Im Multiplex des Spätkapitalismus riecht Kino nach Nachos, nach Imperialistenbrause, und vor allem nach standardisiertem Entertainment. Projektoren sind längst verschwunden. Alles längst digital. Und irgendwo sitzt noch ein alter Filmvorführer, der merkt, dass seine Arbeit überflüssig geworden ist. Aus dieser melancholischen Diagnose entwickelt Phil Hawkins eine kleine anarchische Horrorphantasie über das Kino selbst. Mit Robert Englund. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/phil-hawkins-final-cut-die-letzte-vorstellung-2014/Phil Hawkins – „Final Cut – Die letzte Vorstellung“ (2014)
