Die Wasserrinnen am Villaggio rupestre di Petruscio stammen überwiegend aus dem Mittelalter. Sie dienten der Sammlung und gezielten Leitung von Regenwasser entlang der Felswände, damit auch in trockenen Perioden die Versorgung der Höhlen und Gärten sichergestellt werden konnte. Spuren dieser Technik sind bis heute erhalten und zeugen vom ingenieurtechnischen Wissen der Bewohner über viele Jahrhunderte hinweg.
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Villaggio rupestre di Petruscio liegt eingebettet in die circa vier Kilometer lange Schlucht („gravina“), geprägt von zahlreichen von Menschenhand geschaffenen Höhlen. Die Höhlen dienten über Jahrhunderte als Wohn- und Arbeitsräume und zeugen von ausgeprägter Anpassungsfähigkeit an die Umgebung.
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Innerhalb des Höhlenkomplexes von Petruscio stößt man auch auf Reste ehemaliger Grottenkirchen, deren Bausubstanz teils stark gefährdet ist. Einige dieser Sakralräume sind mit ornamentalen Elementen versehen und erlauben Einblicke in lokale Glaubenspraktiken vergangener Jahrhunderte.
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#Fotovorschlag "DInge die mit R beginnen": Rupestre di Petruscio
Der Ort hat deutlichen Lost-Place-Charakter. Zwischen den steilen Schluchtwänden verbergen sich die Spuren eines verlassenen Höhlendorfs, das jahrhundertelang von Menschenhand geprägt wurde. Viele der ehemals bewohnten Grotten und Terrassen sind mittlerweile vom Wildwuchs zurückerobert, teils durch Einsturz, Erosion oder Vegetation schwer zugänglich.
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