Régulation de l'IA - La Corée du Sud choisit les muscles plutÎt que la peur
Virage Ă 180° Ă Bruxelles â LâEurope sacrifie-t-elle sa rĂ©gulation numĂ©rique sur lâautel de la compĂ©titivitĂ© ?
Pendant plus de dix ans, l'Union EuropĂ©enne s'est fiĂšrement Ă©rigĂ©e en gendarme mondial de la technologie. Bruxelles, c'Ă©tait la capitale d'oĂč Ă©manaient les rĂšgles, les amendes de plusieurs milliards de dollars contre les GAFAM (Google, Apple, Meta, Amazon) et la promesse d'un internet plus Ă©thique. L'Europe, incapable de produire ses propres gĂ©ants de la tech, avait dĂ©cidĂ© de devenir la championne du monde de leur rĂ©gulation. Elle a inspirĂ© des lois de la protection de la vie [âŠ]US-KI Ziele oder: Machtergreifung III
Es war kein Zufall, dass fast alle Tech-Oligarchen zur Trump-Inthronisation aufgefahren sind. Der revanchierte sich bisher mit dem Schutz der (a)sozialen Netzwerke gegen zuviel Kontrolle der Inhalte. Und in vorauseinendem Gehorsam haben die alle Mitarbeiter entlassen, die Rassismus, Faschismus, Sexismus, Frauenfeindlichkeit, Stalking, Beleidigung und Bedrohung, Verleumdung und Fake-News wenn schon nicht entfernt, wenigstens ausgedĂŒnnt und abgemildert haben. Nun ist zu befĂŒrchten, dass auch die EU vor Trump kapituliert.
Da ist zum einen das Verfahren gegen Google, das seine Marktmacht seit Jahrzehnten miĂbraucht, um zum einen Werbung zu schalten und davon zu leben, und zum anderen Werbung zu vermitteln und dabei EinfluĂ darauf zu nehmen, welche Werbung wo wann von wem geschaltet wird. Im Angesicht der Zoll-Drohungen Trumps ist die EU-Kommission schon halb eingeknickt. Und nach wie vor ist nicht geklĂ€rt, inwieweit bei den EU-Verhandlungen um Zölle mit Trump auch ĂŒber nicht quantifizierte ZugestĂ€ndnisse verhandelt wurde. Gemeint ist damit, dass die drei wichtigsten Regulierungen gegenĂŒber der zĂŒgellosen Ausbeutung von personenbezogenen Daten durch die US-Tech-Giganten Digital Markets Act, Digital Services Act und AI-Act im Interesse der Tech-Oligarchen verwĂ€ssert, verzögert oder gar entschĂ€rft werden könnten.
Gab es neben Zöllen weitere ZugestÀndnisse der EU an Trump?
Denn diese erschweren es, Persönlichkeits- und Konsumentenprofile anzulegen und den Grundrechtsschutz der EU-BĂŒrger:innen weiter kommerziell und politisch auszuhöhlen. Nicht wenige Naive wie Merzâ Wirtschaftsministerin Reiche halten den Grundrechtsschutz von 450 Mio. BĂŒrger:innen sowieso fĂŒr unnötige BĂŒrokratie und sind bereit, ihn fĂŒr ein âLinsengerichtâ abbauen und ein wichtiges Machtinstrument gegen die Vorherrschaft der US-Konzerne und Trump aus der Hand geben. Wie und wo sich Digitalminister Karsten Wildberger positionieren wird, ist unklar â als ehemaliger Saturn-Mediamarkt-Manager hat er kĂŒrzlich erstaunlicherweise eine Digitalsteuer fĂŒr Tech-Konzerne befĂŒrwortet. Eine Digitalsteuer und die oben genannten EU-Gesetze sowie die Datenschutz-Grundverordnung könnten sich in der Zukunft noch als die wenigen wirksamen Mittel erweisen, mit dem sich die EuropĂ€ische Union gegen den verschĂ€rften Klassenkampf von oben und gegen die von Trump und seinen Komplizen betriebene Faschisierung der USA und ihrem Ăberschwappen auf demokratische Staaten erweisen könnte.
Wie nach 1933 keine freien Wahlen mehr
Wie die Nationalsozialisten 1933 in Deutschland wollen die Tech-Faschisten zwar per Wahlen an die Macht kommen, wie es Trump nun ist, aber dann alle demokratischen Prozesse und Institutionen systematisch zerstören. Trump ist voll dabei, dies zu tun. Seine Wahlrechtsmanipulationen mit Hilfe seiner Komplizen in den Einzelstaaten sollen verhindern, dass es freie, chancengleiche Wahlen gibt. Seine illegalen Abschiebungen, MilitĂ€reinsĂ€tze im Innern und rechtsbrechenden Absetzungen von Beamt:innen und Richter:innen in SchlĂŒsselpositionen sind nur ein Instrument der illegalen Machtergreifung, Wahlrechtsmanipulationen ein weiteres.
