) kann etwa/wohl jemand (diesen Menschen) das Wasser verweigern, so dass diese nicht getauft würden bzw. (freier) kann jemand diesen Menschen das Wasser zur Taufe verweigern. οἵ-τινες V. 41, hier die (doch) = da sie ja bzw. denn sie. ἔ-λαβον Aor. λαμβάνω. ὡς καὶ ἡμεῖς ebenso wie wir (Menge), genau wie wir (GNB).

Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

10,44–48 »Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle« zuhörenden Heiden. Sie redeten alle »in Sprachen« und lobten »Gott«. Das war das Zeichen für die Anwesenden, dass Kornelius und sein Haus in der Tat »die Gabe des Heiligen Geistes« erhalten hatte. Die jüdisch geborenen Abgesandten von Joppe »gerieten außer sich«, wenn sie daran dachten, dass »die Nationen« auch »die Gabe des Heiligen Geistes« empfangen hatten, ohne zuvor jüdische Proselyten zu werden. Doch »Petrus« war nicht in derselben Weise den jüdischen Vorurteilen verhaftet. Er merkte sofort, dass Gott keinen Unterschied mehr zwischen Heiden und Juden machte. Daher gab er die Anweisung, dass das ganze Haus des Kornelius »getauft werde«.
Man beachte den Ausdruck »die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir«. Diese Heiden wurden auf die gleiche Weise gerettet wie die Juden—durch einfachen Glauben. Es gab hier keine Bedingung: Die Heiden mussten nicht erst das Gesetz halten, sich beschneiden lassen oder sonst eine Anordnung bzw. ein Ritual befolgen.
Man beachte auch die Reihenfolge der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Empfang des Heiligen Geistes durch die Heiden:

Sie »hörten das Wort«, d. h. sie glaubten (V. 44).
Sie »empfingen die Gabe des Heiligen Geistes« (V. 44.47).
Sie wurden »getauft« (V. 48).

Das ist die Reihenfolge der Ereignisse, wie sie in unserem Zeitalter für Juden und Heiden gleichermaßen gilt, wenn Gott sich aus den Nationen ein Volk für seinen Namen beruft.
Es überrascht nicht, dass nach diesem gnadenreichen Werk des Geistes die Gläubigen in Cäsarea Petrus baten, »einige Tage zu bleiben«.

MacDonald – Kommentar zum Neuen Testament
  • Wie Petrus Gottes Werk anerkannte, indem er die taufte, auf die der Heilige Geist fiel. Beachten Sie:
    2.1 Obwohl sie den Heiligen Geist empfangen hatten, mussten sie doch noch getauft werden; zwar ist Gott nicht auf eingesetzte Ordnungen begrenzt, doch wir sind es.
    2.2 Obwohl sie Heiden waren, konnten sie dennoch, nachdem sie den Heiligen Geist empfangen hatten, zur Taufe zugelassen werden (Vers 47): „Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir?“ Das Argument ist schlüssig; können wir denen das Zeichen verwehren, die die Sache erhalten haben, die durch das Zeichen angezeigt wird? Es ist für uns gut, Gottes Zeichen zu folgen, diejenigen in die Gemeinschaft mit uns aufzunehmen, die er in die Gemeinschaft mit sich aufgenommen hat. Jetzt war klar, warum ihnen der Geist gegeben wurde, bevor sie getauft wurden – denn sonst hätte Petrus sich selbst nicht überreden können, sie zu taufen. Auf diese Weise sehen wir, wie von der göttlichen Gnade ein ungewöhnlicher Schritt nach dem anderen unternommen wird, um die Heiden in die Gemeinde zu bringen. Wie gut ist es für uns, dass die Gnade eines guten Gottes so viel umfassender ist als die Nächstenliebe mancher guter Menschen!
    2.3 Petrus taufte sie nicht selbst, sondern „befahl, dass sie getauft würden“ (Vers 48). Die Apostel empfingen den Auftrag, hinzugehen und alle Völker zu Jüngern zu machen (Mt 28,19), sie aber sollten im Gebet und im Dienst des Wortes bleiben (Apg 6,4). Deshalb wurde das Werk der Taufe für gewöhnlich an geringere geistliche Diener delegiert; diese handelten auf Anweisung der Apostel.

