Gedanken zur Zeit (gerade wiedergefunden, 2024 geschrieben)
Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren – es ist alles im Arsch, ey.
(Irgendwann werden so einmal die Nachrichten der Tagesschau beginnen, auf sicher!)
Wie wir darauf kommen?
Ganz einfach: Der Faschismus ist wieder da. Noch hat er keine Braunhemden an – und das wird dieses Mal sicher auch icht die Farbe der Wahl sein – da wird sicher was im schicken identitär gelb-schwarz kommen. Und der eine oder andere blaue Akzent wird sicher nicht fehlen.
Was nun?
Ich sage es sehr einfach und schlicht: Macht euch auf lange Kämpfe gefasst – auf allen Ebenen! Von Wort- bis Faustgefecht wird in den nächsten Jahren alles vorhanden sein.
Und das schwöre ich: So lange ich nicht völlig abklappe, werde ich die Nazi-Brut bekämpfen. Immer alles, was geht.
Selbst, wenn ich mich dadurch strafbar machen müsste – wenn es sich nicht vermeiden lässt, muss auch dieses Risiko eingegangen werden.
So abstoßend unsereiner es auch finden mag, aber wir müssen denen immer auf deren Niveau antworten – sie verstehen es sonst nicht.
Der Aggressor mit dem kleinen Hirn denkt sich nicht innerlich "Oh, das ist aber hochanständig, wie der hier gerade auf meine körperlichen Einschüchterungsversuche reagiert – da lass ich doch gleich mal von meiner Strategie ab und setz mich mit ihm auf'n Tee und Gebäck hin, um den Themenkomplex jetzt mal sachlich zu hinterfragen."
Der denkt einfach nur "Oh, was? Der hat mir für meine frechen Worte gar keine geballert? Was für ne Lusche – da mach ich doch gleich mal weiter und fang diesmal an zu schubsen..."
Macht es euch klar: Der dumpfe Prügelfascho versteht euch nicht, wenn ihr mit Soziologie und Statistik anfangt. Das macht den nur wütend, weil er glaubt, Faktum sei ein Schimpfwort.
Um hierbei nicht unterzugehen und vor allem zu verrohen, müssen wir uns gegenseitig ansprechbar halten.
Macht euch einander verfügbar.
Seid da, wenn jemand Angst bekommt oder reden will.
Bildet Banden – wir sind stärker.

