Mama, ich habe es ins Fernsehen geschafft! #hf1705

(Verpixelungen von mir)

#hf1705 Herford Radewiger Kurpark, Nähe Bahnhof Versammlung Neonazis: Angriff auf einen Journalisten und wiederholte Behinderung von Pressearbeit. Ein Journalist wird wiederholt von Teilnehmenden der Versammlung bedrängt und versucht, Kameraaufnahmen zu verhindern. 1/2

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Bluesky

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Am gestrigen Einsatz in Herford haben wir mit 5 Demosanis die Gegenproteste gegen den Nazi Aufmarsch abgesichert, der sich gegen das Soziale Zentrum Fla richtete. Wir hatten einige Behandlungen mit und ohne Polizeieinwirken.
Danke an das SZ Fla für die leckere Versorgung mit Chilli con Carne und der Widersetzen Awareness Essen, mit denen wir wieder zusammen unterwegs waren.

#Herford #hf1705 #szfla #Antifa #widersetzen #Demosani #riotmedic #streetmedic

Gegen den Aufmarsch hatte das zivilgesellschaftliche „Bündnis gegen Rechts im Kreis Herford" mobil gemacht. Über 2.000 Menschen beteiligten sich an den Protesten. Die Polizei unterband jeden Versuch die Route zu blockieren. Mehr Bilder: www.flickr.com/photos/pm_ch... #herford #hf1705 #fcknzs 2/2
17.05.2025 – Herford – Antifaschistischer Protest: „Für ein solidarisches Herford ohne Hass & Hetze. Gemeinsam gegen den Naziaufmarsch!

In Herford sind am 17.05.2025 über 2.000 Menschen auf die Straße gegangen, um ein Zeichen gegen neonazistische Strukturen, rechte Jugendkultur, institutionellen Rassismus, Antisemitismus, Islam- und Queer-Feindlichkeit und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen. Ihr Protest richtete sich auch gegen die zunehmende Präsenz von neonazistischer Jugendorganisationen, die Kriminalisierung der antifaschistischen Bewegung, die Normalisierung rechter Positionen in weite Teilen der Gesellschaft, Medien und Politik und die zunehmende mangelnde Abgrenzung gegenüber der AfD und die Übernahme ihrer rassistischen Rhetorik. Anlass für den Protest war ein angekündigter rechter Aufmarsch, zu der verschiedene gewaltbereite Neonazi- Gruppen aufgerufen haben. Zu der Demonstration unter dem Motto „Demonstration für Recht und Ordnung - gegen Linksextremismus und rechtsfreie Räume" hatten sich rund 100 Neonazis aus der Region eingefunden. Zu den aufrufende Gruppen gehören verschiedene im vergangenen Jahr neu entstandene Jugendgruppen, darunter „Jung und Stark (JS)“ und „Der Störtrupp (DST)“. Diese treten zunehmend gewaltbereit auf und suchten bereits in der Vergangenheit verstärkt die Konfrontation. Aber auch die Gruppe „Active Club – Ostwestfalen-Lippe“ hatten zur Demonstration aufgerufen. Zu den Gegenprotesten haben verschiedene zivilgesellschaftliche Initiativen aufgerufen. Auch verschiedene antirassistische und antifaschistische Gruppen haben zur Teilnahme an den Protesten angekündigt. Sie alle hatten sich zum Ziel gesetzt, den rechten Aufmarsch nicht unkommentiert zu lassen und sich ihnen in den Weg zu stellen. Darüber hinaus solidarisieren sie sich mit Opfern von rechter Gewalt und fordern die Organisierung eines antifaschistischen Selbstschutzes. Zudem erklärten sie, die Rückzugsorte der Neonazis streitig zu machen und ihnen die Wohlfühlzonen zu nehmen. Verschiedene antifaschistische Gruppen und Initiativen hatten im Vorfeld dazu aufgerufen, sich den Neonazis in den Weg zu stellen. Doch ein massives Polizeiaufgebot schirmte die Route der rechten