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Nanu, von diesen konkreten Absichten hatte ich ja bis jetzt nichts mehr gehört. Na ja, ich befasse mich mit den konkreten Zahlen ja auch nicht mehr.

Jedenfalls titelt das Ärzteblatt

Bund will Milliarden durch Erhöhung der Tabaksteuer einnehmen (arch)

Und wir wissen ja: Da, wo Tabaksteuer draufsteht, ist Liquidsteuer mitgemeint!

Im Artikel habe ich dann gelesen, dass wohl für 2027 schon eine Erhöhung der Liquidsteuer auf 33 Cent pro Milliliter geplant ist. Aha... also offiziell habe ich von dieser konkreten Zahl noch nicht gelesen.

Das würde dann bedeuten, dass 10 ml Liquid mit einem angenommenen Nettopreis von 3,30 Euro mit zusätzlich 3,30 Euro Liquidsteuer zu Buche schlagen würde. Also 6,60 Euro. Und darauf kommen dann noch die 19% MwSt... mach zusammen 7,86 Euro für eine 10-ml-Pulle vom billigen Zeug.

Base... im Litergebinde hat einen angenommenen Nettopreis von 8,40 Euro. Dazu dann 330,00 Euro Liquidsteuer... macht inklusive MwSt dann 402,70 Euro für eine Literpulle Base.

Bei meinem Jahresverbrauch von ca. 6 Litern Liquid würde ich allein 1.980 Euro Liquidsteuern berappen müssen.

Im Artikel steht dann aber auch noch, dass für 2030 dann ein Milliliter-Steuersatz von 36 Cent geplant ist.

Damit würde dann das Billig-Liquid in der 10-ml-Flasche 8,21 Euro kosten und die Literpulle Base 438,40 Euro.

Mein Jahresliquidsteuersatz läge dann bei 2.160 Euro!


Bei den Substituten ist eine Steuererhöhung von 33 Cent je Milliliter (2027) auf 36 Cent je Milliliter ab 2030 angepeilt.


Hut ab!

Steuermehreinnahmen wird es dadurch aber auch nicht geben... eher Mindereinnahmen, weil noch mehr auf dem Schwarzmarkt gekauft werden wird... da kann sich auch der VdeH auf den Kopf stellen... ändert nix an der Situation.

Konkrete Maßnahmen seitens der Verbände, um diesen Wahnsinn noch zu verhindern: KEINE!

MESA!


Titelbild von Alfons Landsmann auf Pixabay


#dampfdruck-presse #ddp #e-zigarette #e-dampfgerät #liquidzerstäuber #vape #pfrunzel

Unterirdisch




PERMALINK

Ich habe ja kürzlich wieder beklagt, dass es im deutschsprachigen Raum quasi kein Online-Medium mit dem Schwerpunkt "Dampfen" mehr gibt.

Auch das "Genussmittelmagazin Liquid News" machte einen ziemlich komatösen Eindruck, sodass man davon ausgehen musste, dass es nicht wirklich weiter betrieben wird.

Und dann haben sie dieses Jahr doch wieder etwas veröffentlicht. Schon am 20.Mai...

E-Liquids 2026: Liquidsteuer, TPD2, Nikotinformen (arch)

Ich bin auf den Artikel aber zunächst nicht eingegangen, obwohl sie da einen wirklich bösen Schnitzer drin hatten... nein HABEN! Ich wollte da nicht öffentlich lospoltern, sondern ihnen erstmal die Gelegenheit geben, den Fehler zu korrigieren.

Also habe ich versucht, ihnen über das Webformular eine entsprechende Nachricht zukommen zu lassen.

Kannste knicken! Das Webformular ist schonmal so richtig im Arsch... und man kann damit nix absenden.

Ok... dann "klassisch" per Mail halt, dachte ich mir.

Auch nicht so einfach! Im Impressum steht nämlich keine Mail-Adresse. Da gibt es nur einen Link zum Kontaktformular, das ja aber im Arsch ist. Mit ordentlicher und längerer Suche findet man dann in der Datenschutzerklärung gut versteckt eine Mail-Adresse.

