#Antideutsch sein hieße heute, sich der aktuellen deutschen Erinnerungskultur entgegenzustellen, die Shoah gegen koloniale Gewalt aufwiegt, die die Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkriegs längst im Sinne neuer Großmachtpolitik instrumentalisiert und in der ritualisierten Erinnerung an die Shoah, wie Naumann befürchtete, einen effektiveren Schlussstrich zog als alle Rechten sich das hätten träumen lassen, und die Juden und Israelis, die die Regierung Israels kritisieren, als #Antisemiten verfolgt.
Leider haben Antideutsche sich längst in ihrer eigenen Projektion auf ein "revolutionäres" Subjekt (Israel) so eingerichtet, dass sie nicht verstehen, dass Wolfgang #Pohrt sie heute genauso ätzend kritisieren würde wie die aktuelle Variante der #Antiimps, die auch nicht gelernt haben, dass die #postkoloniale Theorie ebenso nationalismuskritisch war.