Mit KI gegen die Demokratie
Wie KI-Hype, antidemokratisches Brechen sĂ€mtlicher zivilisatorischen, aufklĂ€rerischen und rechtsstaatlichen Normen zusammenhĂ€ngen, hat Professor Rainer MĂŒhlhoff grĂŒndlich und lesens- bzw. hörenswert analysiert. Rainer MĂŒhlhoff ist Philosoph und Mathematiker jahrgang 1982 und Professor fĂŒr Ethik der KI in OsnabrĂŒck. Er war zu Gast beim Philosophischen Radio des WDR 5 und die Aufzeichnung dieser Diskussion ist ein Juwel der AufklĂ€rung ĂŒber die GefĂ€hrlichkeit der aktuellen politischen Situation. Seine These ist, dass die Tech-Eliten der USA planen, die Demokratie mit IT-Macht abzuschaffen. Das erlĂ€utert er im GesprĂ€ch mit JĂŒrgen Wiebicke. Er erklĂ€rt, wie das funtioniert und welche Rolle wir alle dabei spielen.
alt-right = alternativ-rechts als Tech-Ideologie der Oligarchen
MĂŒhlhoff analysiert messerscharf, dass aktuelle politische Strömungen der neuen Rechten beziehungsweise der Alt-Right- gemeint ist alternativ-rechts â Formen faschistischer Politik darstellen. Denn das FreiheitsverstĂ€ndnis von Thiel, Musk und, in MĂŒnchen vorgetragen von J.D.Vance, verneint den Gedanken von Gleichheit, der Herkunft, Rechte und Pflichten und wendet sich damit im Kern gegen die Menschenrechte und die Eckpfeiler der US-Verfassung. Herstellung von Gerechtigkeit durch Umverteilung. Freiheit ist in ihrer Vorstellung, dass vermeintlich ânatĂŒrlicheâ FĂ€higkeiten, die rassistisch oder genetisch begrĂŒndet werden, Ungleichheit und schrankenloser Reichtum quasi vorausbestimmt sind.
Silicon Valley seit Jahrzehnten auf Faschismuskurs?
Elon Musk und Peter Thiel sind beide in SĂŒdafrika aufgewachsen, Thiel ist dafĂŒr bekannt, dass er schon wĂ€hrend des Studiums in den USA provozierte, indem er einer schwarzen Kommilitonin die Vorteile der Apartheid nahe zu bringen versuchte und â selbst schwul â in seiner rechtsradikalen Hoschulzeitung einen schwulen Professor öffentlich zu outen. Wo Elon Musk politisch steht, bestehen nach seinen wiederholten Wahlaufrufen fĂŒr die AfD wohl keine Zweifel mehr. Aber entscheidend ist, dass rechte Tech-MilliardĂ€re seit Jahrzehnten rund um die âSingularity Universityâ, ein auf dem Berkeley-Campus angesiedeltes Beratungsunternehmen, das von Ray Kurzweil, einem weiteren Tech-Superreichen, an neuen rechten Ideologien basteln.
Die AufklÀrung auf den Kopf gestellt
Kurzweil, der das ewige Leben durch Transformation seines Gehirns in einen Computer anstrebt, bezeichnet als âSingularityâ den Zeitpunkt, an dem die KI den Menschen ĂŒberflĂŒgelt und ihn deshalb auch besser regieren sollte. Diese Ideologen sind die Erfinder des âTranshumanismusâ, einer menschenfeindlichen Ideologie, die die Machtungleichheit, Armuts- und Reichtumsfalle verschleiert und Oligarchen von jeder gesellschaftlichen Verantwortung freistellen soll. Und welche zentrale Rolle dabei die KI spielt. Ein Muss zu lesen.
Sie wollen einfach nichts lernen
In dervergangenen Woche hat Innenminister Dobrindt schon wieder die Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung angekĂŒndigt. Vier höchstrichterliche Urteile, die die Massenspeicherung von Kommunikationsdaten unbescholtener BĂŒrger:innen als unverhĂ€ltnismĂ€Ăig, grundrechtswidrig und sachlich nicht zielfĂŒhrend bezeichnet und immer wieder bekrĂ€ftigt haben. Immer wieder pfeifen sie die falsche Melodie in den Wald.
Die Methode ist bekannt: KindesmiĂbrauch im Internet â das schĂ€rfste Argument der Ăberwachungsfetischisten â dagegen mĂŒsse doch etwas getan werden! Und das einzige Mittel dagegen, wird seit einem Vierteljahrhundert wahrheitswidrig immer wieder behauptet, sei die Vorratsdatenspeicherung von Millionen Daten unbescholtener BĂŒrger:innen. Dabei sind erst kĂŒrzlich wieder Gesetze der EU in Kraft getreten, die es erlauben wĂŒrden, gegen Straftaten im Netz vorzugehen. Der Digital Services Act, der Digital Markets Act und neuerdings der AI-Act â ach ja und nicht zu vergessen das von Justizminister Heiko Maas damals mit HĂ€ngen und WĂŒrgen verabschiedete Netzwerkdurchsetzungsgesetz â so heisst das wirklich. Aber leider gibt es seit Jahren ein eklatantes Vollzugsdefizit, das an systematisches Staatsversagen grenzt.