Also hab ich eine Mail abgeschickt. Hier mal im original Wortlaut, dann wisst Ihr auch, was der pöhse Schnitzer ist:


Betreff: Inhaltlicher Fehler in "E-Liquids 2026: Liquidsteuer, TPD2, Nikotinformen"

Hallo,

im Artikel "E-Liquids 2026: Liquidsteuer, TPD2, Nikotinformen" schreiben Sie

"Nikotinfreie Liquids unterliegen nicht der Tabaksteuer."

Das ist sachlich falsch. Der Artikel bezieht sich ja auf die Rechtslage in Deutschland. Und aktuell sind auch nikotinfreie Vor- und Zwischenprodukte, sofern sie für die Herstellung von Liquids bestimmt sind, Steuergegenstände gemäß TabStG.

Es gibt zwar ein Gerichtsurteil des Finanzgerichts Düsseldorf, Az. 4 K 1370/24 VTa, in welchem die Eigenschaft als Steuergegenstand Teil- bzw. Zwischenprodukt Glycerin verneint wurde, aber es ist derzeit noch ein Revisionsverfahren am Bundesfinanzhof unter dem Az. BFH - VII R 11/25 zu genau dieser Frage anhängig. Sollte der BFH das Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf bestätigen, könnte dies enorme Auswirkungen haben und dazu führen, dass Vor- und Teilprodukte ohne Nikotin künftig tatsächlich nicht mehr der Liquidsteuer unterliegen (mehr dazu: #^https://hub.hubzilla.hu/articles/dampfdruckpresse/urteilsubst). Aktuell ist die Rechtslage aber noch anders. Die Entscheidung des BFH bliebe abzuwarten.

Bitte den Artikel diesbezüglich korrigieren (oder aktualisieren).

Hinweis: Sollte das Urteil vom BFH bestätigt werden, so hätte das zwar Auswirkungen auf den Verkaufspreis von nikotinfreien Basen, Short- und Longfills, würde die Steuer aber nicht komplett bezüglich dieser Produkte aushebeln. In dem Moment, wo ein Konsument ein solches, dann steuerfreies Zwischenprodukt mit einem verteuerten nikotinhaltigen Zwischenprodukt zu einem Liquid mischen, wäre für die Gesamtmenge (abzüglich der Menge des bereits versteuerten Produkts) Steuer fällig. Die Steuer könnte aber nicht abgeführt werden, weil das Selbstmischen unter Nutzung des legal steuerfreien Zwischenprodukts ein Herstellen eines nikotinhaltigen Liquids wäre, was nur Inhabern eines Steuerlagers erlaubt ist (eine für Privatpersonen und branchenfremde Unternehmen nicht zu erfüllende Voraussetzung).

Gruß PepeCyB


Reaktion nach einem Monat? Keine! Artikel? Unverändert mit der Fehlinformation!

Na ja...

Heute stoße ich dann auf einen weiteren neuen Artikel.

So können seriöse Produktinformationen dabei helfen, die Inhaltsstoffe einer E-Zigarette besser einzuordnen

Was sie uns DAMIT nun sagen wollen, schnalle ich einfach nicht. Fordern sie nun, dass sämtliche technischen Spezifikationen und die exakte chemische Zusammensetzung bekanntgegeben werden sollen, inklusive einer experimentell untermauerten Analyse, was bei welchem Zugverhalten da eventuell im Dampf sein kann? Oder was?

Das ist nur Geblubber... übrigens Geblubber, dass sich so anhört, als käme es aus dem BfR, dem .dkfz oder vom ABNR.


Nikotin kann sehr schnell abhängig machen, ist in den meisten Liquids enthalten...



