„Industriestandard des datenschutzes“ des tages
Ich gebe mal weiter an zerforschung, weil man dieses totalversagen gar nicht mehr zusammenfassen kann.
[…] wären nach unserer Schätzung insgesamt mehr als 35,5 Mio. Reservierungen und 48,5 Mio. Gästeprofile abrufbar gewesen. Alleine bei Motel One hätten damit schätzungsweise über 30 Mio. Reservierungen und mehr als 40 Mio. Gästeprofile abgerufen werden können, darunter auch Spitzenpolitiker*innen
[Genderneusprech aus dem original]
Auch weiterhin viel spaß dabei, überall daten anzugeben, die dann jahrzehntelang irgendwo gespeichert werden, und zwar mit so wenig schutz, dass man von einer veröffentlichung sprechen möchte.
#Datenschleuder #Datenschutz #GUBSEAG #Link #SIHOT #Zerforschung
Suche Entspannung, finde Datenleck
Hotels stehen für Schlaf, Urlaub, Reisen – und wohl auch für Datenlecks. Erneut haben wir eine Sicherheitslücke bei einer Hotelsoftware gefunden, diesmal mit vielen Millionen Betroffenen aus den letzten 10 Jahren. Mit dabei: ein saarländischer Softwareanbieter, eine Münchner Motel-Kette und (wie immer) ein zählendes Zerforschi. Die Kurzfassung vorab: Wir haben eine Reihe von Sicherheitslücken in SIHOT.WEB und SIHOT.GO! gefunden, die Zugriff auf die Reservierungs- und Gästedaten im System erlaubten. Betroffen waren unter anderem die DJH-Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die Arbeiterwohlfahrtstochter AWO SANO, Motel One, der DeHoGa-Campus und eine Reihe von Hotelketten mit Namen wie “Fidelis” und “GSH”. Dabei wären nach unserer Schätzung insgesamt mehr als 35,5 Mio. Reservierungen und 48,5 Mio. Gästeprofile abrufbar gewesen. Alleine bei Motel One hätten damit schätzungsweise über 30 Mio. Reservierungen und mehr als 40 Mio. Gästeprofile abgerufen werden können, darunter auch Spitzenpolitiker*innen. Doch was genau ist passiert?