Nicht an Gesetzen mangelt es, sondern am Vollzug
Denn eigentlich bietet das letztere Gesetz die Möglichkeit, gegen Hass, Hetze und KriminalitĂ€t im Netz gegenĂŒber dem Providern vorzugehen, die Entfernung von Inhalten und vor allem den Opfern von KriminalitĂ€t einen Anspruch auf Auskunft der Bestandsdaten der TĂ€ter gewĂ€hrt â und damit natĂŒrlich bei Offizialdelikten auch der Polizei. Ein Gesetz, das Maas inzwischen selbst fĂŒr zu harmlos hĂ€lt. Dessen fehlende Durchsetzung aber der Hauptgrund ist, dass sexualisierte Gewalt, HasskriminalitĂ€t, weder von den Ermittlungsbehörden hartnĂ€ckig genug verfolgt werden, weil sie nicht genĂŒgend kompetentes Personal haben, noch die Bereitschaft bei der Politik besteht, gegen die Provider, die sich nach wie vor versuchen, ihrer Verantwortung fĂŒr die ĂŒbermittelten Inhalte zu entziehen, konsequent und mit hohen Strafen vorzugehen. Es geht nicht mehr und nicht weniger darum, die bestehenden Gesetze einfach einmal konsequent anzuwenden.
Ablenkungsmanöver statt Durchsetzung
Lieber erweckt die CDU/CSU ohne Widerspruch der SPD stattdessen den Eindruck, als ob die immer umfassendere Ăberwachung der Bevölkerung der SchlĂŒssel zum Erfolg sei. Dabei sehen es Teile der Sicherheitsbehörden selbst kritisch, wĂŒrden sie noch mehr Datenfriedhöfe durchforsten mĂŒssen. Die Anschaffung von âPalantirâ, der höchst problematischen Software des antidemokratischen Tech-Oligarchen Peter Thiel, wĂ€re quasi der zwingende nĂ€chste Schritt. Beide MaĂnahmen nĂŒtzen nicht nur de facto nichts zur KriminalitĂ€tsbekĂ€mpfung und zur EindĂ€mmung von Hass, Hetze und Demokratiefeindlichkeit im Netz â sie spielen den antidemokratischen Betreibern der (a)sozialen Netzwerke voll in die HĂ€nde â egal, ob sie in den USA oder in China sitzen.
Fataler Deal zulasten der Grundrechte droht
Noch schlimmer: Alle drei europĂ€ischen Gesetze einschlieĂlich der Datenschutz-Grundverordnung, haben CDU und andere rechte Parteien wiederholt als Beispiele genannt, was sie meinen, wenn sie die angeblich ĂŒberbordende BĂŒrokratie beklagen. Und die GerĂŒchte aus BrĂŒssel verstummen nicht, die kolportieren, dass im Rahmen der Trumpâschen Zollerpressungen auch besprochen worden sein soll, inwieweit die EU bereit ist, die ohnehin noch nicht voll in Kraft getretenen vier Vorschriften zugunsten der Interessen der Tech-MilliardĂ€re wieder aufzuweichen und ihnen in die HĂ€nde zu spielen.
Unwissen, keinerlei Problembewusstsein
WĂ€hrend aufgrund des Ukraine-Krieges und neuerdings auch im Zusammenhang mit Trumps Europapolitik und seines immer wieder erkennbaren Seitenwechsels hin zu Putin offiziell von âmehr Resilienzâ der Systeme und Infrastrukturen in Europa â auch im Bereich der IT-Technik und der Raumfahrt â die Rede ist, gehen Politik und Verwaltung immer wieder den prioritĂ€ren Systemen der US-Tech-Branche in die Falle. Anstatt ein eigenes wirklich soziales Netzwerk mit UnterstĂŒtzung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aufzubauen, eine eigene âPalantirâ-Ă€hnliche Software zu entwickeln oder zumindest Sicherheitsstandards fĂŒr die eigene Verwaltung auf Basis von Linux und anderer Open Source Systemen zu schaffen, werden eigens dafĂŒr gegrĂŒndete Institutionen, wie z.B. die bundeseigene âZENDIS GmbHâ in Bochum, stiefmĂŒtterlich behandelt und auch die NRW-Landesregierung hofiert lieber Microsoft, die â natĂŒrlich gegen Millionensubventionen â im ehemaligen Braunkohletagebau ein Rechenzentrum errichten wollen.
EuroScope â IA Act : entre vigilance dĂ©mocratique et clarifications urgentes
âïž Tarification dynamique, RBI, GPAI : Brando Benifei alerte sur les angles morts de lâIA Act
đĄïž Le CEPD plaide pour une unitĂ© spĂ©cialisĂ©e et un contrĂŽle rĂ©aliste des risques
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Ă suivre : 3e version du Code de Pratique GPAI le 25 mars
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Petit rappel pour suivre l'actualité du texte sur kes IA en Europe.