Aromastoffe dürfen nicht nur nach Bezeichnung oder Geschmacksrichtung bewertet werden. Entscheidend ist, ob sie für die Inhalation ausreichend eingeordnet sind und ob beim Erhitzen unerwünschte Reaktionsprodukte entstehen können. Gerade süßliche, fruchtige oder kühlende Profile können ein Produkt harmloser wirken lassen, als es aus toxikologischer Sicht ist.



Ein zweiter aktueller Punkt betrifft Zusatzstoffe mit kühlender Wirkung. ... Das BfR weist darauf hin, dass gesundheitliche Risiken bestehen können und Daten zur Wirkung beim Einatmen teilweise begrenzt sind.


Echt mal... sowas brauchen wir nicht... das ist unterirdisch... und ein Fall für die Tonne!




Titelbild von -Rita-👩‍🍳 und 📷 mit ❤ auf Pixabay

#dampfdruck-presse #ddp #e-zigarette #e-dampfgerät #liquidzerstäuber #vape #pfrunzel
Red Astaire war mein erstes Allday-Liquid und ich dampfe es immer noch regelmäßig. Jetzt habe ich mir neue Sorten von T-Juice besorgt.
Ist alles dampfbar. Nur Sakura Dream habe ich noch nicht angemischt. Ich dachte das ist ein Kirsch-Aroma, aber es sind japanische Kirschblüten.
🌸
#vaping #ezigarette #dampfen #eliquids

Red Astaire war mein erstes Allday-Liquid und ich dampfe es immer noch regelmäßig. Jetzt habe ich mir neue Sorten von T-Juice besorgt.

Ist alles dampfbar. Nur Sakura Dream habe ich noch nicht angemischt. Ich dachte das ist ein Kirsch-Aroma, aber es sind japanische Kirschblüten.
🌸
#vaping #ezigarette #dampfen #eliquids

Ich dampfe gerade Blaubeer-Käsekuchen. Selbst gemischt aus den Capella-Aromen. 🤤
#vaping #dampfen #ezigarette #eliquids

Aus "kann" wird eine Tatsache


<PERMALINK>

Gerade aktuell kann man wieder beobachten, wie eine verlogene Presse aus wissenschaftlichen Studien bzw. vagen Hinweise aus solchen Studien Panik zu verbreiten versucht (und damit auch wieder Erfolg haben wird).

Worum geht es? Um eine Sau, die gerade wieder durchs Dorf getrieben wird: Die Studie "Electronic cigarette use after smoking cessation and lung cancer risk" aus Südkorea.

Liest man das Abstrakt der Studie, dann merkt man, dass die Verfasser selbst auch ganz schön täuschen und tricksen. Prominent und ganz am Anfang steht nämlich, dass ihre Ergebnisse auf der Betrachtung von viereinhalb Millionen Menschen beruhen. Das suggeriert eine mächtige Datenbasis und vermittelt den Eindruck, dass die Ergebnisse durchaus ernstzunehmen sein müssten... bei so vielen "Teilnehmern". Sie haben diese Menschen in drei Gruppen aufgeteilt... in aktuelle Raucher, Raucher, die erst kurzfristig das Rauchen aufgegeben haben und Raucher, die schon länger das Rauchen aufgegeben haben. So weit, so gut...

Dann, weil viereinhalb Millionen Teilnehmer noch nicht enorm genug klingen, kommen sie mit den Personenjahren um die Ecke: über 24 Millionen Personenjahre.
Wow! Das ist ja echt enorm! Und dabei ist nun bei knapp 36-tausend Teilnehmern Lungenkrebs diagnostiziert worden und fast 13-tausend sind an Lungenkrebs sogar gestorben.

Nun, was die können, kann ich auch. Während sie mit 'zig Millionen protzen, komme ich mal mit Bruchteilen um die Ecke: Bei 36-tausend der viereinhalb Millionen Teilnehmern wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Das sind sage und schreibe NULL-KOMMA-ACHT (0.8) Prozent. Also weniger als einer von Hundert. Und gestorben sind 13-tausend von den viereinhalb Millionen. Damit kommen wir auf NULL-KOMMA-ZWEIACHT (0.28) Prozent.

