Wie wir als Journalist:innen mit KI umgehen sollten: Das #nr Netzwerk Recherche hat auf der #scicar25 ein Positionspapier vorgestellt.
https://netzwerkrecherche.org/wer-wir-sind/positionen/positionspapier-kuenstliche-intelligenz/
Ich bin heute auf der #scicar25 Konferenz von @nrecherche und spreche über deutsche Energiedaten sowie die Möglichkeiten des Marktstammdatenerigster für den Journalismus.
https://25.scicar.de/scicar25/talk/ZQJPBN/
Das Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur ist für Datenjournalist:innen eine wichtige Quelle, um über den Stand der Energiewende zu berichten und diesen tagesaktuell zu verfolgen. Denn es enthält detaillierte Daten von Anlagenbetreibern, Netzbetreibern und Energielieferanten für den deutschen Strom- und Gasmarkt. Der Vortrag besteht aus drei Teilen: 1. Zunächst stellt Florian grundlegende Informationen zum Datensatz vor: Wie kann ich auf die Daten zugreifen? Welche Informationen bietet der Datensatz? 2. Im zweiten Teil thematisiert Florian die Datenqualität des MaStR, die oft unzureichend oder unbekannt ist und somit zu fehlerhaften Analysen führt. Ein Problem, das insbesondere in der regionalen und lokalen Berichterstattung bekannt sein dürfte. Hier präsentiert er unsere Ideen und ersten Schritte für eine gemeinsame und offene Datenvalidierung des Marktstammdatenregisters. 3. Timo stellt das Projekt MaStR4all vom Reiner Lemoine Institut (RLI) vor. Wissenschaftler:innen des RLI wollen in diesem Projekt das Open-Source-Tool open-mastr durch direkten Austausch mit den Nutzenden verbessern, um den Zugang zu energiewirtschaftlichen Daten aus dem MaStR zu erleichtern. Mit dem Tool können Nutzende die Daten gebündelt herunterladen und für Auswertungen nutzen – ohne tief in komplexe Datenstrukturen eintauchen zu müssen. So sollen noch mehr Akteure mit Daten der Energiewende arbeiten können sowie neue Zielgruppen für Wissenstransfer und Kooperationen angesprochen werden.