Neue Sprengköpfe
Macron baut den Schirm nun aus
Schutz für Europa
🏷️ #Macron #Verteidigung #Atomschirm
📰 2. März 2026
Neue Sprengköpfe
Macron baut den Schirm nun aus
Schutz für Europa
🏷️ #Macron #Verteidigung #Atomschirm
📰 2. März 2026
Offensichtlich das Interview nicht gehört. Ansonsten wäre wohl klar geworden, dass ein weitergehender #europäischerAtomschirm für 🇩🇪 und 🇪🇺 nicht realisiert werden sollte. Atomschirm klingt erstmal nach Rettungsschirm bedeutet aber im Ernstfall in letzter Konsequenz Millionen Tote in #Europa. Darüber sollten sich Alle im Klaren sein. Oberflächl. über einen europäischen #Atomschirm zu schwadronieren ist Abenteurertum. #Mützenich ist noch einer der wenigen Realisten in der 🇩🇪 Politik.

Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, hält eine Diskussion über einen eigenständigen europäischen Atomschirm derzeit für verfrüht. "Das ist eine sehr komplizierte Frage", sagte Laschet am Freitag den Sendern RTL und ntv.
Der Knopf, den wir nicht haben
Es gibt sicherheitspolitische Ideen, die wirken nicht deshalb kühn, weil sie radikal wären, sondern weil sie zeigen, wie spät jemand merkt, dass die Ordnung, in der sie hätten entstehen können, längst vergangen ist. Der europäische Atomschirm gehört genau in diese Kategorie. […]
Wegen der Politik von US-Präsident Donald Trump gibt es in der CDU Überlegungen, dass Deutschland sich an der Finanzierung eigener Atomwaffen beteiligen könnte. "Deutschland könnte sich an einem europäischen Schirm finanziell beteiligen, ohne die Führung zu übernehmen", sagte der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter der "Süddeutschen Zeitung".
Die angebliche Atom-Renaissance ist ein verlogenes Blendwerk – wie die “Sanktionspakete” gegen Russland
Wie billig kann Symbolpolitik sein, von der sich demokratische Öffentlichkeiten verarschen lassen? Wir Zeitgenoss*inn*en leben mitten in dieser aufwändigen Versuchsreihe. Für wie blöd lassen wir uns halten, für wie dumm verkaufen? Diese Fragen werden sich auch Ihnen aufdrängen, wenn Sie es mit dieser Arte-Dokumentation von Johannes Bünger, Laura Schmitt und Vivien Pieper versuchen sollten: “Die Nuklearfalle – Putins Deals mit dem Westen – Welche Rolle spielt der russische Staatskonzern Rosatom bei der weltweiten Renaissance der Atomkraft? Der Film nimmt das Publikum mit auf eine Recherche tief in die Einflusssphären Russlands. Von Deutschland geht es in amerikanische Uranminen, zum besetzten Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine und auf eine russische AKW-Baustelle in der Türkei.” Verfügbar bis 13.10. Die Glaubwürdigkeit dieser Filmarbeit wird bei mir durch die Mitarbeit des von mir sehr geschätzten Ingolf Gritschneder gestützt, eines der letzten starken Dokumentarfilmer des WDR. Auch nicht mehr ganz jung …
Die zentrale These des Films ist, dass das Putin-Regime seine atomaren Kapazitäten und Kenntnisse “rücksichtslos” für seine politischen Strategien instrumentalisiert. So gemein kann dieses Regime also sein.
Denn hier “bei uns” ist es ja umgekehrt: die Atomlobbys instrumentalisieren die politischen Klassen rücksichtslos für ihre Profitinteressen. Und “wir alle” bezahlen es, um es in wenige Kapitalkonten zu schaufeln.
Die einstmalige entspannungspolitische Realismusschule hatte diese Zusammenhänge erkannt. Lösbar sind die zahlreichen mit derartiger Politik verbundenen Probleme und Risiken nur durch Identifikation gemeinsamer Interessen, Sicherheit und Zusammenarbeit – “KSZE” hiess das mal.
Zweifellos gibt es heute zu damals einen zentralen Unterschied: die damalige Atommacht UdSSR hatte ein “real”-sozialistisches Selbstverständnis. Den hat das Russland von heute mit seinem gegenwärtigen Regime nicht nur aufgegeben, sondern als gelehriger Schüler des real existierenden Kapitalismus in sein oligarchisches Gegenteil verkehrt. Putin-Apologet*inn*en ignorieren das gerne.
Noch lächerlicher als das heisslaufende Deutschland stellt sich nur die Atommacht Frankreich dar. In Afrika stolpert sie über ihre eigenen kolonialismusarroganten Beine – und das Putin-Regime schlägt sich darauf ein Ei nach dem andern auf. Dass die aktuelle Bundesregierung am liebsten unter diesen “Atomschirm” schlüpfen würde, natürlich immer als “nukleare Teilhabe”, verdeutlicht nur ihre taumelnde Ahnungslosigkeit. Wer sie für abgefeimt-schlau hält, kann das alternativ als vorspiegelnde Simulation für eine ahnungslose Öffentlichkeit identifizieren. Ich persönlich habe da meine Zweifel, was die Schlauheit von Merz, Klingbeil, Pistorius und Spahn betrifft …
Das kompliziert alles zu dem Politik-Elend, das wir heute erleben. Nadia Zaboura beschreibt es in einem von ihr mitherausgegebenen Buch (Zitat hier entnommen) treffend so: “Über die Hälfte der Gesellschaft verordnet sich freiwillig einen Informations-Dornröschenschlaf, während sich Deutschland im tiefgreifenden Aushandeln neuer geopolitischer Ordnungen und Allianzen befindet. Gerade jetzt bedarf es also einer aktiven Gesellschaft, einer medial gut informierten Bevölkerung, einer politisch interessierten Öffentlichkeit.” Dä. Irgendwie dumm gelaufen …
Die gegenseitige Abhängigkeit der Gattung Mensch auf einem begrenzten kleinen Planeten mit all ihren naturwissenschaftlichen Gesetzen (Klima, Strahlung, Krebs, Müll etc.) bleibt – egal welche (un-)menschlichen politischen Systeme noch kommen oder ausgedacht werden.
Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat sich im Vorfeld seines geplanten Treffens mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Dienstagabend dafür ausgesprochen, eine Sicherheitsdebatte ohne Tabus zu führen. Auf die Frage, ob Deutschland unter dem französischen Atomschirm stehen sollte, verwies Merz auf ein Angebot aus den 1960ern.