Außerdem muss man noch den Betrachtungszeitraum beachten. Es geht da um sechs Jahre, also um den Ausschnitt von knapp sechs Jahren aus dem gesamten Leben von viereinhalb Millionen Menschen.

Und nun ist ihnen bei ihren Betrachtungen aufgefallen, dass bei denjenigen, die das Rauchen aufgegeben haben, aber fürderhin Pfrunzeln konsumierten, das Auftreten von Lungenkrebs ca. doppelt so oft zu verzeichnen war, als bei Abstinenten (lang- oder kurzfristig... wurde in einen Topf geworfen), die nicht mit dem Dampfen weitergemacht haben.

Ihr Fazit ist, dass "eine Kausalität nicht festgestellt werden kann" (also eine Kausalität zwischen dem Pfrunzeln nach Rauchstopp und dem Auftreten von Lungenkrebs).

Damit wäre dann eigentlich klar: Es gibt einerlei wissenschaftlichen Nachweis, dass Dampfen nach einem Rauchstopp das Lungenkrebsrisiko signifikant erhöht, oder gar verdoppelt.

Sie hängen dann aber noch dran, dass in ihren Augen die Ergebnisse darauf hinweisen, "dass der Konsum von E-Zigaretten nach der Raucherentwöhnung die positiven Auswirkungen einer vollständigen Entwöhnung auf die Lungenkrebsprävention abschwächen könnte."

Although causality cannot be established, these findings suggest that e-cigarette use after smoking cessation may attenuate the benefits of complete cessation for lung cancer prevention.


Also... eigentlich haben sie nichts, aber dieses "Nichts" könnte womöglich auf irgendwas "hinweisen".

Das ist die Quintessenz der Studie.

Und jetzt: Wie die Presse – mit Unterstützung prominenter ANTZ, z.B. der berüchtigte Hanewinkel aus Kiel – aus diesem Nicht-Ergebnis Tatsachen macht.

Headlines zu dem Thema gefällig?

Nach Rauchstopp – E-Zigaretten verdoppeln Lungenkrebsrisiko

E-Zigaretten als sanfte Rauchstopp-Strategie? Studie weist Risiken nach

Rauchentwöhnung: Auch E-Zigaretten fördern Lungenkrebs

NICHTS, absolut NICHTS von dem, was in diesen Artikelüberschriften steht, geht aus der Studie hervor. Da wurde NICHTS NACHGEWIESEN, es wurde NICHT FESTGESTELLT, dass Dampfen das Lungenkrebsrisiko VERDOPPELT und schon gar nicht, dass das Pfrunzeln LUNGENKREBS FÖRDERT!

Wohl wissen, dass die meisten Menschen heutzutage eh nur noch die Überschriften und womöglich die kurze Zusammenfassung am Anfang lesen, konnten sie also mal wieder richtig über das Dampfen LÜGEN. In den meisten Artikeln schreiben sie dann, um nicht presserechtlich gerügt werden zu können, welche Schwächen diese Studie hat:

Die Statistikerin Francesca Pesola von der Queen Mary University of London verweist darauf, dass die Berechnung zu den Risiken trotz der Analyse von 4,5 Mio. Personen auf geringen Fallzahlen beruhe und deshalb auf wackligen Füßen stehe. Tatsächlich sind erst 55 ehemalige Raucher, die auf E-Zigaretten gewechselt sind, an Lungenkrebs erkrankt und 14 daran gestorben.

So... das ist doch mal ein Ding, oder? Hier, so, von wegen 36.000 Lungenkrebsfällen und 13.000 Lungenkrebstoten. Das bezieht sich auf ALLE Teilnehmer, also auch auf die aktuellen Raucher (kein Wunder). Von diesen 36-tausend Erkrankten waren dann auch voll fett 55 Dampfer und von den 13-tausend Toten sage und schreibe 14, die Pfrunzeln konsumierten. Jetzt nochmal Prozente (selbstverständlich korrekt bezogen auf die viereinhalb Millionen Teilnehmer): 0.0012 % der Teilnehmer, die dampften, sind erkrankt und 0.00031 % der pfrunzelnden Teilnehmer sind an Lungenkrebs gestorben. Und das ist jetzt ein Risiko? Euer Ernst?

