„Moshe #Zuckermann, Historiker, Israeli und offener Kritiker der Israelischen Politik, Sohn von Holocaustüberlebenden und deutschen Juden, wurde von sogenannten Antideutschen geradezu verfolgt. Diese sich als links bezeichnenden Aktivisten oder Denkerinnen – in der Regel gebürtige Deutsche – sprechen sich, vereinfacht gesagt, aufgrund der deutschen Verbrechen an den Jüdinnen und Juden gegen #Deutschland und für die bedingungslose Unterstützung Israels aus. Zwei Personen aus diesem Kreis schrieben also an den Dekan von Zuckermanns Universität in Tel Aviv und forderten seine Entlassung als Professor. Womit sie vermutlich nicht rechneten: Dieses Schreiben wurde sogar dem Dekan unheimlich.
[…]
Ein Jude […] wurde von nichtjüdischen Deutschen denunziert [und] ein Berufsverbot oder eine Entlassung gefordert.“
https://jacobin.de/artikel/antisemitismus-antideutsche-moshe-zuckermann-judith-butler

Der Antisemitismus der Antisemitismus-Bekämpfer
In Deutschland werden jüdische Stimmen, die die Politik Israels kritisieren, immer wieder des Antisemitismus bezichtigt und diffamiert. Als antisemitisch gelten diese Ausgrenzungen aber nicht. Diese Verzerrung ist hochgefährlich – und bildet den Bodensatz für einen neuen deutschen Patriotismus.