    Der Neue Matthew Henry Kommentar
  • Ist der Geist bei ihnen, so umfaßt sie Gottes Gnade und Jesu Gegenwart. Größeres kann Gott nicht geben als seinen Geist; damit gibt er seine Gemeinschaft und schafft in uns ein Leben, das sein Werk ist. Denen, die Gottes Geist haben, gehört darum alles, was Jesus gibt; ihnen gewährt er sein Vergeben, das er uns mit der Taufe erweist, ihnen die Frucht seines Todes und Auferstehens, in die er uns mit der Taufe aufnimmt. Nie hat Petrus mit besserem Gewissen die Taufe gewährt als eben jetzt; denn bei diesen Heiden lag es hell im Licht: Christus hat sie mit seiner Gnade umfaßt. Ob nicht das Wasser überflüssig sei, wenn der Geist schon da sei, dieser Gedanke hat damals noch niemand bewegt. Er konnte erst entstehen, als das Wasser für sich und von Christus abgeschieden als eine Art Gefäß des Geistes verehrt und zum Zielpunkt des Glaubens gemacht worden war. Da wurde es freilich zum Rätsel, daß hier der Geist sich nicht ans Wasser band und dieses dadurch scheinbar überflüssig machte. Dergleichen Gedanken über die Taufe sind in der Christenheit jedoch erst unter dem Einfluß des Heidentums entstanden. Die apostolischen Männer haben in der Taufe Jesu Tat und Gabe gesehen, durch die er uns sage, wie er sich zu uns und unserer Sünde stelle, daß er sie dem Reuigen vergebe und den, der zu ihm komme, rein mache. Darum erschien ihnen da, wo der Geist waltete, die Taufe nicht als leer und überflüssig, weil der Geist nicht von Christus wegführt, sondern zu ihm hin, nicht von seinem Vergeben abzieht, sondern uns in dasselbe hinein versetzt. Darum bekommt das, was die Taufe als Gottes Gabe bei sich hat, durch das Wirken des Geistes Wahrheit und Kraft, und die Taufe hatte da ganz besonderen Sinn und Grund, wo der Geist die Herzen heiligte.