Demonstration hermetisch ab. Lediglich am Rande kam es gelegentlich zu lautstarken Gegenprotesten von Nazi-Gegner*innen. Es blieb bis zum Ende bei kleinere Rangeleien und vereinzelten Eier- und Böllerwürfen auf die rechte Versammlung. Am späten Nachmittag beruhigte sich die Lage wieder. Über 2.000 Menschen sind am 17. Mai 2025 in Herford auf die Straße gegangen, um gegen Neonazis, rechte Jugendkultur und Gewalt, neonazistische Strukturen, Rassismus, Antisemitismus, Islam- und Queer-Feindlichkeit und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu demonstrieren. Mit dem Protest wollten die Demonstrant*innen ein Zeichen für Solidarität, Gerechtigkeit, Vielfalt und Toleranz setzen. Lautstark kritisierten sie antidemokratische Politik der „Alternative für Deutschland (AfD)“ und die Normalisierung ihrer rassistischer Positionen in weite Teilen der Gesellschaft, Medien und Politik. Stattdessen forderten sie mehr Selbstbestimmung und Humanität und Menschenrechte für Alle. Viele Demonstrant*innen sehen die Demokratie zunehmend in Gefahr, nachdem im Januar - kurz vor der vorgezogenen Bundestagswahl, ein Fünf-Punkte-Plan der CDU und CSU zur Migration, gemeinsam mit den Stimmen der FDP und der AfD verabschiedet wurde. Damals sprach sich der Bundestag sprach sich für umfassende Zurückweisungen von Asylsuchenden an den Grenzen aus. Der Antrag der Union erhielt die nötige Mehrheit durch Stimmen von AfD und FDP. Ein zweiter Unionsantrag zu restriktiver Migrationspolitik und zusätzlichen Befugnissen der Sicherheitsbehörden wurde dagegen abgelehnt. Trotz Stimmen der FDP und AfD reichte eine erforderliche Mehrheit nicht aus. Die Demonstrant*innen sehen durch diese gemeinsamen Abstimmungen mit der AfD, die Übernahme ihrer rassistischen Agenda sowie die weiter abnehmende Abgrenzung ihr gegenüber, den Fall der sog. Brandmauer gegen Rechts. Viele sehen auch mit einem massiven gesellschaftlichen Rechtsruck konfrontiert. So sind nicht nur viele demokratische Parteien nach rechts gerückt, sondern auch Teile der Gesellschaft sowie der Medien, darunter die BILD und die Welt – beides gehören der Verlagsgruppe Axel Springer SE an - , und das nicht erst seit den letzten Erfolge der AfD bei der Wahl zum Europäischen Parlament, den Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg. Bei der diesjährigen Bundestagswahl konnte die AfD von 10,3 % im Jahr 2021 auf 20,6 % nahezu verdoppeln und wurde zweitstärkste Kraft. Auch die Erarbeitung des Koalitionsvertrages "Verantwortung für Deutschland" zwischen der CDU/CSU und der SPD insbesondere bei der Verschärfung bei der Migration, stand im Zeichen der fortschreitenden Rechtsrucks. Alle drei Parteien einigten sich auf auf ein Ende der sog. „irreguläre Migration“. Künftig sollen Asylsuchende an den deutschen Grenzen abgewiesen werden. Diese Maßnahmen sollen nach Angaben der Parteien in enger Abstimmung mit den europäischen Partnerstaaten erfolgen. Außerdem ist vorgesehen, humanitäre Aufnahmeprogramme – wie das für Ortskräfte und Menschenrechtsaktivisten aus Afghanistan einzustellen. Der Familiennachzug für Menschen mit subsidiärem Schutzstatus soll für zwei Jahre ausgesetzt werden. Zusätzlich plant die neue Regierungskoalition, die Zahl der Abschiebungen deutlich zu erhöhen. Bereits am vergangenen Freitag kündigte der neue Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) an, dass es künftig zu sofortigen Zurückweisungen an den Grenzen kommen