Nikita Teryoshin. Nothing Personal

Nikita Teryoshin blickt mit seiner Serie Nothing Personal hinter die Kulissen des globalen Rüstungsgeschäfts. Sie enthüllt das ‚Backoffice des Krieges‘ als einen überdimensionalen Spielplatz für Erwachsene mit Wein, Fingerfood und glänzenden Waffen. Die Bilder, aufgenommen auf internationalen Waffenmessen weltweit (2016–2024), verweisen auf die konkret Handelnden, ohne sie individuell sichtbar zu machen. Das Kriegsgeschehen wird vor hochrangigen Gästen, Staatsoberhäuptern, Generälen und Kaufleuten inszeniert. Tote Körper sind hier Schaufensterpuppen oder Pixel auf den Bildschirmen. Nothing Personal erzählt mit seinen Fotografien vom beunruhigend unpersönlichen Geschäft mit dem Krieg, häufig als ‚engineering a better tomorrow‘ verkauft. Die serielle Arbeit (Prints und Fotobuch) von Nikita Teryoshin lässt die Betrachtenden schmerzhaft spüren: Diese Konsumtempel des Militärischen dienen dem Ziel, für eine mögliche reale Auseinandersetzung mit mörderischen Waffen gerüstet zu sein und Vernichtung vorzubereiten. Sie bedrohen das friedliche Miteinander zwischen Nationen, Regionen, Menschen auf unserem Planeten.

EMOP Berlin
Inventarisierung der Macht

Weite Landschaften, in denen sich Stacheldrahtverhaue oder wacklige Wachtürme seltsam fehlplatziert ausnehmen, ergänzen die Bilder von vermauerten Fensteröffnungen und hastig errichteten Blockaden aus Zementplatten. Mit Inventarisierung der Macht. Die Berliner Mauer aus anderer Sicht zeigen Annett Gröschner und Arwed Messmer noch einmal eine modifizierte und erweitere Version ihrer bereits 2016 gezeigten Ausstellung an einem der Originalschauplätze, dem Mauer-Mahnmal im Deutschen Bundestag. Der Titel beschreibt das Methodische der Vorgehensweise. Die Hinterlassenschaft eines niedergegangenen Staates, im Archiv konserviert und ihrer ursprünglichen Funktion entledigt, wird noch einmal ausgebreitet und unter künstlerischen Gesichtspunkten neu geordnet. Das Herzstück bilden rund 1000 Horizontalsequenzen und Einzelbilder, die den gesamten Verlauf der Mauer um Westberlin sichtbar machen. Das Ausstellungskonzept verweist auf die Herkunft des Materials, das Archiv, mit Lesesaal und Vitrinen, in denen erstmalig dem Langzeitprojekt zugrundeliegendes Originalmaterial gezeigt wird.

EMOP Berlin
Yero Adugna Eticha. Black in Berlin 2020–2024

In der Ausstellung zeigt der Fotograf Yero Adugna Eticha Auszüge aus seinem Großprojekt Black in Berlin 2020–2024. Über Jahre hinweg fotografierte er in seinem Fotoatelier in Berlin-Moabit hunderte Porträts von Afro-Schwarzen Deutschen. Für den Fotografen begann alles mit den Protesten gegen die Morde an Breonna Taylor und George Floyd und der daraus erstarkten Black-Lives-Matter-Bewegung im Jahr 2020. Weltweit kam es zu Demonstrationen gegen Rassismus und Diskriminierung sowie Solidaritätsbekundungen. Adugna Eticha beschließt aktiv zu werden. In den Straßen Berlins verteilt er Flugblätter an Schwarze Menschen mit dem Aufruf, sich von ihm fotografieren zu lassen. Im Laufe der Jahre entstanden so 570 Porträts von Afro-Schwarzen Deutschen und der afrikanischen Diaspora in Berlin. Dabei arbeitet Adugna Eticha transdisziplinär auf den Ebenen von Bild und Ton. Mit Black in Berlin ist ein einzigartiges Archiv entstanden, das einen Einblick in die facettenreichen Lebenswirklichkeiten Schwarzer Menschen in einer weißen Mehrheitsgesellschaft gibt. „Wer wir sind: Ein fester Bestandteil dieser Stadt, Menschen unterschiedlicher Professionen und Hintergründe, verschiedener Träume, Verkörperungen Schwarzer Identität. Ich träume von einem Berlin, in dem die Facette eines jeden Schwarzen Gesichts gefeiert wird.“ (Yero Adugna Eticha)

EMOP Berlin
Ein Dorf - Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste

Deutschlandfunk Kultur
Es lohnt sich, es sind klasse Zeitdokumente gerade auch queerer Geschichte von Eigensinn und der Suche nach Selbstbestimmung. 😉🎈🏳️‍🌈🏳️‍⚧️ #tclub #justlikeparadise #LibušeJarcovjáková #KVOST #EMOP #queerhistory #queer #LSBTI*
Bluesky

Bluesky Social

Jetzt habe ich nur durch Zufall entdeckt, dass im März wieder #EMOP ist.

#Emop2025

https://emop-berlin.eu/

#EuropeanMonthofPhotography

European Month of Photography

Der EMOP Berlin - European Month of Photography feiert 2023 seine zehnte Ausgabe. Mit 100 Ausstellungen in Berlin und Potsdam!

EMOP Berlin

Veranstaltungen im Februar von uns:

12.02.25 Gefährten glücklicher Zeiten! – George Grosz und Bertolt Brecht

14.02.25 Revue Roter Rummel roterrummel.berlin

20.02.25 Dein Bezirk - Deine Stimme

Dirketkandidaten für Fhain-XBerg von @dielinke und @gruene_berlin

27.02. Vernissage de #EMOP Europäischer Monat der Fotografie Hello Italy in zusammen mit der @rosaluxstiftung

https://www.muenzenbergforum.de/

#berlin #Wahlkampf #bundestagswahl
#Brecht #Grosz #fotografie #friedrichshainkreuzberg

Internationales Willi Münzenberg Forum

Das Willi Münzenberg Forum ist ein lockerer Verbund wissenschaftlicher Projektgruppen, von Trägern politisch-kultureller Bildung und Medienunternehmungen.

Internationales Willi Münzenberg Forum
1.6-4.6.2023 #FOTOWIEN is the largest #biennial
#photographyfestival in #Austria; it
has been a member of the European
Month of Photography (#EMOP) since
2002.
https://www.fotowien.at/en
Foto Wien

Die FOTO WIEN ist das größte, biennal veranstaltete Festival für Fotografie in Österreich und seit 2002 beteiligt am Europäischen Monat der Fotografie (EMOP). Ab 2023 wird die FOTO WIEN vom FOTO ARSENAL WIEN organisiert.

Foto Wien
Noch eine sehenswerte #EMOP Ausstellung, im @GFHFBerlin. #ThomasHoepker, der seit den 60ern in USA, DDR, Persien („Bauer küsst den Schuh des Shahs“) + anderswo journalistisch fotografierte. Viel später schoss er dann das verstörende East River Bild der brennenden Twin Towers.

Great exhibition:
Cast out of Heaven
رانده شده‌ها از بهشت
Hashem Shakeri

https://www.anahita-contemporary.com/exhibitions/

#emop #berlin #Iran #WomenLifeFreedom
#kantgaragen

Exhibitions – Anahita Contemporary