«Generation gottlos»: Wenn Etiketten am Leben scheitern

Zuerst: der Jahresbeginn wurde in der Schweiz von einer schlimmen Tragödie überschattet: 40 Menschen sind in Crans-Montana beim Brand einer Bar ums Leben gekommen, über 100 weitere sind schwer verletzt. Manuel und Stephan verzichten auf die üblichen Einstiegskategorien «Hallelujah der Woche» und «Stossgebet der Woche» und gedenken der Opfer dieser Katastrophe.

Zum Thema dieser Woche:

«Generation Golf», «Generation Maybe», «Generation Beziehungsunfähig»: Unzählige Generationenbezeichnungen machen die Runde, entsprechende Bücher: Bestseller – versuchen, Alterskohorten zu beschreiben, unter gemeinsamen Eigenschaften zusammenzufassen.

Und Kirchen greifen diese Begriffe gerne auf und fragen sich: Wie erreichen wir diese Menschen? Was müssen wir tun, wie die Botschaft verpacken, welche Sprache sprechen und welche Jeans tragen, um bei dieser Generation zu landen?

Stephan hat sich letzte Woche über einen NZZ-Beitrag aufgeregt, der die Generation «Alpha» als «lebensunfähig» schlechtredete – und dabei zeigte, wo die Grenzen und Gefahren solcher Beschreibungen liegt: man schert ganze Jahrgangsgruppen über einen Kamm… und lässt dabei meist sozioökonomische Hintergründe, Milieuzugehörigkeiten, Klassenunterschiede ausser Acht. Den einzelnen Menschen wird das nicht gerecht.

Denn es doch klar: Diese Generationen gibt es ja gar nicht (und auch nicht die verschiedenen «Milieus»): das sind alles Abstraktbegrife, die versuchen, die grossen Linien zu sehen. Die aber gerade dann gefährlich werden, wenn sie die persönliche Auseinandersetzung mit einzelnen Menschen zu ersetzen drohen. Wenn sie zu einer Brille werden, mit der man eine «Generation» wahrnimmt, um dann die «Kommunikation des Evangeliums» darauf auszurichten: Die Wahrscheinlichkeit, dass es dabei zu Kopfgeburten kommt, zu Versuchen, die zu Scheitern verurteilt sind, ist gross.

Aber was stattdessen tun? Manuel und Stephan diskutieren über gelungene und misslungene Versuche, die christliche Botschaft zu kontextualisieren, über ein Evangelium, dass sich in verschiedenen Lebenswelten inkarniert – und über Kirchen, die oft verpassen, Formen des Glaubens und der Nachfolge Jesu überhaupt zu sehen, wenn sie nicht den eigenen institutionellen Erwartungen entsprechen…

Eine Folge über die Grenzen von Etiketten, die Sehnsucht nach Verstehen – und die Einsicht, dass Glauben meist dort entsteht, wo niemand ihn geplant hat.

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Dieses Artmoney hat einen Titel. INKARNATION. Vor wenigen Tagen starb plötzlich und unerwartet meine Cousine im Alter von 61 Jahren. Wir sind am selben Tag geboren mit einem Jahr Unterschied. So viele Jahre haben wir am Leben des Anderen teilgenommen, mehr oder weniger, doch immer in einer Intensität, die mir erst jetzt so richtig bewusst wird. Die Gedanken über das Ende des Lebens hat mich schon immer beschäftigt. Was passiert in dem Moment, wenn das Herz aufhört zu schlagen? Wie stelle ich mir ein Danach vor? Worin besteht meine Angst, wenn ich an meinen eigenen Tod denke? Verlässt die Seele den Körper und wenn ja, wo taucht sie wieder auf? Ich bin atheistisch aufgewachsen, habe Philosophie und Geschichte studiert aus einem materialistischen Blick heraus. Dennoch spiele ich in Gedanken mit spirituellen Auffassungen. Vielleicht weil es mir hilft, den Tod anzuerkennen und auch das Leben zu lieben. #fantasiensunderskov #artmoney #gouache #art #painting #tod #leben #inkarnation #spirituality
Mensch, #Jesus! @WernerKleine empfiehlt neutestamentliche Korrekturen geistverkümmerter Fleischeslüste: https://bit.ly/33XAh3c #Bibel #Inkarnation #Credo #Theologie #Menke #Nordhofen #Hoping #Frauenordination (via @Verbum_Dei)

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