    Schlatters Erlӓuterungen zum Neuen Testament

    44-48 Es liegt auf der Hand, daß Petrus seine Rede noch nicht beendet hatte. Dies stellt ein Beispiel für eine „unterbrochene Zusammenkunft“ dar. Ebenso eindeutig ist, daß alle im gleichen Augenblick glaubten, sobald „Vergebung der Sünden“ durch Glauben erwähnt wurde (vergleichen wir damit, wie die Rede des Paulus in Athen unvermittelt beendet wurde, als er das Thema der Auferstehung des HERRN erwähnte: (17,31). Kein Verkündiger des Evangeliums würde etwas dagegen haben, daß ein Neubekehrter seine Rede unterbricht, doch wenn dies ein Ungläubiger tut, kann es besonders peinlich sein.
     Während Petrus noch redete, fiel der Heilige Geist „auf alle, die das Wort hörten“. Einige haben vorgebracht, daß das Wort „alle“ die mitgekommenen Juden und sogar Petrus selbst einschließt, doch dies ist höchst unwahrscheinlich, da sie bereits den Heiligen Geist besaßen. Einige haben dies als „zweites Pfingsten“ bezeichnet, doch wiederum ist dies äußerst fragwürdig, da der Geist einmal gemäß der Verheißung gegeben wurde – nicht die Hälfte des Geistes zu einem Zeitpunkt und die andere Hälfte zu einem anderen (ehrerbietig ausgedrückt). Der Geist stand nach Pfingsten jederzeit zur Verfügung, wobei all die Neubekehrten in den einen Geist getauft wurden. Es war außergewöhnlich, daß der Geist auf besondere Weise offenbar wurde (nur viermal in der Apostelgeschichte). Den nach Tausenden zählenden anderen Bekehrten in Jerusalem wurde der Geist auf „gewöhnliche“ Weise zuteil, was Auswirkungen auf den Charakter des Betreffenden, seine Frucht im moralischen und geistlichen Bereich sowie die geistlichen Gaben und die Vollmacht für Leben und Dienst hatte. Den ursprünglichen drei- bzw. fünftausend Bekehrten in Jerusalem widerfuhr dies so, wie es in 2,38 verheißen wurde, doch dabei gab es keinen daherfahrenden, gewaltigen Wind und keine zerteilten Zugen wie von Feuer mehr. Das geschah einmal, und zwar zu Pfingsten, als der Geist vom Himmel gesandt wurde. Später erklärte Petrus, daß diese Bekehrten aus den Nationen „mit Heiligem Geiste getauft“ worden waren und Gott ihnen „die gleiche Gabe gegeben hat wie auch uns“ (11,16-17). Der Geist war bereits vorhanden, so daß die Taufe stattfinden konnte.
     Der Glaube eines Menschen erweist sich im christlichen Zeitalter darin, daß er den Heiligen Geist mit den dadurch bewirkten großen Veränderungen empfängt. Daß die Bekehrung von Angehörigen der Nationen echt war, wurde deutlich, nicht im inneren Wirken des Geistes, sondern im sichtbaren Ausdruck der Gegenwart des Geistes. Dies war unter solch neuen Umständen notwendig. An den Segnungen dessen, was am Pfingsttag in Apg 2 geschah, bekam jetzt der Personenkreis um Kornelius und seine Freunde Anteil. Es verwundert nicht, daß die sechs jüdischen Begleiter des Petrus über eine solch unerwartetes Ereignis außer sich gerieten, doch sie konnten weder anzweifeln noch leugnen, was geschehen war. Sie sollten Petrus begleiten, damit sie seine Behauptungen in Jerusalem untermauern konnten, wonach die Angehörigen der Nationen zum Glauben gekommen waren und den Geist empfangen hatten (11,12). Selbst der Versuch solcher Gläubiger, eine Leugnung oder Ablehnung des Wirkens Gottes zu rechtfertigen, würde mißlingen. Sicher würden die Jerusalemer diesem Zeugnis glauben (11,18). Doch wäre der Geist nicht öffentlich an diesen Angehörigen der Nationen offenbar geworden, hätte man keinen handfesten Beweis dafür, daß die Bekehrung wirklich stattgefunden hatte, mit nach Jerusalem bringen können. Heute ist es leider so, daß sich viele Verkündiger des Evangeliums vielleicht fragen, ob ein „Glaubensbekenntnis“ echt ist, weil jegliche Beweise im späteren Leben und in den geistlichen Interessen des Betreffenden fehlen.
     Freilich erinnerte das, was im Haus des Kornelius stattfand, in gewisser Weise an Pfingsten, doch es stellte keine Wiederholung dessen dar, weder für Juden einerseits noch für Nationen andererseits. Es geht darum, daß der (bereits gegebene) Heilige Geist herabfiel (V.44; vgl. Jerusalemer) sowie als Gabe ausgegossen (V.45) und von den Betreffenden empfangen wurde (V.47). Weshalb Petrus wußte, daß dies eingetreten war, erfahren wir im mit dem Wort „denn“ beginnenden V.46 – weil nämlich eine besondere Gabe nach außen sichtbar wurde. Dies umfaßt das zweite Beispiel für das Zungenreden in der Apostelgeschichte, doch scheint der Zweck zunächst nicht der gleiche wie beim ersten Mal in Kap. 2 gewesen zu sein. In Kap. 2 war diese Gabe ursprünglich in einem Haus empfangen worden, doch sie kam als Zeichen für diejenigen, die nicht glaubten, zum Einsatz, indem sie außerhalb des Hauses gebraucht wurde und den Besuchern in Jerusalem ermöglichte, „die großen Taten Gottes“ in ihren Sprachen zu hören. Der ursprüngliche Zweck in Apg 10,46 bestand darin, „Gott (zu) erheben“. Was sie mit ihrer Gabe außerhalb des Hauses taten, wird uns nicht gesagt. Es ist nicht anzunehmen, daß aus dem umliegenden Gebiet Pilger nach Cäsarea gekommen waren, die ein Zeugnis in ihrer Sprache benötigten. Man pilgerte nach Jerusalem, in die Stadt des großen Königs, den Ort, den Gott auserwählt hatte, um Seinen Namen dort niederzulegen.
     2 Apg Kap.2 bezeugte die Entstehung der Gemeinde. Kap. 10 stellte unter Beweis, daß die Nationen gleichberechtigt in ebendiese Gemeinde aufgenommen wurden und einverleibte Glieder des gleichen Leibes waren.
     Der Empfang des Geistes ging der Wassertaufe voraus und bildete nicht das Ergebnis der Handauflegung durch Petrus nach der Taufe wie im Fall von Samaria, wobei das erstgenannte Beispiel für das gegenwärtige Zeitalter maßgebend ist. Wenn Unterschiede im Neuen Testament vorkommen, gibt es immer einen speziellen Grund dafür.
     Beachten wir, daß die Taufe nicht auf Initiative von Kornelius zustande kam (wie im Fall des äthiopischen Kämmerers). Vielmehr wurde die Taufe von Petrus, dem Verkündiger des Evangeliums, befohlen, und dagegen gab es auf Seiten des Kornelius keinen Widerstand. Zweifellos erteilen Evangelisten heute keine solchen Befehle, weil sich die Gegenwart des Geistes Gottes in einem Neubekehrten nicht so direkt nach außen hin auswirkt. Beachten wir auch, daß sich der Verkündiger nicht entfernte, sobald er Menschen zum Glauben geführt hatte, sondern „etliche Tage“ blieb, um sich offensichtlich deren Belehrung zu widmen. Blieb der Herr Jesus nicht zwei Tage in Sichar, nachdem die Menschen Ihn als „den Heiland der Welt“ (Joh 4,40.42) erkannt hatten? Zwar sollte Petrus wegen seines Vorgehens noch zur Rede gestellt werden, doch das Evangelium Christi war in die nichtjüdische Welt vorgestoßen.

    Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt

    In den Versen 46b-48a kam die Frage nach der Wassertaufe. In Anbetracht der Tatsache, dass diese Heiden durch den Geist getauft worden waren, fragte Petrus: Kann jemand das Wasser verbieten, dass diese nicht getauft werden, die den Heiligen Geist empfangen haben wie auch wir? Die Art und Weise, wie er die Frage stellte, erforderte eine negative Antwort. Um die Aussagekraft des Griechischen zu unterstreichen, könnte man den Vers folgendermaßen umformulieren: „Ihr könnt doch nicht das Wasser verbieten, damit diese getauft werden können?“ Logischerweise lautet die Antwort „Nein“. Der Grund, warum man diesen Heiden das Wasser nicht verbieten konnte, war, dass sie gerade durch den Geist getauft worden waren. Beachten Sie den Kontrast der Pronomen: Diese, die Heiden, haben den Heiligen Geist empfangen, ebenso wie wir, die Juden. Der Empfang des Heiligen Geistes durch diese Heiden war ein eindeutiger Beweis. Allein die Tatsache, dass sie dasselbe erlebten wie die Juden in Apostelgeschichte 2, bedeutet, dass es keinen Grund gab, ihnen das Wasser für die Taufe zu verbieten. In Vers 48a begannen die Gläubigen mit der Wassertaufe. Petrus taufte nicht selbst, sondern befahl mit apostolischer Vollmacht, dass die anderen jüdischen Gläubigen das übernehmen sollten. Petrus war für die Verkündigung des Evangeliums an die unbeschnittenen Heiden verantwortlich, während die anderen sechs jüdischen Gläubigen für die anschließende Wassertaufe zuständig waren. Petrus stellte sicher, dass alle anderen jüdischen Gläubigen mit ihm diese Heiden als Glaubensgenossen akzeptierten; sie sollten dies durch das Untertauchen zeigen. Sie sollten im Namen von Jeschua, dem Messias, taufen, wie in Apostelgeschichte 2,38 und 19,5. Darin unterscheidet sich die Gläubigentaufe von der Proselytentaufe und der Johannestaufe.

    Arnold G. Fruchtenbaum – Ariel’s Bibelkommentar: Apostelgeschichte

    https://blog.thomas-pape.de/2026/05/10/ihr-habt-genau-wie-wir-dieselbe-kraft-von-gott-seinen-heiligen-geist-bekommen/ #Bibel #Glaube #Glauben #Taufe

    Guten Morgen, ich wünsche Euch einen schönen und gesegneten Sonntag!

    Heute vor 39 Jahren wurde ich getauft, in einer afrodeutschen Pfingstgemeinde in Hamburg, mit fast 19 Jahren, durch Untertauchen.

    Mein Taufspruch steht im Evangelium nach Johannes, im 8. Kapitel: "Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen" ("and you shall know the truth, and the truth shall set you free").

    Wow, 39 Jahre ist das nun schon her. Was mein Taufspruch mir sagen sollte, habe ich erst viel später erkannt, nach meinem Coming-out. Eine ganz einfache Wahrheit: Gott liebt mich so, wie ich bin. Gott lliebt trans. Ich bin kein "Fehler", sondern von Gott gewollt und akzeptiert. Wir gehören zum "und siehe, es war sehr gut", das Gott nach der Schöpfung sprach.

