Nach "Das Unbewusste" kam gestern noch Atiwa auf den Tisch, ein Spiel vom bekannten deutschen Spieleentwickler Uwe Rosenberg.
Uns hat hier die Idee des Spieles begeistert: Es geht um Flughunde und ihre Bedeutung für die Natur und ihr zusammenleben mit den Menschen in der Region Atiwa in Ghana.
Die Flughunde verbreiten die Samen der Früchte und tragen so zur Aufforstung bei. Ein Projekt unterrichtet die Menschen vor Ort von der Bedeutung der Flughunde, so dass die Menschen diese nicht mehr jagen. Und genau das ist als Brettspiel umgesetzt.
Es ist ein sehr beschauliches Worker-Placement Spiel im schönen Design, mit und mit tollen Holz-Figuren.
Es spielt sich recht unkompliziert mit einer sehr guten Anleitung. Man hat immer ein Erfolgserlebnis, weil man immer was in seinem Spielbereich machen kann. Entweder Siedlungen bauen, was Bäume und Geld benötigt oder Landschaften erweitern um mehr Platz für Ressourcen zu haben oder in beidem dann Ziegen oder Wildtiere zu platzieren, neue Bäume zu pflanzen und Flughunden Lebensraum zu bieten oder Familien anzusiedeln und auszubilden.
Die Frage ist, ob sich unterschiedliche Taktiken entwickeln lassen um dann einen Langzeitspielspaß zu haben. Gefühlt könnte es sich recht schnell wiederholend anfühlen.
Aber alleine wegen des Themas finde ich es ein tolles Spiel. Und das Begleitheftchen führt einen wunderbar in dieses ein.
Da es nicht so kompliziert ist, ist es auch für Wenigspielende geeignet. Und für den Unterricht in Schulen.
Alles in allem gefällt es uns.
#brettspiele #boardgames #atiwa