solle. Als rechtliche Grundlage könnte dabei Artikel 72 des EU-Vertrags dienen. Dieser erlaubt es den Mitgliedstaaten, zum Schutz der inneren Sicherheit und zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung von EU-Recht abzuweichen. CDU und CSU hatten im vergangenen Jahr auf die Anwendung dieser Klausel gedrängt, um umfassende Zurückweisungen zu ermöglichen. In einem Fernsehinterview schloss er inzwischen auch die Ausrufung einer „nationalen Notlage“ nicht mehr aus. Um ein verschärftes Grenzregime durchzusetzen, verwies er zudem auf Paragraph 18 des Asylgesetzes. Dieser erlaubt die Zurückweisung von Personen an der Grenze und könnte laut Dobrindt insbesondere im Zusammenspiel mit bilateralen Abkommen und unter Berufung auf Artikel 72 Anwendung finden. Dementsprechend ist es nicht überraschend, dass sich in den vergangenen Monate - unter dieser rassistischen Grundstimmung – deutlich wurde, wie sehr rechte Ansichten deutlich an Akzeptanz gewonnen und sich gesellschaftlich verfestigt haben, wodurch rechte und menschenverachtende Positionen zunehmen. In Teile der Gesellschaft herrscht eine zunehmende Faktenleugnung und die bislang bewährte Distanzierung gegenüber demokratiefeindlichen Parteien wie der AfD nimmt stetig ab. Zunehmend fühlen sich Neonazis durch die Erfolge der AfD gestärkt und werden dadurch immer selbstbewusster. Wie prekär die Lage ist, konnte man im vergangenen Sommer während der Pride Months, nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt und den Morden in Aschaffenburg beobachten. Anlass für den antifaschistischen Protest war eine Ankündigung von Neonazis durch Herford zu marschieren. Zu dem Aufmarsch unter dem Motto „Demonstration für Recht und Ordnung - gegen Linksextremismus und rechtsfreie Räume" hatten verschiedene gewaltbereite rechte Gruppen über verschiedene sozialen Medien aufgerufen. Die rechte Szene in Ostwestfalen-Lippe (OWL) hat in den letzten Monaten durch die Gründung und Aktivitäten mehrerer neonazistischer Gruppen deutlich an Dynamik gewonnen. Auch in der Stadt Herford hat sich seit einigen Monaten eine teils gewaltbereite rechte Szene organisiert. Unter den Aufrufer*innen befanden sich Gruppen wie „PDJ“, „DNF“ oder „Ostwestfalen Revolte“, von den man bisher wenig bis kaum etwas gehört haben. Anders dagegen sieht es bei der „Active Club OWL“, „Der Störtrupp“ und „Jung und Stark (JS)“ aus, diese sind in der Vergangenheit wiederholt durch ihre Strukturen, Ideologien, gewalttätige Aktionen und militantes Auftreten aufgefallen. Die Gruppe „Jung und Stark (JS)“ ist eine rechte Jugendorganisation, die sich durch öffentliche Auftritte und Demonstrationen hervortut. Die Gruppe propagiert nationalistische und rassistische Ideologien und fordert unter anderem die „Remigration“ von Migrant*innen. Sie treten häufig in einheitlicher Kleidung auf und nutzen Aufmärsche, um ihre Ideologie öffentlich zu verbreiten. Die Gruppe „Der Störtrupp“ ist eine neonazistische Gruppierung, die sich durch eine straffe Hierarchie und eine aggressive Rhetorik auszeichnet. Sie organisiert sich in regionalen WhatsApp-Gruppen und propagiert offen antisemitische, rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte. Ihre Mitglieder*innen haben Verbindungen zu Fußballfan-Szenen und nutzen diese Netzwerke zur Rekrutierung neuer Anhänger*innen. Sie ist bundesweit aktiv und wird von Sicherheitsbehörden als besonders gefährlich eingestuft. Dagegen sind die