Harry Tattan-Birch vom University College London: Die Risiken seien in der Studie erst nach statistischen Anpassungen aufgetreten, die möglicherweise nicht angemessen seien.

Ach so, selbst bei der Studie wurde noch getrickst... na ja... das ist die Sache mit den Glauben an Statistiken, die man selbst gefälscht hat.

Ute Mons - DKFZ: Wie hoch das Risiko am Ende sei, lasse sich aufgrund des kurzen Beobachtungszeitraums von maximal 6 Jahren allerdings noch nicht abschätzen.

„Gerade für den Endpunkt Lungenkrebs, der sich typischerweise über Jahrzehnte entwickelt, ist dies sehr kurz“, führte Mons aus. Zwar sei bekannt, dass das Lungenkrebsrisiko bereits innerhalb von 5 Jahren nach einem Rauchstopp um etwa 10 bis 20 % sinke, größere Risikoreduktionen seien jedoch erst nach längerer Abstinenz zu erwarten.

Und selbst die Ute, die nun nicht als Verfechterin der THR und des Pfrunzelns gilt, relativiert die Studie aufgrund des extrem kurzen Zeitraums.

Aber immerhin... Eine Erkenntnis konnten wir aus der Affäre gewinnen: WIR WISSEN JETZT; WIE LANG EINE LANGZEITSTUDIE IST!

Denn das "Qualitätsmedium" AD HOC NEWS titelt:

Langzeitstudie belegt: Umstieg auf E-Zigaretten erhöht Lungenkrebsrisiko bei Ex-Rauchern um das 1,5-Fache.

Und schreibt im Artikel gleich nochmal:

Eine Langzeitstudie aus Südkorea zeigt: Ex-Raucher, die auf Nikotindampf setzen, haben ein 1,5-fach höheres Lungenkrebsrisiko als komplett abstinente Personen. Das Sterberisiko durch Lungenkrebs liegt sogar doppelt so hoch.

Was bleibt, außer der Erkenntnis, wie lange denn nun eine Langzeitstudie dauert (nämlich sechs Jahre... knapp)?

Wir wissen jetzt, dass es keinen Nachweis dafür gibt, dass das Dampfen das Lungenkrebsrisiko erhöht. Und alle anderen da draußen wissen, dass das Dampfen das Lungenkrebsrisiko um den Faktor 1,5 erhöht.

Diese Gewissheit wird in den Köpfen zur Wahrheit, denn es stand ja "in der Zeitung". Und wir können NICHTS dagegen tun, denn uns glaubt eh keiner... und das eigene Gehirn benutzen will auch keiner mehr, es gibt ja "KI".

"A lie can travel half way round the world while the truth is putting on its shoes." [Mark Twain]


#dampfdruck-presse #ddp #e-zigarette #e-dampfgerät #liquidzerstäuber #vape #pfrunzel
Die Dampfdruck-Presse

Akkus von Einweg-Vapes lösen Brände aus. Vier Minister aus NRW fordern in einem Schreiben an die Bundesregierung nun ein Verbot.#WDR #Politik #Landespolitik #NRW #Recycling #e-Zigarette #Brand #Krefeld
Akku-Brände: Warum Einweg-Vapes verboten werden sollen
Akku-Brände | NRW macht Druck für Verbot von Einweg-E-Zigaretten

Akkus von Einweg-Vapes lösen Brände aus. Vier Minister aus NRW fordern in einem Schreiben an die Bundesregierung nun ein Verbot.

WDR

Legal? Illegal? Sch...


...wachsinn!


Ideen für Artikel kommen einem manchmal ja beim Kacken. Aber der Impuls für diesen Artikel erreichte mich bei der Morgensichtung meines Informationseingangs fernab der Donnerkeramik.

