Wenn Deutung schneller ist als Lesen, wird Sprache zur Nebelmaschine. Dann blockiert die Filterblase doppelt: durch InterpretationsĂŒbereifer – und trotz Nicht-Teilnahme.

Das Marker-Experiment ::NOT4BFLU55:: zeigt: KanÀle sind keine neutralen TrÀger mehr, sondern PlausibilitÀtsmaschinen. Sie glÀtten Störung, verdauen Fremdzeichen, produzieren mythisch-rationale ErzÀhlung. So entsteht die Filterblasenwand: nicht Zensur, sondern DÀmmung gegen Differenz.

Frei nach Goethe: Der Worte wurden zu viel verdrechselt, nun sind sie nichts mehr Werther.

#Infologie #Filterblasenwand #Vorinterpretation #NichtwissenAlsWĂŒrde #RestwĂ€rme #KommunikationskanĂ€le #Plattformkritik #DigitaleSouverĂ€nitĂ€t #MythischRational #NOT4BFLU55

https://www.nimmermehr.rip/posts/valentin2026

Pleroma

Wenn Deutung schneller ist als Lesen, wird Sprache zur Nebelmaschine.
Dann blockiert die Filterblase doppelt: **durch** InterpretationsĂŒbereifer – und **trotz** Nicht-Teilnahme.

Das Marker-Experiment ::NOT4BFLU55:: zeigt:
KanÀle sind keine neutralen TrÀger mehr, sondern PlausibilitÀtsmaschinen.
Sie glÀtten Störung, verdauen Fremdzeichen, produzieren mythisch-rationale ErzÀhlung.
So entsteht die **Filterblasenwand**: nicht Zensur, sondern DĂ€mmung gegen Differenz.

Frei nach Goethe:
*Der Worte wurden zu viel verdrechselt, nun sind sie nichts mehr Werther.*

#Infologie #Filterblasenwand #Vorinterpretation #NichtwissenAlsWĂŒrde #RestwĂ€rme #KommunikationskanĂ€le #Plattformkritik #DigitaleSouverĂ€nitĂ€t #MythischRational #NOT4BFLU55

#Werbung

Anzeige (leider): NOT4BFLU55

Wenn die Videogeneratoren verrecken und die Algorithmen nur noch auf Kredit trÀumen, bleibt am Ende: Werbung.

NOT4BFLU55 – Minimalprotokoll gegen die vollkommene Filterblase. Kein Tracking. Keine VerfĂŒhrung. Nur ein Loch in der Blase, durch das vielleicht ein Hauch RestwĂ€rme entweicht.

Empfohlen fĂŒr: Menschen, die sich geblockt fĂŒhlen, ohne geblockt zu sein. Blasen, die sich fĂŒr Welt halten. Valentinsherzen bei 2,7 Kelvin.

Nebenwirkungen: Erhöhte Wahrnehmung von KÀlte. Leichte Irritation im Innenraum. Kurzzeitige Störung der Komfortzone.

Nicht beworben von: den grauen Herren im Zeitlagertresor. Sie hassen Zugluft.

#Anzeige #NOT4BFLU55 #Filterblase #2komma7Kelvin #Infologie #Dorfzwockel #Kommunikationskanalklempnerei #Plattformkritik #Fedivers #AntiValentinstag

Valentinstag: 2,7 Kelvin

Einstein, Schrödinger, Heisenberg – sie haben darauf hingewiesen, dass Beobachtung von innen etwas anderes ist als Beobachtung von außen. Und dass es fĂŒr das Innen keine Alternative gibt: Man steckt nun einmal im eigenen Bezugssystem fest.

Ich kann nicht mit Gewissheit behaupten, dass ich die Filterblasen „von außen“ sehe. Vielleicht bilde ich mir das nur ein. Aber nach Unfall, RandstĂ€ndigkeit, nach dem leisen Herausrutschen aus der Mitte entsteht manchmal eine Perspektive, die nicht mehr ganz innen liegt.

Von innen fĂŒhlt es sich an wie Leben. Wie BlĂŒhen. Wie NĂ€he, Sinn, Bewegung.

Von außen sieht man oft: eine perfekt geschlossene SphĂ€re. Warm gerechnet im Inneren, kalt nach außen abgestrahlt.

Infologisch gemessen: Hintergrundstrahlung bei etwa 2,7 Kelvin. Kosmische RestwÀrme. Mehr Echo als Begegnung.

