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Das Symbolbild zeigt einen Weg im Gremberger Wäldchen.

Köln | Am gestrigen Mittwoch, 3. Juli 2024 hat die Polizei Köln im Auftrag der Stadt Köln die Waldbesetzung im Gremberger Wäldchen geräumt. „Grembi bleibt!“ engagiert sich gegen eine Rodung von Teilen des Waldes zu Gunsten einer Verbreiterung der Bundesautobahn A4. Das sagen die Besetzer:innen nach der Räumung und Fridays for Future Köln (FFF) gab ein Statement ab.

Als was ist das Gremberger Wäldchen eigentlich definiert?

Der Wald ist nach dem Bundeswaldgesetz (BwaldG), das in vollem Namen „Gesetz zur Erhaltung des Waldes und zur Förderung der Forstwirtschaft“ heißt, ein Körperschaftswald, weil er sich im Alleineigentum der Gemeinde – in diesem Fall der Stadt Köln – befindet. Offen bleibt dabei als was das Gremberger Wäldchen eigentlich definiert ist, als Schutzwald oder als Erholungswald nach dem BwaldG. So bietet die Stadt Köln etwa Karten mit Radtouren durch den Wald an, errichtete Stelen mit Informationen und ließ Wege durch das Gremberger Wäldchen schottern. Diese Frage ist insofern nicht unerheblich als auch das Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in § 10 eine Passage zu Schutzwaldungen beinhaltet. In dieser können entlang von Bundesautobahnen Waldungen in einer Breite von 40 Metern zu Schutzwaldungen erklärt werden und diese müssten vom Eigentümer ordnungsgemäß unterhalten werden. Es stehen also noch jede Menge Fragen im Raum, die Stadt und Rat, Land und Bund vielleicht auch einmal klären könnten und sollten.

Polizei fährt mit Fahrzeugen in den Wald

Die Polizei fuhr gestern erst einmal über die frisch geschotterten Wege mitten in das Gremberger Wäldchen und parkte dort ihre Transporter für die eingesetzte Hundertschaft. Die Stadt Köln hatte die Besetzer aufgefordert, den Wald zu verlassen, da diese den Wald schädigen würden. Das kommentieren die Waldbesetzer von „Grembi bleibt!“ so: „Der Widerspruch ist direkt ersichtlich – das Gremberger Wäldchen soll zerstört werden, um eine Autobahn zu bauen und denjenigen die dagegen vorgehen, wird Naturzerstörung vorgeworfen. Statt unseren Protest zu delegitimieren sollte die Stadt Köln sich gegen den Bundesverkehrswegeplan aussprechen und die Pläne für den Aus- und Neubau von Autobahnen zurückweisen“.

Die Besetzer:innen berichten von der Räumung: Nachdem alle Wege zur Waldbesetzung durch die Polizei versperrt wurden, eine Schneise zur Besetung freigeschnitten und -gesägt wurde, gab es rund um das Gremberger Wäldchen spontane Versammlungen von Unterstützer:innen, die ihre Solidarität zum Ausdruck brachten.“ Svenja, eine Teilnehmerin einer spontanen Kundgebung und Anwohnerin aus Kalk, sagte dazu: „Ich finde es unglaublich was hier passiert. Die Stadt Köln verliert jede Glaubwürdigkeit, wenn sie einerseits behauptet Klimaneutralität anzustreben und anderseits die Pläne für die Zerstörung eines Waldes mitträgt.“

Die Polizei Köln sprach im Zusammenhang mit der Baumbesetzung von einer „Gefahr für die öffentliche Sicherheit“. Auch die Mahnwache, mit der Interessierte über den Ausbau der Autobahn und die Hintergründe der Waldbesetzung informiert wurden und die sich nicht am Camp der Besetzer:innen befanden, sei von der Polizei verboten worden.

Fridays for Future Köln zur Räumung

Fridays for Future (FFF) Köln stellt sich hinter die Forderungen der Aktiven von „Grembi bleibt!“ und beteiligte sich an der Solidaritätskundgebung am gestrigen Abend in Kalk. FFF macht noch einmal auf die Hintergründe aufmerksam. Den Bundesverkehrswegeplan, der einen Ausbau der A4 in diesem Bereich von sechs auf acht Fahrspuren vorsieht. Dazu müssen Teile des Waldes gerodet werden und sind für immer verloren. Zudem führt die neue Autobahn über einen Erinnerungsort, an dem sich einmal das Krankensammellager für Zwangsarbeiter:innen im Zweiten Weltkrieg befand.

„Der Grembi ist der letzte natürliche Wald in Köln und eigentlich Teil des städtischen Renaturierungsprogramms. Unter anderem in Kalk, mit recht wenigen Grünflächen, bietet er den Kölner*innen ein Stück Natur.

