Interessante observatie van Adrian #Daub in de #Groene:
"Aan de andere kant maakt de buitenwereld Silicon Valley groter dan ze is.
Een hoop Europese landen wilden Silicon Valley min of meer repliceren. Minder regelgeving, minder arbeidsbescherming, meer libertarisme, meer neoliberalisme.
Terwijl de hele tech-sector natuurlijk van meet af aan is gefinancierd door de overheid, er zelfs afhankelijk van is. Maar dat sloeg minder aan. Ze wilden horen dat de overheid passé was.’"
The Oak Tree and the Reed illustrates the fable of the same name by the 17th-century French writer Jean de La Fontaine (1621-1695). Having disdainfully pitied the reed for bending before the wind, the oak is shown torn from the earth by a terrific north wind. Focusing upon the uprooted oak, Daubigny created a violently expressive treatment of the subject. The bold dappling of lights and darks below is set off by the intense blue of the clouds encroaching upon the land from the left. The diagonal streaks of thin-ly applied gray wash above suggest driving rain.
„Es ist eine rechts-liberale bis liberale Presse, die sich besonders für Cancel Culture interessiert.“
Neue Folge: Cancel Culture - ein Medien-Mythos?
Mit Nils Minkmar diskutiere ich über tiefe Identitätskrisen, Medien & neue Machtverhältnisse.
Unser Gast: Stanford-Professor @adriandaub, Autor des neuen Buchs „Cancel Culture Transfer“.
Jetzt hören unter https://quoted-medienpodcast.podigee.io/15-neue-episode
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Der Vorwurf, hier oder da herrsche eine Cancel Culture, kommt im politisch-medialen Diskurs dieser Tage ziemlich schnell auf. Zum Beispiel dann, wenn diskriminierende Begriffe oder Vorurteile gegen ganze Bevölkerungsgruppen Gegenstand öffentlicher Missbilligung werden, und wenn das wiederum Kritikerinnen und Kritiker auf den Plan ruft, die das Recht auf freie Meinungsäußerung bedroht sehen und dann vor „Tugend-Terror“ und „Diskurs-Polizei“ warnen. Oder die noch Schlimmeres wittern, wie etwa Eric Gujer, Chefredakteur der Neuen Züricher Zeitung, der von einer „neue(n) Form des Extremismus“ schreibt. Aber was genau verbirgt sich hinter all diesen Vorwürfen? Gibt es wirklich eine Cancel Culture? Und welche Rolle spielen Medien in diesem Zusammenhang? In der aktuellen Folge von „quoted. der medienpodcast“ sprechen Nadia Zaboura und Nils Minkmar darüber mit Adrian Daub, Professor für vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Stanford. Sein aktuelles Buch heißt: „Cancel Culture Transfer. Wie eine moralische Panik die Welt erfasst“. Daub sagt im Gespräch: „Cancel Culture ist keine Kreatur der Rechten. Es ist tatsächlich eine rechts-liberale bis liberale Presse, die sich dafür besonders interessiert. Das heißt, dass der Qualitätsjournalismus dazu tendiert, diese fehlerhaften Narrative zu kolportieren statt sie zu entkräften.“ „quoted. der medienpodcast“ ist eine Kooperation der CIVIS-Medienstiftung für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa und der Süddeutschen Zeitung, gefördert von der Stiftung Mercator. Zum Weiterlesen: https://www.suhrkamp.de/buch/adrian-daub-cancel-culture-transfer-t-9783518127940 Schultz, Tanjev: Moralisierung und Meinungsfreiheit. Gefährdet eine ‚Cancel Culture‘ den Journalismus? Analytische Annäherung an eine heikle Frage. In: UFITA – Archiv für Medienrecht und Medienwissenschaft, 1, 2021, S. 6-37. https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/2568-9185-2021-1-6/moralisierung-und-meinungsfreiheit-jahrgang-85-2021-heft-1?page=1 https://uebermedien.de/52132/canceln-wir-die-idee-der-cancel-culture/