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Nanu, von diesen konkreten Absichten hatte ich ja bis jetzt nichts mehr gehört. Na ja, ich befasse mich mit den konkreten Zahlen ja auch nicht mehr.
Jedenfalls titelt das Ärzteblatt
Bund will Milliarden durch Erhöhung der Tabaksteuer einnehmen (arch)
Und wir wissen ja: Da, wo Tabaksteuer draufsteht, ist Liquidsteuer mitgemeint!
Im Artikel habe ich dann gelesen, dass wohl für 2027 schon eine Erhöhung der Liquidsteuer auf 33 Cent pro Milliliter geplant ist. Aha... also offiziell habe ich von dieser konkreten Zahl noch nicht gelesen.
Das würde dann bedeuten, dass 10 ml Liquid mit einem angenommenen Nettopreis von 3,30 Euro mit zusätzlich 3,30 Euro Liquidsteuer zu Buche schlagen würde. Also 6,60 Euro. Und darauf kommen dann noch die 19% MwSt... mach zusammen 7,86 Euro für eine 10-ml-Pulle vom billigen Zeug.
Base... im Litergebinde hat einen angenommenen Nettopreis von 8,40 Euro. Dazu dann 330,00 Euro Liquidsteuer... macht inklusive MwSt dann 402,70 Euro für eine Literpulle Base.
Bei meinem Jahresverbrauch von ca. 6 Litern Liquid würde ich allein 1.980 Euro Liquidsteuern berappen müssen.
Im Artikel steht dann aber auch noch, dass für 2030 dann ein Milliliter-Steuersatz von 36 Cent geplant ist.
Damit würde dann das Billig-Liquid in der 10-ml-Flasche 8,21 Euro kosten und die Literpulle Base 438,40 Euro.
Mein Jahresliquidsteuersatz läge dann bei 2.160 Euro!
Bei den Substituten ist eine Steuererhöhung von 33 Cent je Milliliter (2027) auf 36 Cent je Milliliter ab 2030 angepeilt.
Hut ab!
Steuermehreinnahmen wird es dadurch aber auch nicht geben... eher Mindereinnahmen, weil noch mehr auf dem Schwarzmarkt gekauft werden wird... da kann sich auch der VdeH auf den Kopf stellen... ändert nix an der Situation.
Konkrete Maßnahmen seitens der Verbände, um diesen Wahnsinn noch zu verhindern: KEINE!
MESA!
Titelbild von Alfons Landsmann auf Pixabay
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