Heute ist der Europäische Pilztag. In einigen Regionen Deutschlands können Wildpilze erhöhte Werte an radioaktivem Cäsium-137 aufweisen. Sie gehen v.a. auf den Reaktorunfall von #Tschornobyl 1986 zurück. Damals verteilten sich mit der Luft große Mengen radioaktiver Stoffe über Europa.
Wenn man selbst gesammelte Pilze in üblichen Mengen verzehrt, ist das aus Sicht des Strahlenschutzes aber überall in Deutschland unbedenklich.
Den #Pilzbericht des #BfS gibt's hier: https://www.bfs.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/BfS/DE/2025/012.html
Radioaktives Cäsium: Maßvoller Verzehr von Wildpilzen ist unbedenklich
1986 ereignete sich nahe dem damals sowjetischen Tschornobyl (russ. Tschernobyl) der schwerste Reaktorunfall der Geschichte. Radioaktive Stoffe zogen mit Luftströmungen auch nach Deutschland. Unsichtbare Spuren davon gibt es hierzulande in der Natur bis heute. So können Pilze aus dem Wald noch immer radioaktives Cäsium-137 enthalten, das aus dem Reaktorunfall, aber auch aus oberirdischen Kernwaffentests des 20. Jahrhunderts stammt. Ein Grund zur Besorgnis für Pilzsammlerinnen und -sammler ist das allerdings nicht.