Es landete, wie so oft, eine Pressemeldung des Informationsamtes für Zoll- und Gewerbeaufsicht (VdeH) in meinem "Eingangskorb":

Berlin-Neukölln: Großeinsatz gegen Clan-Kriminalität -- Behörden beschlagnahmen illegale Vapes (arch)

Inhalt der Meldung ist ein Großeinsatz von Polizei, Zoll und Ordnungsamt zur Bekämpfung des illegalen Handels u.a. von Pfrunzeln.

Insgesamt veröffentlichte dieses Presseorgan im Mai sechs solcher Meldungen, im April neun und im März zehn.

Was da drin steht? Nun, es geht immer um "Illegalen" Handel, um Schwarzmarkt und um...


Produkte aus China, die die in der EU zulässigen Grenzwerte deutlich überschritten haben sollen

unversteuerte E-Zigaretten

in Deutschland nicht zugelassene E-Zigaretten

Teilweise haben diese Geräte deutlich höhere Liquidmengen und Nikotingehalte, als in der EU zulässig.

unversteuerte Vapes

unversteuerte sowie nicht zugelassene Produkte

dass die Produkte nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen


Hört sich alles sehr schlimm an. Man mag denken: "Gut, dass die endlich mal dagegen vorgehen!"

Na ja, bei "unversteuert" gehen die Meinungen vielleicht auseinander. Das gab und gibt es bei anderen steuerpflichtigen Produkten ja auch schon immer... ich sag nur Butterfahrten...

Dass bei Pfrunzeln da ein so großer Schwarzmarkt für unversteuerte Produkte entstanden ist, liegt mit Sicherheit daran, dass bei der Besteuerung total übertrieben wurde. Eine moderate Besteuerung des Nikotins in Liquids, die dann auch noch -- das um etliche Kassen geringere Gesundheitsrisiko berücksichtigend -- deutlich unter der Besteuerung von Tabakprodukten liegt, hätte sicher auch zu einem Schwarzmarkt geführt, aber sicher nicht einen solchermaßen boomenden. Sich irgendwo ne Quelle zu suchen, wo man steuerfreies Liquid bekommt, um im Monat fünf Euro zu sparen, und dabei noch ein gewisses Risiko einzugehen, ist nicht sonderlich verführerisch. Nur leider hat der Gesetzgeber in Deutschland völlig überrissen und dabei auch noch Teil- und Zwischenprodukte völlig ohne Nikotin mit einbezogen. Und dann geht es nicht mehr darum fünf oder zehn Euro Steuern im Monat zu sparen, sondern um deutlich größere Summen. Jemand, der gut 3 ml Liquid am Tag konsumiert (das ist wenig), der kommt auf 32 Euro Steuern im Monat, die sich "sparen" lassen, wenn man unversteuert einkauft. Ein intensiverer Dampfer (der DL oder rDL bevorzugt, zwar geringere Nikotinmengen pro ml nutzt, dafür aber mehr Liquid umsetzt) kommt dann locker auf 80 - 100 Euro nur an Steuern im Monat. Kein Wunder also, wenn der "steuerfreie Schwarzmarkt" floriert.

Der Schwarzmarkt funktioniert aber auch deshalb so gut, weil auch bei der Regulierung der Produkte völlig übertrieben wurde.

Ich glaube der tatsächliche Impulsgeber für diesen Artikel hier, war die Formulierung "Produkte aus China, die die in der EU zulässigen Grenzwerte deutlich überschritten haben sollen".

Gut, die stammt wohl vom VdeH selbst, ist aber manipulatives Framing. Liest man "Grenzwerte", dann denkt man, in dem Liquids seien unzulässige Mengen giftiger, krebserregender Stoffe, größere Mengen radioaktiver Stoffe oder Schwermetalle etc. vorhanden. Es ginge also um den echten Gesundheitsschutz.