Das Tragische daran ist nicht, dass Menschen in Filterblasen leben – sondern dass die Blase von innen nicht als Blase erfahrbar ist. Sie fĂŒhlt sich an wie Welt.

Und wer von außen klopft, wird leicht fĂŒr Störung gehalten. Oder fĂŒr KĂ€lte. Oder fĂŒr „nicht romantisch genug“.

Morgen ist Valentinstag. Ein Hochfest der Innenperspektiven. Rosen, Herzen, Rituale – warmes Innenklima bei geschlossenen WĂ€nden.

Vielleicht reicht es fĂŒr heute, sich daran zu erinnern: Dass das, was sich innen wie blĂŒhendes Leben anfĂŒhlt, von außen manchmal aussieht wie eine vollkommene Filterblase mit kosmischer RestwĂ€rme.

Nicht als Vorwurf. Eher als leise Physik der Einsamkeit.

#Valentinstag #Filterblase #Innenperspektive #Außenperspektive #Infologie #2komma7Kelvin #KosmischeHintergrundstrahlung #DigitaleSouverĂ€nitĂ€t #Plattformkritik #Dorfzwockel #Fedivers

Pleroma

Die vollkommene Filterblase

Die Blase wird vollkommen, wenn KrĂ€nkung zur Infrastruktur wird. Der „Block“ entsteht nicht im System, sondern im Urteil ĂŒber das System.

Nicht ich unterbreche den Kontakt – die innere Logik schließt die Leitung. Der Andere wird zum Schattenbild, die Beziehung zur Simulation.

So vollendet sich die Blase: Sie braucht kein Außen mehr. Sie produziert ihre AbbrĂŒche selbst und nennt es Welt.

#DieVollkommeneFilterblase #Filterblase #Projektionslogik #Plattformkritik #DigitaleSouverÀnitÀt #NichtTeilnahme #Kommunikationsprotokolle #Infologie #Dorfzwockel #Fedivers

Ich habe kein WhatsApp.
Und dennoch werde ich geblockt.
Nicht technisch – sozial.

Ich bin erreichbar.
Nur nicht im Kanal, den die Mehrheit
fĂŒr Beziehung hĂ€lt.

Die Infrastruktur hat die Rolle getauscht:
FrĂŒher war der Mensch der Absender
und der Kanal das Mittel.
Heute ist der Kanal die Beziehung,
und der Mensch nur noch das transportierte Rauschen.

Wer keinen Account hat,
gilt als abwesend.
Wer abwesend ist,
gilt als ablehnend.

So entsteht ein MissverstÀndnis,
das kein MissverstÀndnis sein will:
Nicht ich blockiere –
das Protokoll blockiert mich
aus der Wahrnehmung der Anderen.

Die KrÀnkung sitzt nicht in der Leitung,
sondern im Gewohnheitsmuskel.
Man fĂŒhlt sich ignoriert,
wenn der erwartete Button fehlt.

Es ist kein persönlicher Bruch,
sondern ein infrastruktureller.
Aber Infrastrukturen tragen GefĂŒhle,
ohne selbst fĂŒhlen zu können.

Vielleicht sind wir irgendwann wieder erreichbar,
ohne erst einer App zu versprechen,
dass wir existieren.

#fedivers #whatsapp #digitaleInfrastruktur #Kommunikation #Nichtteilnahme #SozialeProtokolle #DigitaleSouverÀnitÀt #Erreichbarkeit #Plattformkritik #Infologie #Dorfzwockel

Ein Artikel im Berliner Tagesspiegel ĂŒber meine Forschung zu Museen und Digitalisierung:

"Zwischen Instagram und kolonialem Erbe: Der schwierige Spagat moderner Museen"

https://www.tagesspiegel.de/wissen/zwischen-instagram-und-kolonialem-erbe-der-schwierige-spagat-moderner-museen-11030908.html

#museums #museum #kolonialismus #plattformkritik #openglam #digitalmuseum

Zwischen Instagram und kolonialem Erbe: Der schwierige Spagat moderner Museen

Zwischen der Aufarbeitung der eigenen Geschichte und den Anforderungen der Gegenwart ringen Museen um ihren Kurs: Wie sie damit klarkommen, untersuchen Forschende der Berlin University Alliance.

Der Tagesspiegel