„Es ist September, das neue Schuljahr hat angefangen, und ich bin die Neue. Das heißt, ich bin seltsam, bis ich das Gegenteil beweise, aber das werde ich nicht tun. Wir sind aus Gründen, die ich nicht ganz verstehe, von London in den Südwesten, ins West Country, gezogen.“ - So stellt sich die Situation für Sissy, 11, da.
Sie muss von vorne anfangen, da sie mit ihrer alleinerziehenden und psychisch nicht stabilen Mutter aus ihr nicht ganz verständlichen Gründen nach Südwestengland zieht. Es soll ein Neuanfang für sie beide sein. Sissy musste sich von Klein auf schon um ihre Mutter kümmern und jetzt ist es dieser Neuanfang, von dem Sissy sich für sich selbst eine Freundin erhofft. Die findet sie in der coolen Tegan, die schon 12 ist und sich die Freundinnen aussuchen kann. Sissy findet einen Weg, mehr als nur ein weiteres Mitglied von Tegans bewundernder Entourage zu werden, auch wenn diese Freundschaft von Anfang an ein gewisses Ungleichgewicht aufweist.
Es lässt sich erst einmal ganz gut an. Die beiden Mädchen verbringen viel Zeit miteinander, lachen viel und auch Sissys Mutter hat eine recht stabile Phase. Doch irgendwann kippt es langsam, es verschwinden Mädchen in der Umgebung, Tegan geht immer einen Extraschritt zu weit und man merkt, dass sich da etwas zusammenzieht wie ein Gewitter, das sich entladen muss. Wir erfahren mehr über Tegan und ihre Familie und nicht nur die beginnende Pubertät bringt so einiges aus dem nicht vorhandenen Gleichgewicht.
Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Verluste und über ein Mädchen, das schon viel zu früh zu viel Verantwortung übernehmen musste. Tyler Wetherall erzählt dies in genau der richtigen Tonlage und lässt keine ihrer Figuren als besonders gut oder besonders schlecht dastehen, sondern findet genau den richtigen Ton, um alle Seiten zu verstehen.
Mehr dazu: https://das-buchzuhause.de/amphibium-von-tyler-wetherall/
#Amphibium #TylerWetherall #LisaKögeböhn #BooksOfPixelfed
Sie muss von vorne anfangen, da sie mit ihrer alleinerziehenden und psychisch nicht stabilen Mutter aus ihr nicht ganz verständlichen Gründen nach Südwestengland zieht. Es soll ein Neuanfang für sie beide sein. Sissy musste sich von Klein auf schon um ihre Mutter kümmern und jetzt ist es dieser Neuanfang, von dem Sissy sich für sich selbst eine Freundin erhofft. Die findet sie in der coolen Tegan, die schon 12 ist und sich die Freundinnen aussuchen kann. Sissy findet einen Weg, mehr als nur ein weiteres Mitglied von Tegans bewundernder Entourage zu werden, auch wenn diese Freundschaft von Anfang an ein gewisses Ungleichgewicht aufweist.
Es lässt sich erst einmal ganz gut an. Die beiden Mädchen verbringen viel Zeit miteinander, lachen viel und auch Sissys Mutter hat eine recht stabile Phase. Doch irgendwann kippt es langsam, es verschwinden Mädchen in der Umgebung, Tegan geht immer einen Extraschritt zu weit und man merkt, dass sich da etwas zusammenzieht wie ein Gewitter, das sich entladen muss. Wir erfahren mehr über Tegan und ihre Familie und nicht nur die beginnende Pubertät bringt so einiges aus dem nicht vorhandenen Gleichgewicht.
Es ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, über Verluste und über ein Mädchen, das schon viel zu früh zu viel Verantwortung übernehmen musste. Tyler Wetherall erzählt dies in genau der richtigen Tonlage und lässt keine ihrer Figuren als besonders gut oder besonders schlecht dastehen, sondern findet genau den richtigen Ton, um alle Seiten zu verstehen.
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