Aus Griechenland hören wir gerade Berichte von furchtbaren Waldbränden, die durch den Klimawandel schlimmer werden. Dass wir hier Bäume roden, um Autobahnen auszubauen, entspricht nicht der Ernsthaftigkeit, mit der wir unserer Lebensgrundlagen schützen müssten“, so Enya Schöche von Fridays for Future.

Fridays for Future Köln kritisiert die Vorhaben insbesondere aufgrund der hohen Emissionen des deutschen Verkehrssektors. „Seit mehreren Jahren sprechen wir von der Notwenigkeit einer sozial gerechten Verkehrswende hin zu Bus und Bahn, mit immer geringerer Bedeutung des PKWs. Die Devise des Verkehrsministeriums sieht leider bis heute anders aus. Dabei führt der weitere Ausbau des Autobahnnetzes statistisch immer zu erhöhten Emissionen im Verkehrssektor, welcher im Klimaschutz bis heute kaum vorankommt. Sämtliche Verkehrsprojekte müssen auf Grundlage dessen hinterfragt werden.“, so Emil Roßbach von Fridays for Future Köln.

Ruhe in der Kommunalpolitik, aber warum?

Die Besetzung des Gremberger Wäldchens, die Räumung hinterlässt in der Kommunalpolitik von Köln eine eigentümliche Stille. Dies war schon so, als bekannt wurde, dass an der Stelle, wo das Krankensammellager lag, gebaggert und asphaltiert werden soll. Der Bürger:innenprotest aus Poll verhallt weitgehend ohne Echo in der Kölner Kommunalpolitik. Auch die Verbände, die sich sonst immer aktiv einbringen sind nicht zu hören. Es ist still über den politischen Wipfeln des Grembi. Dabei muss sich die Kommunalpolitik, vor allem wenigstens deren Kreisverbände, Landespolitiker:innen und Bundestagspoltiker:innen aus Köln schon die Frage stellen lassen, wie sie eine Mobilitätswende in der Stadt gestalten wollen, wenn außen um die Stadt herum im Kölner Autobahnring die Kapazitäten für den motorisierten Individualverkehr ständig erweitert werden? Denn die Erweiterung im Bereich A4 und der Rodenkirchener Brücke werden zu Gunsten des motorisierten Individualverkehr geschaffen und es wird eben nicht ein Streifen für Radfahrende angebaut. Innerhalb des Autobahnrings soll dieser motorisierte Individualverkehr zurückgedrängt werden und außen dann rollen, aber wohin? Auch die Frage nach der Klimaneutralität der Stadt Köln und dem Klimanotstand ist in diesem Zusammenhang gerechtfertigt. Oder sollen die Emissionen von der Autobahn dann herausgerechnet werden, obwohl sie auf Stadtgebiet liegt, da sie eine Bundesautobahn ist? Das kann ja nicht ernsthaft die Erwägung sein, oder etwa doch?

Report-K fragte bei den demokratischen Kölner Kreisverbänden der Politik an, die Antworten stehen noch aus.

Polizei Köln räumt Waldbesetzung im Gremberger Wäldchen

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#besetzer #geraumten #gremberger #sagen #statement #waldchen

Gremberger Wäldchen: Das sagen die geräumten Besetzer und Statement von FFF - Report-K

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“Seit heute morgen läuft die Räumung der Baumhaussiedlung im #Gremberger Wäldchen in Köln! Die Polizei ist mit einer Hundertschaft und Spezialkräften im Wand. Die Waldbewohner*innen wünschen sich dringend Unterstützung und Öffentlichkeit bei Räumung der Baumhäuser.” #Grembibleibt

Ticker: https://t.me/grembibleibt

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Kommt vorbei! Koordinaten der Waldbesetzung: 50.919239, 7.017504 Waldhandy: 0176 10744812 EA: 0177 6956631 Geldspenden: DE29 5139 0000 0092 8818 06 Verwendungszweck: GREMBI BLEIBT !Wichtig! Verwendungszweck muss angegeben werden, da Sammelkonto

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Der Wald in Gremberg

Köln | Eine Hundertschaft der Kölner Polizei geht gegen die Waldbesetzung im Gremberger Wäldchen vor. Das melden Unterstützer:innen der Waldbesetzer.

Die Polizei Köln geht gegen die Waldbesetzung im Gremberger Wäldchen vor. Zuvor hatte die Stadt Köln medial Druck gemacht und behauptet die Waldbesetzer würden Flora und Fauna stören. Es geht um wenige Baumhäuser, die die Besetzer:innen schonend für die Bäume aufgebaut hatten. Zudem achteten die Besetzer:innen auf eine ökologische Besetzung und darauf die Natur möglichst wenig zu stören.

