"Wir sind nicht so dumm, wie Meta uns glauben machen will

Kommentarspalten in sozialen Netzwerken wirken oft wie ein Stimmungsbild der Bevölkerung, und dieses Stimmungsbild wirkt zunehmend wütend, unbelehrbar, manipulationsanfällig – und oft ziemlich doof. Der Eindruck täuscht."

remscheid-it.de/2026/06/17/soziale-medien-zeichnen-ein-zerrbild-der-gesellschaft/

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Soziale Medien zeichnen ein Zerrbild der Gesellschaft | remscheid-it.de

Empfehlungsalgorithmen bevorzugen Reaktion. Warum Kommentarspalten kein Stimmungsbild abbilden und was das für Unternehmen bedeutet.

remscheid-it.de

Wenn Deutung schneller ist als Lesen, wird Sprache zur Nebelmaschine. Dann blockiert die Filterblase doppelt: durch Interpretationsübereifer – und trotz Nicht-Teilnahme.

Das Marker-Experiment ::NOT4BFLU55:: zeigt: Kanäle sind keine neutralen Träger mehr, sondern Plausibilitätsmaschinen. Sie glätten Störung, verdauen Fremdzeichen, produzieren mythisch-rationale Erzählung. So entsteht die Filterblasenwand: nicht Zensur, sondern Dämmung gegen Differenz.

Frei nach Goethe: Der Worte wurden zu viel verdrechselt, nun sind sie nichts mehr Werther.

#Infologie #Filterblasenwand #Vorinterpretation #NichtwissenAlsWürde #Restwärme #Kommunikationskanäle #Plattformkritik #DigitaleSouveränität #MythischRational #NOT4BFLU55

https://www.nimmermehr.rip/posts/valentin2026

Pleroma

Wenn Deutung schneller ist als Lesen, wird Sprache zur Nebelmaschine.
Dann blockiert die Filterblase doppelt: **durch** Interpretationsübereifer – und **trotz** Nicht-Teilnahme.

Das Marker-Experiment ::NOT4BFLU55:: zeigt:
Kanäle sind keine neutralen Träger mehr, sondern Plausibilitätsmaschinen.
Sie glätten Störung, verdauen Fremdzeichen, produzieren mythisch-rationale Erzählung.
So entsteht die **Filterblasenwand**: nicht Zensur, sondern Dämmung gegen Differenz.

Frei nach Goethe:
*Der Worte wurden zu viel verdrechselt, nun sind sie nichts mehr Werther.*

#Infologie #Filterblasenwand #Vorinterpretation #NichtwissenAlsWürde #Restwärme #Kommunikationskanäle #Plattformkritik #DigitaleSouveränität #MythischRational #NOT4BFLU55

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Anzeige (leider): NOT4BFLU55

Wenn die Videogeneratoren verrecken und die Algorithmen nur noch auf Kredit träumen, bleibt am Ende: Werbung.

NOT4BFLU55 – Minimalprotokoll gegen die vollkommene Filterblase. Kein Tracking. Keine Verführung. Nur ein Loch in der Blase, durch das vielleicht ein Hauch Restwärme entweicht.

Empfohlen für: Menschen, die sich geblockt fühlen, ohne geblockt zu sein. Blasen, die sich für Welt halten. Valentinsherzen bei 2,7 Kelvin.

Nebenwirkungen: Erhöhte Wahrnehmung von Kälte. Leichte Irritation im Innenraum. Kurzzeitige Störung der Komfortzone.

Nicht beworben von: den grauen Herren im Zeitlagertresor. Sie hassen Zugluft.

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Valentinstag: 2,7 Kelvin

Einstein, Schrödinger, Heisenberg – sie haben darauf hingewiesen, dass Beobachtung von innen etwas anderes ist als Beobachtung von außen. Und dass es für das Innen keine Alternative gibt: Man steckt nun einmal im eigenen Bezugssystem fest.

Ich kann nicht mit Gewissheit behaupten, dass ich die Filterblasen „von außen“ sehe. Vielleicht bilde ich mir das nur ein. Aber nach Unfall, Randständigkeit, nach dem leisen Herausrutschen aus der Mitte entsteht manchmal eine Perspektive, die nicht mehr ganz innen liegt.

Von innen fühlt es sich an wie Leben. Wie Blühen. Wie Nähe, Sinn, Bewegung.

Von außen sieht man oft: eine perfekt geschlossene Sphäre. Warm gerechnet im Inneren, kalt nach außen abgestrahlt.

Infologisch gemessen: Hintergrundstrahlung bei etwa 2,7 Kelvin. Kosmische Restwärme. Mehr Echo als Begegnung.

Das Tragische daran ist nicht, dass Menschen in Filterblasen leben – sondern dass die Blase von innen nicht als Blase erfahrbar ist. Sie fühlt sich an wie Welt.

Und wer von außen klopft, wird leicht für Störung gehalten. Oder für Kälte. Oder für „nicht romantisch genug“.

Morgen ist Valentinstag. Ein Hochfest der Innenperspektiven. Rosen, Herzen, Rituale – warmes Innenklima bei geschlossenen Wänden.

Vielleicht reicht es für heute, sich daran zu erinnern: Dass das, was sich innen wie blühendes Leben anfühlt, von außen manchmal aussieht wie eine vollkommene Filterblase mit kosmischer Restwärme.

Nicht als Vorwurf. Eher als leise Physik der Einsamkeit.

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Pleroma

Ich habe kein WhatsApp.
Und dennoch werde ich geblockt.
Nicht technisch – sozial.

Ich bin erreichbar.
Nur nicht im Kanal, den die Mehrheit
für Beziehung hält.

Die Infrastruktur hat die Rolle getauscht:
Früher war der Mensch der Absender
und der Kanal das Mittel.
Heute ist der Kanal die Beziehung,
und der Mensch nur noch das transportierte Rauschen.

Wer keinen Account hat,
gilt als abwesend.
Wer abwesend ist,
gilt als ablehnend.

So entsteht ein Missverständnis,
das kein Missverständnis sein will:
Nicht ich blockiere –
das Protokoll blockiert mich
aus der Wahrnehmung der Anderen.

Die Kränkung sitzt nicht in der Leitung,
sondern im Gewohnheitsmuskel.
Man fühlt sich ignoriert,
wenn der erwartete Button fehlt.

Es ist kein persönlicher Bruch,
sondern ein infrastruktureller.
Aber Infrastrukturen tragen Gefühle,
ohne selbst fühlen zu können.

Vielleicht sind wir irgendwann wieder erreichbar,
ohne erst einer App zu versprechen,
dass wir existieren.

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Ein Artikel im Berliner Tagesspiegel über meine Forschung zu Museen und Digitalisierung:

"Zwischen Instagram und kolonialem Erbe: Der schwierige Spagat moderner Museen"

https://www.tagesspiegel.de/wissen/zwischen-instagram-und-kolonialem-erbe-der-schwierige-spagat-moderner-museen-11030908.html

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Zwischen Instagram und kolonialem Erbe: Der schwierige Spagat moderner Museen

Zwischen der Aufarbeitung der eigenen Geschichte und den Anforderungen der Gegenwart ringen Museen um ihren Kurs: Wie sie damit klarkommen, untersuchen Forschende der Berlin University Alliance.

Der Tagesspiegel