Aber NEIN! Mit "Grenzwerten" meinen sie die in der TPD2 und den nationalen Gesetzen vorgegebenen Mengenbeschränkungen des Produkts "Liquid" an sich. Und so gibt es die "Grenzwerte" 10 ml Füllmenge für "Nachfüllbehälter" und 2 ml Füllmenge für vorbefüllte Tanks, Pods oder Einwegzichteln.

Die Begründung dafür war -- bewusst wissenschaftliche Fakten ignorierend -- der Schutz der Konsumenten, insbesondere der Kinderlein (die jetzt auch noch dafür herhalten sollen, eine Ausweispflicht für die Nutzung des Internet einzuführen). Man ignorierte, dass zum Zeitpunkt der Erstellung der TPD2 bereits die alte letale Dosis für Nikotin überholt war und es eine wissenschaftlich begründete wesentlich höhere Dosis gab. Man nahm also die alte LD50 und rechnete aus, dass jemand (vor allem Kinderlein) sofort verrecken würden, wenn sie mehr als 10 oder 2 ml Nikotinliquid trinken würden. Und so legte man diese schwachsinnigen Grenzen fest. Sinn und Zweck, also Absicht war aber, das Dampfen damit ein ganzes Stück unattraktiver zu machen und so einzudämmen. Ideologie schlägt Wissenschaft!

Eine Überschreitung dieser "Grenzwerte", also der Füllmengen, macht ein Produkt aber für den Konsumenten nicht einmal im Ansatz gefährlicher, als Produkte, welche die Mengenbegrenzung einhalten. Es macht sie nicht gefährlicher, sondern einfach nur "Illegal", weil sie sich nicht an das halten, was irgendwelche ANTZ in ihrer Gehässigkeit aufgeschrieben haben.

Das gilt in gewissen Maße auch für die Beschränkung der maximal zulässigen Nikotinkonzentration auf 20 mg/ml (2 %). Auch die wurde mit der falschen und zum Zeitpunkt des Gesetzgebungsprozesses widerlegten letalen Dosis begründet.

Ebenfalls "illegal" werden Produkte, wenn sie keinen Beipackzettel haben, die vor allem Warnhinweise beinhalten, oder keine Umverpackung haben, auf der prominent draufsteht, wie gesundheitsgefährdend und risikoreich das Produkt doch ist. Auch das ist ein Punkt, der nicht wirklich dem Schutz der Konsumenten dient, sondern der Verkomplizierung (und Kostenerhöhung) von Herstellung und Handel... um es unattraktiv zu machen. Den Scheiß liest nämlich NIEMAND! ANTZ halt!

Schließlich gibt es dann auch noch die "Meldepflicht". Soll ein Produkt auf den Markt gelangen und gehandelt werden, muss eine elektronische Meldung an die zuständige Behörde erfolgen. Darin müssen etliche Angaben stehen, auch was die "Qualität" z.B. des Liquids betrifft. Diese Meldung muss sechs Monate vor Markteinführung erfolgen. Das halbe Jahr wird aber -- anders als man vielleicht annehmen mag -- nicht dafür genutzt, die Angaben zu überprüfen... nein, es ist allgemeine, nutzlose "Reifezeit". Wurde ein Produkt nicht gemeldet, oder ist das sinnfreie halbe Jahr noch nicht verstrichen, so ist das Produkt "illegal". Es schadet dem Konsumenten zwar nicht, aber es ist halt "illegal" und die Überwachung kann gnadenlos zuschlagen.

Bei den Meldungen der Staats-PR-Abteilung "VdeH" geht es also insgesamt um "illegale" Produkte, deren Existenz nicht die Gesundheit oder Sicherheit der Konsumenten bedroht, sondern das Geschäft der Mitglieder in dem Pressemeldungsverband, die Staatskasse und die Pläne der ANTZ.