sogenannten „Active Clubs“ sind ein international agierendes, gewaltorientiertes White-Supremacy-Netzwerk mit Fokus auf Kampfsport, Fitness und Gemeinschaft. In Ostwestfalen-Lippe (OWL) existiert ein lokaler Ableger, der vor allem junge Männer anspricht und durch Aktivitäten wie Wanderungen und Kampfsporttrainings auffällt. Diese dienen nicht nur der körperlichen Betätigung, sondern auch der ideologischen Einflussnahme und Vorbereitung auf mögliche Gewaltauseinandersetzungen. Gegründet wurde das Netzwerk 2021 im US-Bundesstaat Kalifornien von Robert Rundo, ehemals aktiv im „Rise Above Movement“. Ziel war es, außerhalb der Aufmerksamkeit der Strafverfolgung eine kampfbereite Struktur zum Schutz der als überlegen betrachteten „weißen Rasse“ zu schaffen. Die genannten Gruppierungen stellen momentan eine ernsthafte Bedrohung für die demokratische Gesellschaft dar. Ihre Aktivitäten tragen zur Radikalisierung insbesondere junger Menschen bei und verbreiten eine menschenverachtende Ideologie, die auf Ausgrenzung und Gewalt fußt. Es sind vor allem neonazistische Jugendgruppen wie der „JS“ oder die „Deutsche Jugend Voran (DJV)‘, die bundesweit wie Pilze aus dem Boden schießen und unweigerlich einen Hauch der vergangenen Baseball-Schläger-Jahre zurückbringen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die gewaltbereite rechte Szene weiterhin an Einfluss gewinnt und sich durch staatliche Gegenmaßnahmen kaum abschrecken lässt. Bestärkt durch die jüngsten Wahlerfolge der AfD treten diese zunehmend selbstbewusst und aggressiv auf. Dementsprechend beobachten die Sicherheitsbehörden diese Entwicklungen mit wachsender Besorgnis und haben bereits erste Schritte unternommen, um der weiteren Ausbreitung dieser Gruppierungen entgegenzuwirken. Erst am Montag stufte der Berliner Verfassungsschutz die „DJV“ als „gesichert rechtsextrem“ ein. Die Behörde erklärte, es handele sich um ein neuartiges rechtes Phänomen, das sich vom klassischen Rechtsextremismus abhebt. Es habe sich in Richtung einer jugendkulturell geprägten Ausprägung weiterentwickelt. Laut dem Berliner Innenstaatssekretär Christian Hochgrebe sind es „überwiegend sehr junge und sehr gewaltaffine Jugendliche“, die sich vor allem online vernetzen und dort mit „Versatzstücken rechtsextremer Ideologie“ agieren. Diese rechte Gruppen und Neonazis haben vor allem die queere Community regelrecht zum Feindbild erklärt, um die Rechte und Akzeptanz von queeren Menschen massiv zu untergraben. Wie prekär die Lage ist, konnte man in der vergangenen Pride-Saison bei verschiedenen Christopher Street Days – wie in Bautzen, Döbeln oder Görlitz - beobachten. Dabei kam es wiederholt zu massiven Gegenprotesten von Neonazis, die mit ihrem militanten Auftreten eine Drohkulisse aufbauten. Auch in Berlin versuchten überwiegend junge Neonazis mit solchen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Damals hatten rund 30 Neonazis versucht, den 46. Berliner „Christopher Street Day (CSD)“ zu stören. Das Neonazis in ihrem militanten Auftreten sich nicht nur aufs Posen beschränken, sondern auch zunehmend auf Konfrontationskurs gehen, zeigen mehrere Vorfälle in diesem Jahr. Im Februar und März wurden Unterkünfte von Geflüchteten sowie mehrere linke Räumlichkeiten attackiert. Unter anderem traf es das Jugendclub „Jamm" in Senftenberg, das Jugendwohnprojekt "MittenDrin" in Neuruppin (beides Brandenburg) und das Autonomes Zentrum in Salzwedel in Sachsen-Anhalt. Im