    Ich brauchte lange, um das zu erkennen und zu merken: Es war tatsächlich Sünde, mein Transsein so lange als "nicht gottgewollt" abzulehnen. Was Gott gut nennt, darf der Mensch nicht falsch nennen.

    #Taufe #Pfingstgemeinde

    Jetzt ist ja die Zeit der Konfirmationen …

    Als ich damals, das muss so um 1982 gewesen sein, konfirmiert wurde, war ich noch weit davon entfernt, den Glauben ernst zu nehmen. Ich fand das damals sogar überaus albern. Auch, weil Gott bestimmte Gebete meines noch jüngeren Ichs nicht hatte erhören wollen. Bei der Konfirmation, als der Pastor uns die Hände auflegte, hätte ich beinahe losgelacht.

    Zum Glauben kam ich erst später, ein Prozess, der sich von 1984 bis 1987 hingezogen hat. 1987 wurde ich dann in einer afrodeutschen Pfingstgemeinde auf das Bekenntnis meines Glaubens getauft (durch Untertauchen).

    #Konfirmation #Taufe

    Mein Schiff Flow: Voting zur Taufpatin erreicht die Endrunde

    Das finale Voting zur Taufpatin der neuen Mein Schiff Flow läuft. Bis einschließlich 4. Mai 2026 kann über die Kandidatin abgestimmt werden, die die Taufe des neuen Schiffes begleiten soll.
    Von: Tobias Lange-Rüb

    Weiterlesen auf https://crucero-magazin.de

    #MeinSchiff #MeinSchiffFlow #Taufe

    https://www.crucero-magazin.de/mein-schiff-flow-voting-zur-taufpatin-erreicht-die-endrunde/111816/

    Funfact: Die Konfirmation in evangelischen Landeskirchen gäbe es ohne die täuferischen Kirchen nicht – und Luther war strikt dagegen.

    Der Straßburger Reformator Martin Bucer, der der Gläubigentaufe wohl eher positiv gegenüberstand, aber keine Möglichkeit sah, die Kindertaufe durch sie zu ersetzen, erfand die Konfirmation 1539 als Kompromiss:

    Die Kindertaufe wurde zwar beibehalten, aber die so Getauften sollten den Katechismus lernen und dann vor der Gemeinde „Ja“ zu ihrer Taufe sagen, die erst damit sozusagen „vollständig“ wurde. Erst mit der Konfirmation durften sie das Abendmahl empfangen.

    Luther dagegen war der Meinung, die Taufe bedürfe keiner Ergänzung – und lehnte die Konfirmation entschieden ab. Es reiche, den Katechismus zu lernen. Zudem sah er in der Feier der Konfirmation ein zusätzliches Sakrament, das er nicht zulassen wollte.

    Letztlich hat sich Martin Bucer, nicht Martin Luther durchgesetzt, die Konfirmation ist heute in praktisch allen evangelischen Kirchen mit Kindertaufe üblich.

    Bei den täuferischen Kirchen werden hingegen Kinder gesegnet und erst später auf ihre eigene Entscheidung hin getauft (und dadurch Mitglieder der Gemeinde).

    Der Umgang täuferischer Kirchen mit Kindgetauften, die Mitglieder werden wollen, ist unterschiedlich.

    Ursprünglich gab es praktisch überall nur die Möglichkeit der Gläubigentaufe – was Kirchen mit Kindestaufe als nicht erlaubte „Wiedertaufe“ (oder polemisch „Widertaufe“) betrachten (und früher verfolgt und geahndet haben, bis hin zur Todesstrafe).

    Schon im 19. Jahrhundert kam es aufgrund des kategorischen Neins der Baptisten zur Mitgliedschaft kindgetaufter Christen zur Gründung der Freien evangelischen Gemeinden, die zwar selbst nur Gläubige tauften, aber auch kindgetaufte Christen als Mitglieder aufnahmen.

    Seit vielen Jahren gehen aber immer mehr täuferische Kirchen wie z. B. viele Baptistengemeinden dazu über, kindgetaufte Christen ohne Gläubigentaufe aufzunehmen. Ein Grund ist, dass die Gläubigentaufe sonst allzu leicht nur noch als „Eintrittskarte“ in die Gemeinde dient, ohne wirklich von der Gläubigentaufe überzeugt zu sein. Ein anderer Grund ist, dass man Gewissensnöte bei den kindgetauften Christen vermeiden möchte.

    #Konfirmation #Taufe #Kirchen #Täufer #Baptisten