
Tugend und Gewalt
Während die westliche Tradition den „gerechten Krieg“ eher als Legitimation für Expansion und Ideologien nutzte, verankerte das asiatische Denken militärische Gewalt als rein defensives Korrektiv. Zudem sind in der asiatischen Philosophie strenge charakterliche Ansprüche an die jeweiligen Herrscher verankert. Dieser Artikel beleuchtet, wie konfuzianische Staatskunst, meritokratische Auslese, Sun Tzus Strategie und der vietnamesische Widerstand den Frieden zur höchsten Pflicht der Herrscher erhoben. Ein Beitrag zur Sonderausgabe „[Wehrdienst und Militarisierung](https://www.manova.news/sonderausgaben/9)“.




