Versammlung am 23.06.2026 angemeldet.
Überwachungsstaat Sachsen verhindern!
Ort bisher nicht bekannt.
Geplant sind 200 Teilnehmer·innen.
Veranstaltet durch GRÜNE JUGEND Sachsen
Versammlung am 23.06.2026 angemeldet.
Überwachungsstaat Sachsen verhindern!
Ort bisher nicht bekannt.
Geplant sind 200 Teilnehmer·innen.
Veranstaltet durch GRÜNE JUGEND Sachsen
Bildstrecke von Re:Protest vom gestrigen rechten Montagsaufmarsch durch #Dresden:
https://flic.kr/s/aHBqjCj6f9
Re:Cap | Dresden, 23.06.2025 Am Montagabend versammelten sich erneut rund 200 Personen aus dem rechtsextremen und neonazistischen Spektrum zum wöchentlichen Montagsprotest in Dresden. Aufgerufen hatten die „Freien Sachsen“ sowie der verurteilte Neonazi Max Schreiber. Der dieswöchige Anlass: Der Besuch von Angela Merkel, die in einer Thalia-Filiale sowie im Hygienemuseum ihr neues Buch vorstellte. Merkel, seit Jahren eine zentrale Projektionsfläche für verschwörungsideologische und extrem rechte Narrative, diente einmal mehr als symbolisches Feindbild für die Mobilisierung der Szene. Vor dem Hygienemuseum wurden „Merkel muss weg“-Parolen skandiert – ein Echo der PEGIDA-Jahre, in denen viele der heute Teilnehmenden bereits aktiv waren. Die Atmosphäre war aggressiv, besonders gegenüber Pressevertreter:innen. Es kam zu Pöbeleien und Provokationen, während die Polizei im Hintergrund einzelne Personen kontrollierte – unter anderem wegen des Verdachts, verbotene Runenzeichen zu tragen. Einer der kontrollierten Teilnehmer hatte entsprechende Tattoos notdürftig abgeklebt. Neben dem bekannten „Altpersonal“ der Szene – etwa Max Schreiber, Stefan Trautmann (Stadtrat der Freien Sachsen und Mitglied der Partei „Die HEIMAT“), Michael Brück (ehemals Parteivorsitzender von „Die RECHTE“) sowie Sebastian Alber und Jürgen Schönherr von der „Offline-Vernetzung“ – trat auch ein Jugendblock von etwa 30 Personen in Erscheinung. Dieser wurde maßgeblich von Charlie Petraschk angeführt, der die Dresdner Nachwuchsstruktur der „Jungen Nationalisten“ – lokal als „Elblandrevolte“ firmierend – zu aktivieren versucht. Mit dabei: Alt-Aktivist Kurt Altrichter, der allerdings nur kurzzeitig auftauchte. Die Performance des Jugendblocks offenbarte jedoch erhebliche Schwächen: unsichere Abläufe, wenig Durchhaltevermögen und inhaltlich wirre Sprechchöre („Freiheit für Finley“ – obwohl der Genannte momentan nicht in Haft ist) zeugen von mangelnder Erfahrung. Viele der Teilnehmenden wirkten kaum älter als 16. Offensichtlich dient der Montagsprotest derzeit als niedrigschwellige Trainingsfläche für den rechtsextremen Nachwuchs – eine Art Straßen-Praktikum unter Aufsicht erfahrener Kader. Die Straße als Schule, das Netzwerk als Strukturgeber. Nach der Zwischenkundgebung vor dem Hygienemuseum bewegte sich der Protestzug zurück in Richtung Kulturpalast, wo die Veranstaltung ohne größere Zwischenfälle beendet wurde. Doch das Bild bleibt klar: Die Montagsproteste in Dresden funktionieren weiterhin als ritualisierte Bühne für rechte Selbstvergewisserung – mit altbekannten Feindbildern, neuen Gesichtern und dem strategischen Versuch, eine neue Generation an Straßenaktivist:innen heranzuziehen.
Joa, da haben #FreieSucksen, JN & Co versucht groß zu mobilisieren, damit das zusammengekratzte Montagsvolk durch die halbe Stadt latschen kann, um keine 15 Minuten vor dem Hygiene-Museum Schreiber, Schönherr und Fuchs geifern zu hören und dann brav wieder zurückzudackeln.
Dünne,..
Der rechte Dresdner Pöbel hat sich für kommenden Montag das volle Anti-Merkel-Programm vorgenommen, die u.a. wegen Lesungen in #Dresden ist: erst eine Kundgebung vorm Thalia am Külz-Ring und danach eine Demo vom Kulturpalast zum Hygienemuseum.
Süß, Mäxchen Schreiber lässt sich kommenden Montag mal wieder auf der Straße blicken, weil Angela Merkel an dem Abend wegen einer Lesung im Hygiene-Museum ist und das verbliebene Dresdner Montagsvolk wieder seine Allmachtsfantasien ausleben will oder soll.. //Edit: Auch die JN Dresden/ELR mobilisiert zum nächsten Montagsauflauf. #dresden #dd2305 #freiesucksen