Reno, das ist die kleine prekäre Schwester von Las Vegas – aber ohne jedes Glanzversprechen. Eher ein Restposten als ein Mythos. Das Debüt von Paul Thomas Anderson setzt schon damit auf das Gegenteil von Kino als Rausch. Hier gibt es keinen Aufstieg, keinen Fall, nur einen Kreislauf von Geld, Nähe und Schuld. Alles zirkuliert. Wer hier spielt, spielt gegen den sozialen Abstieg und verliert, in kleinen Raten aber unausweichlich. Mit Philip Baker Hall, Gwyneth Paltrow, Samuel L. Jackson und John C. Reilly. (ARTE, Wh.)
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