brandenburgischen Stahnsdorf wurde vor einer Woche eine Flüchtlingsunterkunft von mehrere Neonazis angegriffen. Dabei wurde ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, der zum Schutz der Unterkunft eingesetzt war, verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Viele Herforder*innen reagierten auf den angekündigten Aufmarsch mit Unverständnis und mit Unmut, da es in der Kreisstadt bereits in der Vergangenheit wiederholt zu rechten Angriffen kam. Mitte November 2024 wurden die Parteibüros der Linken, der Grünen sowie das selbstverwaltete soziale Zentrum „Fla Fla“, das Ziel von rechten Übergriffen. Dabei wurden an den Parteibüros eindeutig rechte Aufkleber und Parolen hinterlassen, darüber hinaus wurden Fenster und Türen mit Fleischresten verunreinigt. Zudem versuchten Neonazis in das Fla Fla einzudringen, als ihnen das nicht gelang wurden Böller in den Innenhof geworfen. Viele Teilnehmer*innen sehen in den Angriffen und dem Aufmarsch einen Angriff auf alle demokratischen und sozialen Bereiche der Gesellschaft. Aus diesem Grund haben sie sich zusammengeschlossen und sich zum Ziel gesetzt, den Aufmarsch nicht unkommentiert zu lassen. Den ganzen Tag über hatte das zivilgesellschaftliche „Bündnis gegen Rechts im Kreis Herford“ unter dem Motto „Für ein solidarisches Herford ohne Hass & Hetze. Gemeinsam gegen den Naziaufmarsch!“ an mehreren Orten verschiedene Protestaktionen angekündigt. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen, Initiativen, Vereinen und Institutionen, die sich gemeinsam gegen Rassismus, Rechtsextremismus und demokratiefeindliche Tendenzen engagieren. Es versteht sich als überparteiliches Netzwerk, das Veranstaltungen, Bildungsangebote und Protestaktionen organisiert, um für eine solidarische und gerechte Gesellschaft einzutreten. Sie kritisiert den geplanten Naziaufmarsch und sieht in ihr ein Angriff auf solidarische Strukturen, auf emanzipatorische Politik, auf Menschen, die sich für ein besseres Leben für alle einsetzen. Dem Bündnis gehören zahlreiche Organisationen und Gruppen an, darunter Gewerkschaften wie der DGB-Kreisverband Herford, Parteien wie die SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE, linke und antirassistische Jugendorganisationen wie die Alevitische Jugend Herford, der Kreisjugendring Herford e.V., soziale Einrichtungen wie die Diakonie im Ev. Kirchenkreis Herford, das Deutsche Rotes Kreuz Kreisverband Herford-Stadt sowie Initiativen wie die Fachstelle NRWeltoffen, das Kommunale Integrationszentrum und das Evangelische Kinder- und Jugendzentrum Zebra Enger. Insgesamt sind über 30 Gruppen, Vereine, Parteien, Gewerkschaften und der Kirchenkreis im Bündnis engagiert. In der ganzen Innenstadt verteilt fanden die fünf angemeldeten Gegenveranstaltungen statt, diese trugen die Mottos „Für Demokratie und Weltoffenheit - gegen Rechts“, „Für ein Herford ohne Nazis“, „Gegen rechte Gewalt“, „Herford gegen Rechts - Für Demokratie und Vielfalt“ und „Gegen Neonazi-Aufmarsch in Herford“. Die Demonstrant*innen versammelten sich jeweils am Bahnhofsvorplatz, am Neuen Markt, am Gänsemarkt, am Rathausplatz wie am „FlaFla“. Von allen Plätzen startete später ein sog. Sternmarsch, der zum sozialen Zentrum an der Diebrocker Straße führte. Dort fand am Nachmittag die zentrale Abschlusskundgebung mit Familienfest statt. Darüber hinaus hattenantirassistische und antifaschistische Gruppen ebenfalls zur Teilnahme am