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Kennen wir uns schon?
EIN SOLO FÜR DIE PERLE!
Marily Stroux
WIR WERDEN NOCH TANZEN ...
Hafenstraße! An kaum einem anderen Begriff schieden sich die Geister Hamburgs in den 80er und 90er Jahren mehr. Marily Stroux’ persönlicher Blick auf Leben und Alltag in der Hafenstraße lässt nun den vergangenen Diskurs, die Kämpfe und Gegensätze in einer Millionenstadt noch einmal Revue passieren. Toll!
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Lange waren die Altbauten an der Hamburger Hafenstraße ihrem absichtlichen Verfall überlassen worden, bevor 1981 ihre stille Besetzung begann. Als wenig später die Instandbesetzungen ihren Anfang nahmen und die Bewohner_innen Verhandlungen über einen Nutzungsvertrag forderten, wurde Politik und Verwaltung aber wohl klar, dass sich hier ein etwas größerer Lebensentwurf formierte als nur die kurzfristige Aneignung von Wohnraum. Jahrelange Kämpfe, berüchtigte Polizeieinsätze, Räumungen und Wiederbesetzungen prägten die 1980er Jahre in der Hafenstraße.Gleich zu Beginn luden die Bewohner_innen die Fotografin Marily Stroux ein, die Arbeiten im Keller des Störtebeker-Zentrums zu dokumentieren. Das tat sie und blieb, verstand sich fortan als Teil des Projekts und begann die Realität, die sie im Alltag wahrnahm, mit der Kamera festzuhalten. Mit diesem Bildband öffnet die Fotografin nun ihr Archiv, um die Geschichte der Hafenstraße aus der Perspektive derjenigen zu erzählen, die sie geschrieben haben. Ganz bewusst verzichtet das Buch dabei auf die ausführliche Darstellung gewaltsamer Polizeieinsätze. Vielmehr zeigt es einen persönlichen Blick auf das, was die Dokumentaristin in der Hafenstraße begeistert, gerührt und wütend gemacht hat - Momentaufnahmen eines in der Realität erprobten Traums, dass ein anderes Leben möglich ist. Begleitet werden die Bilder durch Texte von Monika Sigmund, Simone Beate Borgstede und Claus Petersen.<br/><br/>Dokumentation und persönliche Innenansichten der Hamburger Pressefotografin Marily Stroux vom Alltag und Leben in der Hafenstraße.
SCHÖNE AUSSICHTEN (Jetzt auch als Buch)!
Toller neuer Bildband von Uriz von Oertzen und Alf Burchardt!
Wenn man Anfang der 80er in Hamburg auf der Suche nach der Bohème war, dann fand man sie hier: im Café Schöne Aussichten, mitten in Planten un Blomen.
In diesem interdisziplinären Kaleidoskop aus Musik und Presse, Kunst und Alkohol traf sich das Who is Who des Underground zum Sundowner.