Wie ist eigentlich die Auslastung der Remote-Stationen?📡
Wir haben neulich die Frage bekommen, ob die Remote-Stationen überhaupt genutzt werden, da man sie auf den Bändern kaum wahrnehme. Wir haben die Protokolle ausgewertet, um ein genaues Bild der Nutzung zu vermitteln.
📊 Die Auslastung im Überblick
Die Auswertung der Logfiles zeigt eine regelmäßige Nutzung der Systeme. Beispielsweise verzeichnete die Station DK0HUN (Hunsrück) an einem Untersuchungstag eine aktive Betriebszeit von ca. 18,5 Stunden. Auch die Gesamtübersicht über alle Standorte verdeutlicht, dass die Stationen über den Tag verteilt auf verschiedenen Bändern kontinuierlich im Einsatz sind.
🤫 Gründe für die geringe Wahrnehmung
Dass man die Stationen beim Abstimmen der Bänder nicht unmittelbar als Remote-Betrieb erkennt, liegt an einem einfachen Grund: Gemäß der Amateurfunkverordnung ist der Zusatz „/R“ oder „Remote“ beim Rufzeichen freiwillig. Viele Nutzer verzichten auf diesen Zusatz, weshalb die Stationen im Funkbetrieb nicht von lokal betriebenen Stationen zu unterscheiden sind.
🛠️ Technische Entwicklung
Die Betreiber arbeiten laufend an der Infrastruktur. Je nach Standort stehen unterschiedliche Antennenkonfigurationen, Rotoren oder CW-Gateways zur Verfügung. Ein aktueller technischer Fortschritt ist die Einführung der virtuellen CAT-Schnittstelle. Diese ermöglicht eine direkte Software-Anbindung und sorgt für eine präzise PTT-Steuerung, was den Betrieb der Stationen deutlich aufwertet.
Die Remote-Stationen bieten somit eine verlässliche Alternative für Funkamateure, die am eigenen Standort mit Empfangsproblemen (QRM) zu kämpfen haben oder keine Antennen aufbauen können.
Weitere Informationen:
Wer die Stationen testen möchte, findet hier Anleitungen und Antworten auf häufige Fragen:
👉 FAQ & Knowledgebase: https://t1p.de/xbcgn
73 und gute Verbindungen!
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