Sicher muss man sich an geltendes Recht halten. Allerdings muss man schwachsinnige Gesetze nicht noch dadurch adeln, dass man deren Überwachung durch Pressemeldungen feiert und sich selbst in die Reihe der "Aufrechten" eingliedert. Meldungen über andere Dinge, über eigene Projekte (abgesehen vom Jugendschutz-machen-wir-ja-auch-Stakkato), Statements etc. findet man bei dem Verband kaum... bzw. gehen die wenigen diesbezüglichen Meldungen in den Berichten über erfolgreiche Staatsmachtaktionen völlig unter. Wenn mich jemand fragen würde: „Kann das weg?", würde ich „Ja" sagen...

Es geht also nicht um Euren Schutz, um Euch, sondern um die Pfründe des Handels und die Ideologiedurchsetzung der ANTZ. Das bitte immer im Hinterkopf behalten, wenn man wieder einmal über eine solche Meldung stolpert (und die kommt sicher ganz bald).

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#dampfdruck-presse #ddp #e-zigarette #e-dampfgerät #liquidzerstäuber #vape #pfrunzel
Berlin-Neukölln: Großeinsatz gegen Clan-Kriminalität – Behörden beschlagnahmen illegale Vapes - VDEH

Bei einem groß angelegten Verbundeinsatz haben Polizei, Zoll, Ordnungsamt und weitere Behörden vor kurzem mehrere Objekte in Berlin-Neukölln durchsucht. Begleitet wurde die nächtliche Razzia erstmals auch vom Regierenden Bürgermeister Kai Wegner. Die Kontrollen sind Teil regelmäßig stattfindender Verbundeinsätze in Neukölln, bei denen verschiedene Behörden gemeinsam gegen Strukturen der organisierten Kriminalität vorgehen. Rund um die Sonnenallee waren dabei erneut zahlreiche Einsatzkräfte beteiligt, um den Druck auf die kriminelle Szene weiter zu erhöhen. Im Fokus des Einsatzes standen unter anderem illegale Tabak- und Vape-Produkte. Die Einsatzkräfte stellten dabei Drogen, illegale Geldspielautomaten sowie große Mengen unversteuerter Tabakwaren und E-Zigaretten sicher.

VDEH

Weltnichtrauchertag 2026 - Viel geschmackloser geht kaum noch!


2024 ging es darum, die Jugend vor der Werbung von Pfrunzeln zu schützen, weil diese ja von der Tabakindustrie seien und nur dafür da, Minderjährige süchtig zu machen...

2025 wurde dann vor allem gegen Aromen gewettert, die dazu dienen würden, den "scharfen Tabakgeschmack" des Liquids zu überdecken.

Die Jahre davor ging es auch fast ausschließlich um den Kampf gegen das Dampfen und nicht um den Kampf gegen das Rauchen. Mit Unmengen an Lügen und Geraune... oft auch mit eher geschmackslosen Plakaten und Grafiken.

Aber dieses Jahr wurde der Vogel abgeschossen... schaut selbst:



Quelle: Deutsche Krebshilfe (arch) - Screenshot

Das ist jetzt wirklich der Gipfel der Geschmacklosigkeit (...wobei... vielleicht können sie das 2027 ja doch noch toppen). Und deshalb sag ich jetzt auch nicht mehr zu der Sache. Mit Arschlöchern, die sich solcher Bilder bedienen, um geschmacklose Propaganda zu betreiben, befasse ich mich nicht...

So... wollte ich nur mal "gesagt" haben!

#dampfdruck-presse #ddp #e-zigarette #e-dampfgerät #liquidzerstäuber #vape #pfrunzel

Die Rezeptur von #RedAstaire wurde immer schlechter. Früher war Red Astaire sehr frisch. Inzwischen schmeckt es frisch angemischt schon muffig. Ich vermute, das Eukalyptus von früher fehlt.

Ich muss mal sehen, ob ich gutes Eukalyptus zum beimischen finde. Zwischenzeitlich behelfe ich mir mit 0,5% Menthol. Das nimmt die Muffigkeit raus. Koolada hilft nicht, da das nur kalt aber nicht frisch macht.
💉💦
#vaping #ezigarette #dampfen