Gegenprotest angekündigt und riefen zur Blockade der Aufmarschstrecke auf. Auf dem Alten Markt versammelten sich um 13.00 Uhr die ersten Neonazis zu ihrer Auftaktkundgebung. Gegen 14.00 Uhr setzten sich die rund 100 Teilnehmer*innen in Bewegung und zogen von der Innenstadt in die Nähe des „Fla Fla“. Am Radewiger Kurpark stoppte die Demonstration für eine Zwischenkundgebung und anschließend ging es für die Neonazis über denselben Weg zurück zum Alten Markt. Dort endete die Veranstaltung nach einer kurzen Abschlusskundgebung. Ursprünglich hatten die Neonazis angekündigt, auch vor dem sozialen Zentrum eine Kundgebung abzuhalten, doch nach einem Kooperationsgespräch mit der Polizei, verzichteten sie darauf letztendlich. Anmelder des rechten Aufmarsches war der rechte Aktivist Daniel Kokott aus Leopoldshöhe und stammt ursprünglich aus dem Umfeld der rechtsoffenen und verschwörungsideologischen Gruppe „Bielefeld steht auf“. Ein massives Polizeiaufgebot schirmte die Route der Neonazis hermetisch ab, lediglich am Rande kam es vereinzelt zu lautstarken Gegenprotesten. Die Polizei unterband jeden Versuch der Gegendemonstrant*innen sich den Neonazis zu nähern und verhinderte dadurch sämtliche Blockadeversuchen. Die Polizei setzte mehrere kleine Gruppen von Nazigegner*innen vorläufig fest. Bis auf kleinere Rangeleien und vereinzelten Eier- und Böllerwürfen verlief der Tag friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Am späten Nachmittag beruhigte sich die Lage wieder. Quellenangaben / Aufruf: • www.gegenrechts.info/netzwerk.html • www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/24099764_Nazi-Demo-... • www.nw.de/lokal/kreis_herford/herford/24096759_Rechtsextr... • gruene-kreis-herford.de/2024/news/gegen-nazis-afd-und-fre... • www.zdf.de/nachrichten/politik/deutschland/neonazi-geheim... • cemas.io/blog/active-clubs-in-deutschland/ • www.tagesspiegel.de/politik/revival-zu-beobachten-wie-gef... • taz.de/VS-Berlin-stuft-DJV-als-rechtsextrem-ein/!6084428/ ------------------------------------------------------------------------ Rechtliche Hinweise: Copyright Denken Sie bitte daran, alle hier abrufbaren Medien sind durch das Urheberrecht (§ 2 Abs. 2 UrhG) geschützt und sind Eigentum des Urhebers. Sie dürfen ohne Genehmigung des Urhebers weder kopiert, genutzt oder veröffentlicht werden. Nutzungsrecht Wenn Sie ein Foto verwenden möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail. Veröffentlichung nur mit Fotografennennung, sowie gegen Honorar! 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#hf1705 #herford
Eine größere Gruppe Nazis ist unter Polizeischutz am Herforder Bahnhof eingetroffen (15:55) Also zur Abreise.
#hf1705 #herford
Die Nazis sind mittlerweile von der Wiese zurück zu ihrem Anfangsort marschiert. Das war's dann wohl für sie. Allerdings erfolgte die Anreise in einer großen Gruppe unter Polizeischutz und die Abreise könnte ebenso organisiert sein.
#hf1705 #herford
Nazis von "DST" stehen seit einiger Zeit auf einer Wiese, reden zu sich selbst, machen Gruppenfotos und Selfies.
#fcknzs #dst #nazis
#herford #hf1705
Bislang an fast jeder Straßenkreuzung kleine Gruppen von Gegenprotest gegen die Nazi Demo. Die Fascho-Demo wird hauptsächlich von Transparenten von "DST" (Der Störtrupp) dominiert

#herford #hf1705
Faschos haben sich jetzt in Bewegung gesetzt.

#fcknzs

#herford #hf1705
Erfreulich wenig Teilnehmende an der Nazi Veranstaltung in Herford (13:15)