Eine Hundertschaft geht gegen die Besetzer:innen vor. Die Besetzer:innen gehen davon aus, dass die Polizei nach Abschluss der Spiele der Euro 2024 in Köln wieder Kapazitäten frei hat, um gegen die Besetzung vorzugehen. Die Besetzer:innen wollen verhindern, dass das Gremberger Wäldchen im Zuge der Autobahnerweiterungen der A4 massiv geschädigt wird.

Die Argumente von „Grembi bleibt!“

Im „WDR“ oder auch der „Kölner Stadtanzeiger“ veröffentlichte Artikel in denen über die Kritik der Stadtverwaltung Köln aufgegriffen wurde, dass das Protestcamp im Gremberger Wäldchen den Waldboden „erheblich“ schädige. Dies wiederlegten die Besetzer:innen des Protestcamps eindrücklich vor Ort. Auch dass der Wald nicht mehr gepflegt werde, wie die Stadt Köln behauptete, wurde durch einen Anwohner entkräftet. Zudem verläuft eine Radroute durch das Gremberger Wäldchen und die Stadt Köln schotterte die Wege erst vor kurzem neu. Hier stellt sich die Frage, was den Waldboden mehr schädigt: Die Befestigung von Wegen oder Menschen, die durch den Wald gehen. Zudem ist die Frage warum die Stadt Köln keine Warnhinweise aufstellte, die vor einem Betreten des Waldes warnten oder diesen einzäunte, um ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen.

Es geht um den Ausbau der A4 und den Neubau der Rodenkirchener Autobahnbrücke auf lange Sicht. Die Besetzer:innen erklärten, warum sie den Wald jetzt schon besetzten: „Wir haben uns entschlossen, das Gremberger Wäldchen jetzt zu besetzen, weil vermutlich bereits in wenigen Monaten der Ausbau des ‚Gremberger Kleeblatts‘, eines Zubringerkreuzes für die A4 auf dem Plan steht, für den mit Sicherheit Baumrodungen vor Ort nötig sein werden. Was die geplante Erweiterung der A4 von sechs auf acht Spuren in einigen Jahren betrifft, protestieren wir so frühzeitig, weil die Geschichte des Widerstandes gegen Autobahnprojekte (z.B. Kelsterbacher Wald, Dannenröder Forst) zeigt, dass ziviler Ungehorsam bisher immer zu spät kam, um die Projekte noch tatsächlich verhindern zu können. Damit das in Köln anders läuft, haben wir die Besetzung jetzt schon gestartet und sagen: Wir werden nicht gehen, bis das Projekt A4+ endgültig vom Tisch ist. Wir werden die Zeit nutzen, um weiter Aufklärungsarbeit in Köln zu leisten und Allianzen zu schmieden gegen den Wahnsinn, mitten in der Klimakrise mehr Autoverkehr zu produzieren. Wir vernetzen uns dafür auch mit allen anderen Initiativen die vor Ort gegen weitere Bauvorhaben des Bundesverkehrswegeplans kämpfen. Wir wollen die Kommunen dazu bringen, Verantwortung zu übernehmen und lassen den Verweis darauf, dass die Kompetenzen beim Bund lägen, nicht mehr gelten.“

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Polizei Köln räumt Waldbesetzung im Gremberger Wäldchen - Report-K

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Das Symbolbild zeigt einen Weg im Gremberger Wäldchen.

Köln | Aktivist:innen teilen mit, dass sie im Gremberger Wäldchen mehrere Bäume besetzt haben, um gegen den geplanten Ausbau der Bundesautobahn A4 zu protestieren und diesen zu verhindern. In die Bäume seien Plattformen eingezogen worden. Die Polizei Köln bestätigt die Baumbesetzung und startete Ermittlungen.

Es gehe um einen Protest gegen die aktuelle Verkehrspolitik an der trotz der globalen Klimakrise festgehalten werde. In einer schriftlichen Mitteilung der Baum-Besetzer:innen wird ein junge Frau mit Namen Alisa schriftlich zitiert, die eine Plattform besetzt haben solle: „Die CO2-Emissionen im

Verkehrssektor steigen immer weiter an. In Brasilien und in Süddeutschland gibt es aktuell massive Überschwemmungen. Wie kann es sein, dass trotzdem weiter Autobahnen ausgebaut werden sollen?“

Der Ausbau der A4 wird auch von Bürgerinitiativen vor Ort abgelehnt, unter anderem soll am morgigen Samstag ein Waldfest stattfinden. Report-K berichtete:

Waldfest am 15. Juni im Gremberger Wäldchen

Hintergrund der Waldbesetzung sind die aktuellen Pläne nach dem Bundesverkehrswegeplan 2030 die A4 in diesem Bereich auf acht Spuren zwischen dem Autobahnkreuz Gremberg und Köln-Süd zu erweitern. Darin inkludiert ist der Rückbau der bestehenden Autobahnbrücke bei Rodenkirchen und ein Neubau einer Autobahnbrücke. Dabei wird es zu einem massiven Eingriff in die Natur und den besiedelten Raum vor Ort geben. Offen bleibt zudem der Umgang mit einem besonderen Ort aus der Zeit des Nationalsozialismus nahe des Gremberger Autobahnkreuzes, dem ehemaligen Krankensammellager für Zwangsarbeiter:innen und die Verbrechen, die dort vor allem beim Kriegsende 1945 begangen wurden.

Die Politik in der Stadt erinnern die Aktivist:innen daran, dass die Stadt Köln 2019 den Klimanotstand ausgerufen habe. Sie schreiben: „Kein Quadratmeter Natur darf mehr mit Asphalt überzogen werden. Stattdessen braucht es eine Verlegung des

Güterverkehrs auf die Schiene, einen gut ausgebauten und für alle zugänglichen ÖPNV sowie die Entsiegelung von Flächen. Zudem würde der Ausbau eine NS-Gedenkstätte zerstören, die gerade in Zeiten des aufkommenden Faschismus erhalten bleiben muss.“

Die Kölner Polizei bestätigte auf Rückfrage von report-K, dass sie Kenntnis von der Aktion habe und erklärte vor Ort mit Ermittlungen begonnen zu haben. Offen sind die Eigentumsverhältnisse im Gremberger Wäldchen. Dieses ist im Mischbesitz, ein Teil gehört der Stadt Köln.

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Krankensammellager für Zwangsarbeiter im Gremberger Wäldchen: Vergessen und durch Ausbau der A4 bedroht

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#baume #besetzt #gremberger #waldchen

Bäume im Gremberger Wäldchen besetzt - Report-K

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Das Archivfoto aus dem Jahr 2022 zeigt die Autobahn A4 an der Auffahrt aus dem Kreuz Gremberg in Fahrtrichtung Süden.

Köln | Die Initiative „Gremberger Wäldchen bleibt!“ will am 15. Juni 2024 ein Waldfest veranstalten. Es geht um den Erhalt des Waldes von Gremberg und dessen Schutz vor dem A4 Ausbau.

Für den kommenden Samstag wird zu einem politischen Treffen, dem Waldfest, in den Wald eingeladen. Ab 11 Uhr gibt es ein buntes Programm, darunter Infovorträge, auch von der Bürger*innen-Initiative A4minus, die sich ebenfalls gegen den Ausbau der A4 einsetzt, verschiedene Workshops, eine Waldwerkstatt für Kinder und Erwachsene, verschiedene Waldführungen, ein Akrobatik-Workshop, ein Banner-Workshop und vieles mehr. Außerdem für ein abwechslungsreiches Musikprogramm, Kaffee, Kuchen und Fingerfood ist gesorgt.

Das Gremberger Wäldchen, zwischen Gremberg, Vingst und Poll gelegen, soll in Teilen gerodet werden, damit die Autobahn A4 auf acht Spuren ausgebaut ausgebaut werden kann. Auch die Rodenkirchener Brücke wird im Zuge des Autobahnausbaus abgerissen und breiter neu gebaut. Wohngebiete und Kleingartenanlagen entlang der Ausbaustrecke müssten ebenfalls weichen für noch mehr Autoverkehr in und um Köln.

Die Initiative Gremberger Wäldchen bleibt! wendet sich gegen die Zerstörung des letzten Kölner Naturwaldes und gegen mehr Autoverkehr inmitten der Klimakrise. Sie fordert von der Stadt Köln ein klares gegen die Pläne der Autobahn GmbH und des Bundesverkehrsministeriums.

Petra Heller von der Bürger*innen-Initiative „A4 Minus“ ist Teil des Bündnisses: In einem Redebeitrag beim Waldspaziergang am 28.04.

erläuterte sie: „Der Wald hat eine einzigartige Flora und Fauna und ist als Schutzgut deklariert. Er darf dem Autobahnausbau nicht geopfert

werden.“

Vom A4-Ausbau betroffen wäre auch der Gedenkort zum ehemaligen „Krankensammellager“, einem Barackenlager in dem von 1942 bis 1945 Zwangsarbeiter*innen gefangen gehalten und viele von Ihnen ermordet wurden. Gerade in Zeiten des Rechtsrucks sind solche Erinnerungsorte unersetzbar und müssen unbedingt erhalten werden.

Der Ausbau der A4 ist eines von 144 vorrangigen Straßenbauprojekten auf der Prioritätenliste des Bundesverkehrsministeriums. „Keines dieser Projekte darf noch umgesetzt werden. Statt noch mehr Asphalt braucht es einen Ausbau der Schiene und einen öffentlich finanzierten ÖPNV für alle.“ so Karina Heuer von „Gremberger Wäldchen bleibt!“.

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Waldfest am 15. Juni im Gremberger Wäldchen - Report-K

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